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Bastian Schweinsteiger: „Franck gehört zu den fünf besten der Welt“
Am Samstag können die Bayern wieder auf Superstar Franck Ribery zurückgreifen, der trotz leichter Rückenprobleme spielen kann. Doch die Einstellung des Teams muss sich ändern.
von Nikolai Mende
Bongarts
München. Nach dem erneuten Fehlstart gegen Gladbach muss der FC Bayern am Samstag zu Hause unbedingt einen Sieg einfahren. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass die lustlose Vorstellung der Spieler ein Ende haben muss.
Diese Probleme bremsen die Bayern
Ob die Bayern-Mannschaft wirklich die mentale Stärke hat, die einer Spitzenmannschaft entspricht, konnte sie seit dem Champions-League-Finale 2010 nur noch selten unter Beweis stellen. In der Bundesliga wurden so gut wie alle Spiele gegen die direkten Konkurrenten verloren, in dieser Saison setzte es erneut Niederlagen gegen Hannover, Mainz und Dortmund, wie schon unter Van Gaal. Besonders auffällig ist, dass diese Teams den Bayern immer wieder nach dem gleichen Muster ein Bein stellen und der Rekordmeister es nicht schafft, zumindest ein Remis zu holen, sondern immer verliert.
Ebenso auffällig ist, wie die Spieler seit ihrer starken Phase in der Hinrunde ihr Laufpensum immer weiter runtergefahren haben. Das gemeinsame Angreifen und Verteidigen, dass die Bayern im September und Oktober noch unverwundbar machte, ist derzeit Vergangenheit. Kein Spieler macht noch richtig mit, auf dem Platz stehen elf Einzelkämpfer ohne Kreativität, ohne Bewegung, ohne Laufbereitschaft. Von der Ersatzbank kommt zu wenig Druck, zu viele Spieler haben einen Freifahrtschein und spüren auch bei schlechten Leistungen keine echte Konkurrenz im Nacken - das Ergebnis eines kleinen, aber in der Breite zu schwachen Kaders. Von Alternativen wie in Manchester, Madrid und Barcelona kann hier keine Rede sein.
Heynckes mahnt vor Selbstgefälligkeit
Bezeichnend war auch die Aussage von Jerome Boateng über seine Rückkehr ins Abwehrzentrum: „Ich muss mich nicht beweisen.“ Wenn alle Spieler so denken, trotz titelloser Vorsaison, dann kommt eine Menge Arbeit auf Jupp Heynckes zu. Denn noch ist nichts gewonnen. Der Bayern-Trainer hat die Zeichen der Zeit längst erkannt: „Insgesamt muss die Mannschaft lernen und verstehen, dass es heute nicht genügt, überragende Fähigkeiten zu haben. Jeder muss bereit sein, wieder über die Schmerzgrenze hinwegzugehen“, so Heynckes in der BILD. Franz Beckenbaeuer legte bei Sky Sport News HD nach: „Allein mit spielerischen Mitteln kommst du gegen so einen Gegner nicht an. Da muss das Kämpferische stimmen. Das habe ich zu kristieren.“
Schweinsteiger adelt Ribery
Am Samstag zumindest kann das Team wieder auf Franck Ribery zählen. Damit wird die starke Flügelzange, die einst gegen den VfL ihr Debüt feierte, wieder vereint sein. Der Franzose spielt eine bärenstarke Saison, bekommt die nötigen Freiheiten und tritt entsprechend anders auf, als in der Vorsaison unter Van Gaal, auch wenn er da trotzdem viele Scorerpunkte sammeln konnte. Bastian Schweinsteiger weiß, dass es ohne den Franzosen nicht reichen wird am Ende: „Franck ist ein sehr wichtiger Spieler für den FC Bayern. Er gehört zu den fünf Besten der Welt. Es ist wichtig, dass er gesund und fit ist für die Ziele, die wir haben“, so der Nationalspieler am Donnerstag gemäß SID.
Eure Meinung: Haben die Bayern zu viele selbstgefällige Spieler in ihren Reihen? Fehlen weiterhin echte Leitwölfe, die aufdrehen, wenn der Rest Probleme hat?
Diese Probleme bremsen die Bayern
Ob die Bayern-Mannschaft wirklich die mentale Stärke hat, die einer Spitzenmannschaft entspricht, konnte sie seit dem Champions-League-Finale 2010 nur noch selten unter Beweis stellen. In der Bundesliga wurden so gut wie alle Spiele gegen die direkten Konkurrenten verloren, in dieser Saison setzte es erneut Niederlagen gegen Hannover, Mainz und Dortmund, wie schon unter Van Gaal. Besonders auffällig ist, dass diese Teams den Bayern immer wieder nach dem gleichen Muster ein Bein stellen und der Rekordmeister es nicht schafft, zumindest ein Remis zu holen, sondern immer verliert.
Ebenso auffällig ist, wie die Spieler seit ihrer starken Phase in der Hinrunde ihr Laufpensum immer weiter runtergefahren haben. Das gemeinsame Angreifen und Verteidigen, dass die Bayern im September und Oktober noch unverwundbar machte, ist derzeit Vergangenheit. Kein Spieler macht noch richtig mit, auf dem Platz stehen elf Einzelkämpfer ohne Kreativität, ohne Bewegung, ohne Laufbereitschaft. Von der Ersatzbank kommt zu wenig Druck, zu viele Spieler haben einen Freifahrtschein und spüren auch bei schlechten Leistungen keine echte Konkurrenz im Nacken - das Ergebnis eines kleinen, aber in der Breite zu schwachen Kaders. Von Alternativen wie in Manchester, Madrid und Barcelona kann hier keine Rede sein.
Heynckes mahnt vor Selbstgefälligkeit
Bezeichnend war auch die Aussage von Jerome Boateng über seine Rückkehr ins Abwehrzentrum: „Ich muss mich nicht beweisen.“ Wenn alle Spieler so denken, trotz titelloser Vorsaison, dann kommt eine Menge Arbeit auf Jupp Heynckes zu. Denn noch ist nichts gewonnen. Der Bayern-Trainer hat die Zeichen der Zeit längst erkannt: „Insgesamt muss die Mannschaft lernen und verstehen, dass es heute nicht genügt, überragende Fähigkeiten zu haben. Jeder muss bereit sein, wieder über die Schmerzgrenze hinwegzugehen“, so Heynckes in der BILD. Franz Beckenbaeuer legte bei Sky Sport News HD nach: „Allein mit spielerischen Mitteln kommst du gegen so einen Gegner nicht an. Da muss das Kämpferische stimmen. Das habe ich zu kristieren.“
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Am Samstag zumindest kann das Team wieder auf Franck Ribery zählen. Damit wird die starke Flügelzange, die einst gegen den VfL ihr Debüt feierte, wieder vereint sein. Der Franzose spielt eine bärenstarke Saison, bekommt die nötigen Freiheiten und tritt entsprechend anders auf, als in der Vorsaison unter Van Gaal, auch wenn er da trotzdem viele Scorerpunkte sammeln konnte. Bastian Schweinsteiger weiß, dass es ohne den Franzosen nicht reichen wird am Ende: „Franck ist ein sehr wichtiger Spieler für den FC Bayern. Er gehört zu den fünf Besten der Welt. Es ist wichtig, dass er gesund und fit ist für die Ziele, die wir haben“, so der Nationalspieler am Donnerstag gemäß SID.
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