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1. FC Köln: Roshis Tor für die Historie
Köln besiegt seinen Angstgegner Lautern nach 25 Spielen. Nebenbei gelingt ein wichtiger Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Odise Roshi mutiert zum Glücksgriff.
Von Henning Klefisch
Bongarts
Köln. Die Freude war groß, die Stimmung fast schon überschwänglich nach dem wichtigen 1:0 Sieg beim 1. FC Kaiserslautern. Letztlich war der Auswärtsdreier hochverdient, denn Köln besaß ein klares Chancenplus. Sechs Zähler beträgt nun der Abstand auf Relegationsrang 16. Ein Polster, welches den leistungsschwankenden „Eff Zeh“, hoffentlich nicht in Leichtsinn verfallen lässt. Linksverteidiger Christian Eichner (29) fasst zufrieden zusammen: „Es ist eine große Last von der Mannschaft abgefallen. Das war die richtige Antwort auf die Kritik nach den letzten Spielen.“
Für den FC ist alles möglich
Die Kritik war größtenteils berechtigt, denn zu leidenschaftslos, zu unkonzentriert präsentierte sich das Team von Trainer Stale Solbakken in den letzten drei Spielen. Die Konsequenz war bitter: Drei Niederlagen in den letzten drei Spielen und das Abrutschen in das letzte Tabellendrittel. Nun belegt das „Geißbockteam“ den 9. Tabellenrang. Der Abstand auf einen Europa-League-Platz beträgt sieben Zähler, genauso viele wie auf einen direkten Abstiegsplatz.
Solbakken wechselt den Sieg ein
Die Erleichterung ist groß nach dem ersten Sieg seit 25 Spielen. Damit konnten die Rheinländer die längste Negativserie ihrer Historie besiegen. Verantwortlich für den Erfolg war der eingewechselte Odise Roshi, der mit seinem ersten Bundesligator den Sieg sicherstellte. Aus einer kompakten Defensive heraus, initierte der 1. FC Köln schon in der ersten Halbzeit einige vielversprechende Angriffe. Letztlich fehlte die Entschlossenheit in den Torabschlüssen. Die eingewechselten Roshi und Mikael Ishak sorgten für neue Belebung im FC-Sturm. Solbakken wechselte den Sieg ein. Ob die öffentliche Kritik am Norweger durch den Sieg verstummen wird, mag allerdings arg bezweifelt werden. Das Verhältnis zwischen Finke und Solbakken gilt ohnehin als angespannt.
Missverständnis um FC-Boss Horstmann
Der 1. FC Köln hat auch abseits des Rasens seinem zweifelhaften Ruf als „Diva vom Rhein“ mal wieder alle Ehre gemacht. So nannte FC-Boss Claus Horstmann (47) das Spiel des 1. FC Köln als eine „unstreitbare kritische Flanken Statistik“ via FC-Homepage und bestätigte damit indirekt die von Torwart Rensing und Mittelfeldspieler geäußerte Kritik an Solbakkens Konzept.
Im Kicker wies er die naheliegende Interpretation von sich: „Das war definitiv nicht als Kritik gemeint. Es ging mir nur darum, zu erklären, woran die Medien den Konflikt zwischen Trainer und Sportdirektor festmachen.“ Eine unglückliche Wortwahl gestand Horstmann ein, seine Loyalität zu Solbakken wollte er jedoch nicht anzweifeln lassen.
Horstmann fordert Geschlossenheit
Horstmann geht es vielmehr darum, dass sein Team Geschlossenheit und Einsatzwillen demonstriert, Primärtugenden an den Tag legt. Die anstehenden Spiele gegen die Tabellennachbarn aus Hamburg und Nürnberg sollten gewonnen werden, um Ruhe in den gesamten Verein zu bringen. Das Erreichen des Saisonziels Mittelfeldplatz würde dadurch ein Stück weit realistischer. Dabei erwartet er kein Ende der Dissonanzen zwischen Solbakken und Finke, möchte aber, dass die beiden einen professionellen Umgang miteinander haben:
„Sofern es unterschiedliche Auffassungen gibt, müssen die intern und extern nicht ausdiskutiert werden.“ Das naheliegende Ziel sei vielmehr, dass das Duo zu einer konstruktiven Zusammenarbeit finde: „Der Fokus muss in den nächsten Wochen rein auf dem Sportlichen liegen!“ Weise Worte, denen jetzt auch Taten auf und außerhalb des Platzes folgen müssen.
