Internet-Eklat: Christian Nerlinger warnt Stars des FC Bayern

Breno twittert seine Wut, der FC Bayern spaßt mit seinen Fans auf Facebook. Dabei hatte Christian Nerlinger am Mittwoch noch zu einer vernünftigen Internetnutzung aufgefordert.

Von Patrick Reichardt

Soll großes Interesse an Shaqiri haben: Christian Nerlinger, Manager beim FC Bayern München (Bongarts/Getty-Images)
München. Der FC Bayern München hat sich in den letzten Tagen mit verschiedenen Internetaktionen unbeliebt gemacht. Waren es zu Beginn Twitter-Meldungen von eigenen Spielern wie Breno, setzte der Verein dem Ganzen unter die Woche die Krone auf. Auf Facebook sollte ein neuer Star präsentiert werden, was sich im Endeffekt als riesiger PR-Gag erwies.

Warnung an FCB-Stars

Machte Nerlinger am Mittwoch über BILD noch die Ansage gegenüber seinen Stars, mit Internet-Plattformen klüger und vernünftiger umzugehen, blamierte sich der Verein am Tag darauf selbst. Mit dem PR-Gag, einen Star anzukündigen, um dann den jeweiligen Fan auf der Facebook-Seite zu zeigen, landete der FCB einen großen Misserfolg, vor allem bei den eigenen Fans. Diese zeigten sich verärgert und verständnislos.

Heynckes sieht PR-Gag kritisch

Auch der Trainer des FC Bayern, Jupp Heynckes, sieht die „Facebook-Verpflichtung“ ebenso kritisch wie einige Fans. Der Trainingsleiter des Rekordmeisters gegenüber der BILD: „Grundsätzlich war der Zeitpunkt und die Art, wie man es angekündigt hat, nicht glücklich.“ Das Video, auf dem Manager Christian Nerlinger, Kapitän Philipp Lahm und Mediendirektor Markus Hörwick zu sehen waren, wurde bereits von mehreren Wochen aufgezeichnet.

Eure Meinung: Erhöht Christian Nerlingers Ankündigung vom Mittwoch den Blamagefaktor des PR-Reinfalls?

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