Gladbach-Keeper ter Stegen legt sich fest: Bayern wird Meister

Er ist eine der großen Stützen seines Teams und hat entscheidenden Anteil am Gladbacher Erfolg - vom Titel will Marc-Andre ter Stegen aber nichts wissen.

Von Claas Philipp

Borussia Mönchengladbachs Marc-Andre ter Stegen
Bongarts
Mönchengladbach. 40 Punkte nach 20 Spielen, vierter Platz - keine Frage, Borussia Mönchengladbach ist die Überraschungsmannschaft der laufenden Bundesliga-Saison. Auch im DFB-Pokal ist man noch von der Partie, am Mittwochabend gastieren die „Fohlen“ im Viertelfinale bei Hertha BSC. Das Tor hüten wird dabei natürlich wieder der 19-jährige Marc-Andre ter Stegen, der sich seit Monaten in glänzender Form befindet.

Der spielende Torwart

Wie wichtig der gebürtige Mönchengladbacher für die Gladbacher Defensive ist, zeigen nicht nur seine vielen starken Paraden, sondern auch die Tatsache, dass er von den Mannschaftskollegen auch immer wieder spielerisch mit eingebunden wird - ter Stegen hat 60 Ballkontakte pro Spiel, Marco Reus gerade einmal zwei mehr.

 „Über Beschäftigung mit dem Fuß kann ich mich nun wirklich nicht beschweren. Wir wollen das Spiel von hinten aufbauen. Die vielen Ballkontakte zeigen mir, dass mit die Mitspieler offensichtlich beschweren“, so der verkappte Libero ter Stegen gegenüber der Sport Bild.

„Dortmund spielt den attraktivsten, den schönsten Fußball“

In Sachen Meisterschaft - Gladbach steht drei Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund - gibt sich der junge Keeper derweil bescheiden: „Ich denke, dass es ein Zweikampf zwischen Bayern und Dortmund wird. Dortmund spielt den attraktivsten, den schönsten Fußball. Aber am Ende wird Bayern das Ding für sich entscheiden. Sie haben die größte Qualität“, erklärte.

Kein Gladbacher Einbruch

Geht es nach ter Stegen, ist der Titel für seine Borussen kein Thema - dennoch betont er, „dass wir so lange wie möglich oben bleiben wollen“. An einen Gladbacher Einbruch glaubt er nicht: „Wenn wir weiter so hart arbeiten und weiter den Spaß so mit in die Kabine nehmen, brechen wir nicht ein.“ Man schaue ohnehin „nur von Spiel zu Spiel“.

Mit Spaß zum Erfolg

Vor allem der Spaß scheint dabei ein wichtiger Faktor zu sein: „Wir freuen uns über jeden Sieg und können jeden Sieg genießen. Dann wissen wir, dass wir wieder etwas zusammen geschafft haben. Vergangenen Woche haben wir bei minus neun Grad trainiert. Selbst das hat Spaß gemacht. Weil du weißt, dass alle mitziehen, dass du am Wochenende wieder was erreichen kannst.“ Und genau das tut Gladbach von Woche zu Woche.

Eure Meinung: Sollte ter Stegen mit zur EM fahren?

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