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Robert Lewandowski: „Ich spiele beim Meister. Was soll ich bei Bayern?“
Für den 23-jährigen Polen scheint der BVB das Maß aller Dinge zu sein. Einen Wechsel zum Rekordmeister aus München schließt er kategorisch aus. Seine Zukunft sieht er in Dortmund.
Von Henning Klefisch
Bongarts
Dortmund. „Ich spiele beim Meister. Was soll ich bei Bayern?“ Mit dieser gewagten Aussage glänzte Dortmund-Stürmer Robert Lewandowski bei einem Interview mit dem Kicker. Dabei funkeln seine Augen, denn auch der polnische Nationalstürmer ist vom „schwarz-gelben Virus“ infiziert. Seine Ziele mit Borussia Dortmund sind ambitioniert und realistisch zugleich: „Noch einmal Meister zu werden, wäre superschön.“ Bei derzeit zwei Punkten Vorsprung auf die Erzrivalen aus München und Schalke ein erreichbares Ziel. Auch das Pokalfinale in Berlin ist ein Wunsch des Polen, der am Dienstag mit seinem Team bei Holstein Kiel im DFB-Pokal-Viertelfinale gastiert.
Titelhamster in Polen
Wo Lewandowski ist, da sind die Pokale nicht weit, denn der Stürmer scheint die Titelgarantie in den Genen zu haben. 2009 wurde er Pokal- und Superpokalsieger mit Lech Posen, 2010 Meister in Polen und nur ein Jahr später den gleichen Erfolg in Deutschland. Derzeit befindet er sich im Formhoch, ist Polens Hoffnung bei der Heim-EM im Sommer diesen Jahres und Dortmunds Goalgetter für Meisterschaft und Pokal. „Robby“ fühlt sich pudelwohl in der Ruhrgebiets-Metropole. Daran war vor einem Jahr noch gar nicht zu denken. Phlegmatisch und als Chancentod verschrien, wurde er kritisch gesehen von den leidenschaftlichen BVB-Fans. Pfiffe waren die hörbare Folge. Schon damals erwies er sich als Kämpfer. „Trotzdem habe ich nie daran gedacht, alles hinzuschmeißen und wegzulaufen“, versichert er im aktuellen Kicker.
Mentor Klopp
Viel verdankt er auch Dortmund-Coach Jürgen Klopp, der sich stets als wichtiger Fürsprecher erwies: „Der Trainer hat mich aufgebaut. Er hat mit aufgezeigt, wo meine Stärken liegen und wie ich sie einsetzen soll.“ Das Duo um Klopp und Sportdirektor Michael Zorc ist für ihn „ein exzellentes Gespann.“ Es scheint, als sei Lewandowski angekommen in Dortmund. Ein in den Medien häufig diskutierter Wechsel nach München ist für ihn deshalb kein Thema: „Ich spiele beim Meister. Was soll ich bei Bayern?“, wiederholt er gebetsmühlenartig. Und bestätigt damit, was Goal.com schon vor einigen Wochen berichtete (zum Bericht).
Für "Lewa" zählt zuerst das Team
Lewandowski ist auch in Gesprächen ruhiger geworden, versucht jegliche aufkommende Kritik im Keim zu ersticken. Auf seine vergebenen Großchancen gegen Hoffenheim und Nürnberg angesprochen, kontert er elegant. Im modernen Fußball sei „ein Stürmer nicht nur für das Toreschießen zuständig, sondern auch für Vorlagen – und dafür, den Mitspielern zu helfen. Das war vorher auch schon in Posen so.“
Realismus vor der EM mit Polen
Auch hinsichtlich der EM im Juni diesen Jahres in seinem Heimatland zeigt er keinerlei Anzeichen von Egoismus hinsichtlich eines persönlichen Anbietens für europäische Topvereine: „Es ist logisch, dass sich der Bekanntheitsgrad erhöht, wenn die Spiele der EURO überall übertragen werden – und man dazu noch gut spielt. Als Messe für einzelne Spieler sehe ich dieses Turnier trotzdem nicht. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft gut funktionieren.“ Die Ansprüche mit dem Team sind dennoch hoch. Auch wenn für ihn die EURO noch „zu weit weg“ sei, weiß er durchaus, dass die relativ leichte Gruppe mit Russland, Tschechien und Griechenland die Erwartungen in der polnischen Öffentlichkeit erhöht hat. „Ein mögliches Viertelfinale gegen Nachbar Deutschland sei durchaus das Ziel,“ so Lewandowski.
