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Wolfsburg-Trainer Felix Magath: „Ich dachte, wir bekommen nach der Führung Sicherheit“
Für den VfL sind die drei Punkte das Wichtigste, auch wenn der Auftritt nicht überzeugend war. Die Freiburger hingegen sind tief enttäuscht über die verpasste Chance.
von Philipp Theobald
Wolfsburg. In einer ereignisreichen und kampfbetonten Partie setzte sich der VfL Wolfsburg mit 3:2 gegen einen gut spielenden SC Freiburg durch. Die Wölfe sind nach dem Sieg erleichtert, wenn auch nicht rundum zufrieden. Bei den Gästen herrscht dagegen Tristesse. Gut gespielt, aber abermals nichts Zählbares mitgenommen – so wird es schwer im Kampf um den Klassenerhalt.
„Ich dachte, wir bekommen nach der Führung Sicherheit“
VfL-Trainer Magath war zwar über den eigefahrenen Sieg erleichtert, konnte das Verhalten und die Passivität seiner Mannschaft jedoch nicht nachvollziehen und kritisierte dabei vor allem seine erfahrenen Profis: „Ich dachte, wir bekommen nach der Führung Sicherheit. Es ist nicht verständlich, dass die alten Hasen heute von der Rolle waren“, so der Trainer im Anschluss an die Partie.
Auch Abwehrspieler Marco Russ zeigte wenig Verständnis über die fehlende Souveränität: „Wir haben uns selbst wieder eingelullt. Wir müssen uns einfach cleverer anstellen.“
„Wir machen zu viele Fehler“
Im Lager der Freiburger sitzt der Frust nach den vergebenen Punkten tief. Ein Unentschieden war durchaus im Bereich des Möglichen. Torhüter Oliver Baumann brachte es nach Schlusspfiff auf den Punkt: „Das ist wahnsinnig bitter. Wir haben den Kampf hier angenommen und sehr gut mitgehalten, sind zweimal zurückgekommen und kriegen dann so ein dummes Tor. Das ärgert einen wahnsinnig. Wir machen zu viele Fehler, das müssen wir abstellen, sonst wird es eng.“
Aus diesem Grund braucht der SC dringend Siege und Punkte. Da kann die Devise jetzt nur lauten: Mund abputzen und weiter machen - auch wenn das nach einer solch bitteren Niederlagen nicht leicht fällt. „Selbstbewusstsein kommt, wenn man Spiele gewinnt. Aber solche Niederlagen tun einfach weh. Das ist bitter“, konstatierte Innenverteidiger Immanuel Höhn.
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