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Thorsten Fink: „Wir brauchen Spieler, die die Zukunft des HSV bedeuten“
Um in Zukunft um Europa mitzuspielen, müssen die Hanseaten personell nachlegen. So die Worte des Trainers der Hamburger.
Von Fabio Porta
Bongarts
Hamburg. In der Bundesliga liegt der Hamburger SV mit 22 Punkten auf dem elften Platz, der Relegationsplatz ist gerade einmal vier Punkte entfernt. Thorsten Fink macht jedoch eine klare Ansage, was den Klassenerhalt angeht und fordert für die Zukunft neue Spieler.
„Wir müssen noch abgezockter werden“
Nach dem 1:5-Debakel gegen Borussia Dortmund lagen die Nerven blank. Fink hätte nach dem 0:3 lieber weitere Gegentreffer verhindert: „Wir müssen noch abgezockter werden. Bei einem 0:3 müssen wir erkennen, dass so ein Spiel eben gelaufen ist. Dann brauchen wir mehr Leute in der Mannschaft, die sagen: „Männer, hierbleiben, jetzt verhinderten wir weitere Gegentore“. Doch das Gegenteil war der Fall: Alle rannten weiter nach vorne, wir kassierten hinten das 0:4 und 0:5. Da müssen wir cleverer werden. In Berlin hat die Mannschaft nun die richtige Reaktion gezeigt“, so der Trainer in einem Interview mit der Sport Bild.
Beckenbauer hätte gerne Fink als Trainer
Von dem Interesse des Kaisers zeigte sich der ehemalige Trainer des FC Basel geschmeichelt: „Klar freue ich mich über diese Aussage, aber ich bin hier bei einem ähnlich guten Verein wie Bayern München, auch wenn wir mit dem HSV nicht international spielen. Von der Größe, der Stadt, der Fan-Kultur. Ich bin froh und glücklich, in Hamburg zu sein.
„Das kann man hier natürlich nicht machen“
Die Situation beim FC Basel sah er ähnlich wie die bei den Bayern, doch bei Hamburg würde es sowas nicht geben: „Da kam häufig schon nach einem schlechten Spiel der Hammer richtig raus. Das kann man hier natürlich nicht machen. Ich muss die richtige Mischung finden: Wie halte ich eine Mannschaftsbesprechung? Setze ich die Spieler zu sehr unter Druck? All das muss man fühlen“, so Fink weiter.
„Wir steigen nicht ab!“
Der Trainer möchte nicht nach oben schauen: „Dieses Jahr geht es um den Klassenerhalt. Und für mich gibt es da überhaupt keine Diskussion: Wir steigen nicht ab! Was die Zukunft angeht, haben wir viele junge Spieler, die sich weiterentwickeln können: Son, Töre, Ilicevic, Lam, Bruma, Sala, Mancienne. Aber wenn wir um die internationalen Plätze spielen wollen, was mein Anspruch und der des Vereins ist, müssen wir die Mannschaft auf zwei, drei Positionen punktuell verstärken, um noch mehr Klasse zu entwickeln. Diese Transfers müssen auf Jahre sitzen. Wieder irgendwelche Versuche wollen wir nicht starten“, fügte er hinzu.

„Es wäre das falsche Signal, einen 37-Jährigen zu holen“
Eine mögliche Rückkehr von Ze Roberto schließt Fink aus: „Er ist ein toller Spieler, aber es wäre das falsche Signal, einen 37-Jährigen zu holen. Wir brauchen Spieler, die die Zukunft des HSV bedeuten. Xhaka war mein Lieblingsspieler in Basel. Aber es geht halt nicht alles, auch wenn ich mir sicher bin, dass wir im Sommer Möglichkeiten haben werden. Wir müssen natürlich auch Spieler verkaufen, damit wir uns etwas leisten können. Ich möchte keine Namen nennen, aber wir haben beim HSV schon einige interessante Spieler für andere Klubs“, ließ er weiter verlauten.
Petric könnte bleiben
Von dem Kroaten hält der Coach viel: „Er bindet Leute, ich bin fest davon überzeugt, dass Paolo Guerrero und Mladen Petric gut zusammenpassen. Das haben sie jetzt in Berlin auch wieder gezeigt. Wir haben mit Mladen besprochen, dass wir uns im März zusammensetzen und gucken, wie es weitergeht. Bis dahin wird er sicher Leistung bringen. Der HSV hatte ihm ja im Sommer ein Angebot gemacht, Mladen hat es abgelehnt.“
Arnesen in der Kritik
In der Bundesliga-Debatte „Sky 90“ wurde Sportchef zuletzt scharf kritisiert, da er nur Spieler vom FC Chelsea geholt habe und die Bundesliga nicht kenne. Fink wollte davon nichts wissen: „Ich bin kein Freund davon, vorschnell Bilanz zu ziehen. Das habe ich von Uli Hoeneß gelernt. Lassen Sie uns warten bis Saisonende und dann sehen, was Frank Arnesen gut oder schlecht gemacht hat. Spieler wie Gökhan Töre haben bombig eingeschlagen. Einen Bruma – 19 Jahre, so ein Körper – müssen wie woanders erst mal finden. Andererseits: Eine hundertprozentige Trefferquote gibt es bei keinem Verein“, so die zuversichtlichen Worte des HSV-Trainers.