Eure Meinung: Bringt dieser Sieg endlich Ruhe in den Verein?
Für den FC ist alles möglich
Die Kritik war größtenteils berechtigt, denn zu leidenschaftslos, zu unkonzentriert präsentierte sich das Team von Trainer Stale Solbakken in den letzten drei Spielen. Die Konsequenz war bitter: Drei Niederlagen in den letzten drei Spielen und das Abrutschen in das letzte Tabellendrittel. Nun belegt das „Geißbockteam“ den 9. Tabellenrang. Der Abstand auf einen Europa-League-Platz beträgt sieben Zähler, genauso viele wie auf einen direkten Abstiegsplatz.
Solbakken wechselt den Sieg ein
Die Erleichterung ist groß nach dem ersten Sieg seit 25 Spielen. Damit konnten die Rheinländer die längste Negativserie ihrer Historie besiegen. Verantwortlich für den Erfolg war der eingewechselte Odise Roshi, der mit seinem ersten Bundesligator den Sieg sicherstellte. Aus einer kompakten Defensive heraus, initierte der 1. FC Köln schon in der ersten Halbzeit einige vielversprechende Angriffe. Letztlich fehlte die Entschlossenheit in den Torabschlüssen. Die eingewechselten Roshi und Mikael Ishak sorgten für neue Belebung im FC-Sturm. Solbakken wechselte den Sieg ein. Ob die öffentliche Kritik am Norweger durch den Sieg verstummen wird, mag allerdings arg bezweifelt werden. Das Verhältnis zwischen Finke und Solbakken gilt ohnehin als angespannt.
Missverständnis um FC-Boss Horstmann
Der 1. FC Köln hat auch abseits des Rasens seinem zweifelhaften Ruf als „Diva vom Rhein“ mal wieder alle Ehre gemacht. So nannte FC-Boss Claus Horstmann (47) das Spiel des 1. FC Köln als eine „unstreitbare kritische Flanken Statistik“ via FC-Homepage und bestätigte damit indirekt die von Torwart Rensing und Mittelfeldspieler geäußerte Kritik an Solbakkens Konzept.
Im Kicker wies er die naheliegende Interpretation von sich: „Das war definitiv nicht als Kritik gemeint. Es ging mir nur darum, zu erklären, woran die Medien den Konflikt zwischen Trainer und Sportdirektor festmachen.“ Eine unglückliche Wortwahl gestand Horstmann ein, seine Loyalität zu Solbakken wollte er jedoch nicht anzweifeln lassen.
Horstmann fordert Geschlossenheit
Horstmann geht es vielmehr darum, dass sein Team Geschlossenheit und Einsatzwillen demonstriert, Primärtugenden an den Tag legt. Die anstehenden Spiele gegen die Tabellennachbarn aus Hamburg und Nürnberg sollten gewonnen werden, um Ruhe in den gesamten Verein zu bringen. Das Erreichen des Saisonziels Mittelfeldplatz würde dadurch ein Stück weit realistischer. Dabei erwartet er kein Ende der Dissonanzen zwischen Solbakken und Finke, möchte aber, dass die beiden einen professionellen Umgang miteinander haben:
„Sofern es unterschiedliche Auffassungen gibt, müssen die intern und extern nicht ausdiskutiert werden.“ Das naheliegende Ziel sei vielmehr, dass das Duo zu einer konstruktiven Zusammenarbeit finde: „Der Fokus muss in den nächsten Wochen rein auf dem Sportlichen liegen!“ Weise Worte, denen jetzt auch Taten auf und außerhalb des Platzes folgen müssen.
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