Gerechtes Remis in Bremen: Babbel und Schaaf sind einer Meinung

Der neue Hoffenheim-Trainer ist mit der Leistung zufrieden und über die vielleicht verlorenen zwei Punkte aus Bremen nicht allzu enttäuscht.

Von Joachim Pranzl

Markus Babbel beim Hoffenheimer Gastspiel in Bremen
Getty Images

Bremen. Spieler und Trainer beider Mannschaften sind sich einig. Der späte Ausgleichstreffer für Werder Bremen war zwar eine Enttäuschung für die Spieler und den Trainer von 1899 Hoffenheim, aber schlussendlich eine verdiente Punkteteilung. Die Stimmen zum 1:1-Unentschieden.

Zwei Punkte verloren und dennoch nicht unzufrieden

Der neue Trainer Markus Babbel zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft laut Homepage der Kraichgauer zufrieden: „Die Mannschaft hat unsere Vorgaben sehr gut umgesetzt und in der Defensive sehr kompakt gestanden. Es tut mir für die Jungs ein bisschen leid, dass sie für den hohen Aufwand nur mit einem Punkt belohnt worden.“ Nichtsdestotrotz überwog die Freude über den Punkt: „Unterm Strich ist es aber ein gerechtes Ergebnis. Über einen Punkt aus Bremen sollte man auch nicht allzu enttäuscht sein.“

Auch seine Spieler sind vor allem mit der Leistung zufrieden. Der Torschütze zum 0:1 Jannik Vestergaard lobte die Mannschaftsleistung: „Wir haben heute als Team funktioniert und richtig gut gegen den Ball gearbeitet.“ Für Andreas Beck war ein Punkt in Bremen zufriedenstellend: „Der späte Ausgleich ist unglaublich ärgerlich. Derzeit fühlt sich das 1:1 wie eine Niederlage an. Aber mit etwas Abstand betrachtet  ist ein Punkt in Bremen in Ordnung.“

In Bremen fehlt die Kreativität

Für den Trainer Thomas Schaaf war es „eine intensive und temporeiche Partie von beiden Mannschaften“. Man hatte einen Heimsieg vor dem Spiel erwartet, so durfte auch Kritik nach dem Spiel nicht fehlen: „Unser Spiel war zu fehlerbelastet und die Klarheit in der Offensive hat gefehlt. Wir betreiben hohen Aufwand, aber es kommt zu wenig dabei raus. Den Punkt hat sich meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit verdient.“

Für Rechtsverteidiger Fritz war naturgemäß der frühe Rückstand nicht förderlich: „Wir wurden wieder kalt erwischt. Das hat nicht dazu geführt, dass wir mehr Sicherheit im Spiel hatten.“ Aber auch er ist vor allem mit dem zweiten Durchgang zufrieden: „In der zweiten Hälfte haben wir mehr kämpferischen Aufwand betrieben und sind dafür letztendlich belohnt worden.“

Eure Meinung: Wie seht Ihr die Leistungen der Mannschaften beim Babbel-Debüt

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