Eure Meinung: Wird Thorsten Fink den Hamburger SV wieder nach Europa führen?
„Wir müssen noch abgezockter werden“
Nach dem 1:5-Debakel gegen Borussia Dortmund lagen die Nerven blank. Fink hätte nach dem 0:3 lieber weitere Gegentreffer verhindert: „Wir müssen noch abgezockter werden. Bei einem 0:3 müssen wir erkennen, dass so ein Spiel eben gelaufen ist. Dann brauchen wir mehr Leute in der Mannschaft, die sagen: „Männer, hierbleiben, jetzt verhinderten wir weitere Gegentore“. Doch das Gegenteil war der Fall: Alle rannten weiter nach vorne, wir kassierten hinten das 0:4 und 0:5. Da müssen wir cleverer werden. In Berlin hat die Mannschaft nun die richtige Reaktion gezeigt“, so der Trainer in einem Interview mit der Sport Bild.
Beckenbauer hätte gerne Fink als Trainer
Von dem Interesse des Kaisers zeigte sich der ehemalige Trainer des FC Basel geschmeichelt: „Klar freue ich mich über diese Aussage, aber ich bin hier bei einem ähnlich guten Verein wie Bayern München, auch wenn wir mit dem HSV nicht international spielen. Von der Größe, der Stadt, der Fan-Kultur. Ich bin froh und glücklich, in Hamburg zu sein.
„Das kann man hier natürlich nicht machen“
Die Situation beim FC Basel sah er ähnlich wie die bei den Bayern, doch bei Hamburg würde es sowas nicht geben: „Da kam häufig schon nach einem schlechten Spiel der Hammer richtig raus. Das kann man hier natürlich nicht machen. Ich muss die richtige Mischung finden: Wie halte ich eine Mannschaftsbesprechung? Setze ich die Spieler zu sehr unter Druck? All das muss man fühlen“, so Fink weiter.
„Wir steigen nicht ab!“
Der Trainer möchte nicht nach oben schauen: „Dieses Jahr geht es um den Klassenerhalt. Und für mich gibt es da überhaupt keine Diskussion: Wir steigen nicht ab! Was die Zukunft angeht, haben wir viele junge Spieler, die sich weiterentwickeln können: Son, Töre, Ilicevic, Lam, Bruma, Sala, Mancienne. Aber wenn wir um die internationalen Plätze spielen wollen, was mein Anspruch und der des Vereins ist, müssen wir die Mannschaft auf zwei, drei Positionen punktuell verstärken, um noch mehr Klasse zu entwickeln. Diese Transfers müssen auf Jahre sitzen. Wieder irgendwelche Versuche wollen wir nicht starten“, fügte er hinzu.

„Es wäre das falsche Signal, einen 37-Jährigen zu holen“
Eine mögliche Rückkehr von Ze Roberto schließt Fink aus: „Er ist ein toller Spieler, aber es wäre das falsche Signal, einen 37-Jährigen zu holen. Wir brauchen Spieler, die die Zukunft des HSV bedeuten. Xhaka war mein Lieblingsspieler in Basel. Aber es geht halt nicht alles, auch wenn ich mir sicher bin, dass wir im Sommer Möglichkeiten haben werden. Wir müssen natürlich auch Spieler verkaufen, damit wir uns etwas leisten können. Ich möchte keine Namen nennen, aber wir haben beim HSV schon einige interessante Spieler für andere Klubs“, ließ er weiter verlauten.
Petric könnte bleiben
Von dem Kroaten hält der Coach viel: „Er bindet Leute, ich bin fest davon überzeugt, dass Paolo Guerrero und Mladen Petric gut zusammenpassen. Das haben sie jetzt in Berlin auch wieder gezeigt. Wir haben mit Mladen besprochen, dass wir uns im März zusammensetzen und gucken, wie es weitergeht. Bis dahin wird er sicher Leistung bringen. Der HSV hatte ihm ja im Sommer ein Angebot gemacht, Mladen hat es abgelehnt.“
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