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Brasilianer in der Bundesliga nicht mehr so beliebt wie früher
Vor ein paar Jahren wurden noch Brasilianer en masse verpflichtet. Immer mehr, teils unbekannte Spieler kamen nach Europa und auch in die Bundesliga.
Von Fabian Biastoch
Getty Images
Berlin. Es ist noch nicht lange her, da spielten Brasilianer groß in der Bundesliga auf. Dieser Trend scheint aber nun vorbei. Früher hat sich ein Verein in der Not noch einen flinken Brasilianer in die Offensive geholt, um nicht abzusteigen oder den Titel doch noch zu holen. Viele wurden für viel Geld verpflichtet und scheiterten dennoch.
Kaum Südamerika-Transfers in der Winterpause
Auch in der Winterpause haben die Vereine zugeschlagen, doch Südamerika ist nicht mehr attraktiv. Zum einen, weil die Besitzverhältnisse von Spielern bei mehreren Personen und Unternehmen liegen, aber auch weil sie inzwischen sehr teuer geworden sind. Dadurch erweisen sich Wechsel als unrentabel. Zum Beispiel wechselt Wesley nun wahrscheinlich von Werder Bremen wieder zurück in die Heimat. Klaus Allofs muss einen Verlust von rund 1,5 Millionen Euro hinnehmen.
Brasilien boomt
Die WM 2014 lässt die Wirtschaft in Brasilien boomen. Es ist viel Geld im Land und das wird auch in den Fußball gesteckt. In der letzten Transferperiode hat die brasilianische Serie A laut transfermarkt.de 80 Millionen Euro ausgegeben, aber auch 100 Millionen eingenommen. Die meisten Wechsel fanden jedoch innerhalb der Liga statt.
2008 spielten 36 Brasilianer in der Bundesliga, heute noch 17
Heute müssen die Südamerikaner gar nicht mehr nach Europa kommen, um großes Geld zu verdienen. Bedingt durch die finanzielle Stärke holen die Teams ihre Spieler auch wieder zurück. Nicht erst als Beinahe-Rentner, auch schon früher: Alex Silva wechselte vom HSV wieder zurück nach Brasilien. Er sieht dort bessere Chancen auf Einsatzzeiten. Auch Naldo wollte gern wieder in die Heimat wechseln, um seinen Traum von der WM im eigenen Land in Erfüllung gehen zu lassen.
Brasilien hält immer mehr Stars
Die Brasilianer zieht es in die florierende Heimat oder erst gar nicht weg. Neymar verlängerte unlängst seinen Vertrag beim FC Santos und sagte angeblich gar Real Madrid ab. Es zeigt, dass auch die Bundesliga nicht mehr so an den Brasilianern interessiert ist. Aber auch, dass die Brasilianer nicht mehr so sehr an Europa interessiert sind.
Eure Meinung: Wer sind die "neuen Brasilianer" in der Bundesliga?
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Heute müssen die Südamerikaner gar nicht mehr nach Europa kommen, um großes Geld zu verdienen. Bedingt durch die finanzielle Stärke holen die Teams ihre Spieler auch wieder zurück. Nicht erst als Beinahe-Rentner, auch schon früher: Alex Silva wechselte vom HSV wieder zurück nach Brasilien. Er sieht dort bessere Chancen auf Einsatzzeiten. Auch Naldo wollte gern wieder in die Heimat wechseln, um seinen Traum von der WM im eigenen Land in Erfüllung gehen zu lassen.
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