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Auch wenn er selbst beim morgigen Spieltag nicht im Stadion sein wird, hofft Hopp auf ausbleibende feindliche Angriffe gegen ihn und eine schnelle endgültige Aussprache.

Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim ist morgen zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde zu Gast beim aktuellen deutschen Meister. TSG-Mäzen Dietmar Hopp hofft neben einem Punktgewinn bei Borussia Dortmund auch auf eine neutrale Atmosphäre, um einer baldigen Versöhnung zwischen ihm und den BVB-Anhängern einen Schritt näher zu kommen.

Schwieriges Verhältnis

Seit Jahren ist das Verhältnis zwischen den Dortmundern Anhängern und Dietmar Hopp nicht gerade ein freundschaftliches. Unter anderem wurde der Hoffenheimer mit Plakaten und Spruchbändern angegriffen und damit sogar zur Gewalt gegen ihn aufgerufen. Im eigenen Stadion war dann Anfang der Saison während des Spiels gegen den BVB das ominöse Beschallungsgerät zum Einsatz gekommen, das die Schmäh-Gesänge aus dem Dortmunder Fanblock gegen Hopp zu übertönen versuchte..
 
Diese Aktion würde Hopp am liebsten natürlich Rückgängig machen. „Diese Aktion ist schwer erklärbar und hätte nie und nimmer passieren dürfen. Für unseren Verein führte diese Aktion zu einem gewaltigen Imageschaden“, so Hopp gegenüber der WAZ.

Hofft auf Versöhnung

Trotzdem hofft der 61-Jährige nach wie vor, die Situation mit den Verantwortlichen so bald wie möglich in den Griff zu bekommen. „Wir stehen in Kontakt und werden einen Weg für den geplanten Dialog finden. Wann und wo das sein wird, werden wir sehen. Ich hoffe auf eine fruchtbare Diskussion“, sagt Hopp weiter.

„Ibisevic gehört zu den früheren Stars“


In erster Linie steht am Samstag aber natürlich erst mal das Sportliche. Dass die Hoffenheimer in Dortmund, sowie auch die kommenden Spiele ohne Vedad Ibisevic, der nun Stuttgarter ist, auflaufen werden, ist für Hopp trotz eigener Stürmerprobleme kein Problem: „Er gehört zu den früheren Stars, die in völliger Überschätzung der Möglichkeiten unseres Klubs sehr hohe Gehälter erhalten haben. Wir wollen unseren Personaletat bis auf 30 Millionen Euro senken.“

Ibisevic für fünf Millionen Euro nach Stuttgart

Außerdem wolle man keine Spieler in Hoffenheim halten, die lieber für einen anderen Verein spielen wollen: „Vedad hat sich immer korrekt verhalten, wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen“.

Ibisevic spielte seit 2007 für Hoffenheim und machte in 123 Erst- und Zweitligaspielen 48 Tore. Mit sofortiger Wirkung wechselte der 27-Jährige in dieser Woche für rund fünf Millionen Euro nach Stuttgart und hat dort einen Vertrag bis Sommer 2016 unterzeichnet.

Eure Meinung: Gibt´s für Hoffenheim in Dortmund was zu holen? Und werden sich die Differenzen zwischen Hopp und BVB-Anhang klären?

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