Eure Meinung: Schießt Lewandowski Dortmund zur Meisterschaft?
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Wo Lewandowski ist, da sind die Pokale nicht weit, denn der Stürmer scheint die Titelgarantie in den Genen zu haben. 2009 wurde er Pokal- und Superpokalsieger mit Lech Posen, 2010 Meister in Polen und nur ein Jahr später den gleichen Erfolg in Deutschland. Derzeit befindet er sich im Formhoch, ist Polens Hoffnung bei der Heim-EM im Sommer diesen Jahres und Dortmunds Goalgetter für Meisterschaft und Pokal. „Robby“ fühlt sich pudelwohl in der Ruhrgebiets-Metropole. Daran war vor einem Jahr noch gar nicht zu denken. Phlegmatisch und als Chancentod verschrien, wurde er kritisch gesehen von den leidenschaftlichen BVB-Fans. Pfiffe waren die hörbare Folge. Schon damals erwies er sich als Kämpfer. „Trotzdem habe ich nie daran gedacht, alles hinzuschmeißen und wegzulaufen“, versichert er im aktuellen Kicker.
Mentor Klopp
Viel verdankt er auch Dortmund-Coach Jürgen Klopp, der sich stets als wichtiger Fürsprecher erwies: „Der Trainer hat mich aufgebaut. Er hat mit aufgezeigt, wo meine Stärken liegen und wie ich sie einsetzen soll.“ Das Duo um Klopp und Sportdirektor Michael Zorc ist für ihn „ein exzellentes Gespann.“ Es scheint, als sei Lewandowski angekommen in Dortmund. Ein in den Medien häufig diskutierter Wechsel nach München ist für ihn deshalb kein Thema: „Ich spiele beim Meister. Was soll ich bei Bayern?“, wiederholt er gebetsmühlenartig. Und bestätigt damit, was Goal.com schon vor einigen Wochen berichtete (zum Bericht).
Für "Lewa" zählt zuerst das Team
Lewandowski ist auch in Gesprächen ruhiger geworden, versucht jegliche aufkommende Kritik im Keim zu ersticken. Auf seine vergebenen Großchancen gegen Hoffenheim und Nürnberg angesprochen, kontert er elegant. Im modernen Fußball sei „ein Stürmer nicht nur für das Toreschießen zuständig, sondern auch für Vorlagen – und dafür, den Mitspielern zu helfen. Das war vorher auch schon in Posen so.“
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Auch hinsichtlich der EM im Juni diesen Jahres in seinem Heimatland zeigt er keinerlei Anzeichen von Egoismus hinsichtlich eines persönlichen Anbietens für europäische Topvereine: „Es ist logisch, dass sich der Bekanntheitsgrad erhöht, wenn die Spiele der EURO überall übertragen werden – und man dazu noch gut spielt. Als Messe für einzelne Spieler sehe ich dieses Turnier trotzdem nicht. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft gut funktionieren.“ Die Ansprüche mit dem Team sind dennoch hoch. Auch wenn für ihn die EURO noch „zu weit weg“ sei, weiß er durchaus, dass die relativ leichte Gruppe mit Russland, Tschechien und Griechenland die Erwartungen in der polnischen Öffentlichkeit erhöht hat. „Ein mögliches Viertelfinale gegen Nachbar Deutschland sei durchaus das Ziel,“ so Lewandowski.
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