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Dortmund siegt souverän, aber „nicht so euphorisch“
Die Schwarz-Gelben spielten am Samstag wie ein Tabellenführer. Unaufgeregt erledigten sie im Heimspiel ihren Job und gerieten auf dem Weg zum nächsten Sieg nicht in Gefahr.
Von Daniel Buse
Dortmund. In der Vergangenheit kam es bei Borussia Dortmund oft vor, dass das Team den Gegner vom Anpfiff an unter Druck setzte und fast zwangsläufig die Treffer erzielte. Gegen Bayer Leverkusen war das anders, auch wenn das Ergebnis beim 1:0 (1:0) am Ende dasselbe war. Der BVB siegt in der Bundesliga weiter – und holt sich die drei Punkte auch ohne Glanz und großen Zauberfußball. Wie ein Tabellenführer eben.
Langer Anlauf
„Man kann nicht jede Woche ein Feuerwerk erwarten“, sagte Dortmunds Kapitän Sebastian Kehl nach dem knappen Sieg gegen die Werkself gegenüber Goal.com. Zufrieden stellten sich die Borussen nach dem Schlusspfiff den Fragen der Journalisten. Sie hatten bei eisig-kalten Temperaturen gegen eine harmlose Bayer-Elf nichts anbrennen lassen – und kurz vor der Pause durch Shinji Kagawa selbst zugeschlagen. Es war die zweite nennenswerte Szene für den BVB, der nach 40 Minuten erst die erste Chance herausgespielt hatte.
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Top-Verfassung
Der Anlauf war lang, doch als viele Fans schon auf dem Weg zum Glühwein in der Halbzeit waren, klappte es: Shinji Kagawa ließ Bastian Oczipka aussteigen und traf mit links aus spitzem Winkel. „Solche Tore habe ich schon öfter in Japan erzielt“, erzählte der Japaner hinterher und sagte dann etwas, was für die gesamte BVB-Mannschaft im Moment gilt: „Im Moment bin ich in einer Top-Verfassung. Ich spüre, dass ich besser und länger laufen kann“, sagte Kagawa.
„Sehr, sehr intensiv“
Und mit der gewohnt starken Laufarbeit ließen die Dortmunder in der zweiten Halbzeit keinen vernünftigen Angriff der Leverkusener zu. Von den Gästen kam kein Druck, keine Schlussoffensive. „Das war sehr, sehr intensiv, sehr viel Arbeit. Leverkusen hat uns alles abverlangt“, meinte Mittelfeldspieler Sven Bender hinterher gegenüber Goal.com – und lobte den Gegner eigentlich mehr, als es Bayer zustand.
Keine Glanznummer
Im fünften Pflichtspiel des neuen Jahres wurde es am Ende der ungefährdete, fünfte Sieg für den BVB. Zwar keine Glanznummer wie in Hamburg, sondern eher ein unspektakuläres Unterfangen. Doch deswegen waren die Dortmunder Beteiligten keinesfalls weniger froh über ihren Auftritt. „Es war nicht so euphorisch heute. Aber das muss es auch nicht sein“, stellte Sebastian Kehl hinterher fest.
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