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Gladbach und Raul Bobadilla: So richtig passte es nie
Der Neuanfang brachte kein Happy End: Die Trennung von Borussia Mönchengladbach und Raul Bobadilla kommt daher wenig überraschend.
Von Sandra Specks
Mönchengladbach. Als Raul Bobadilla 2009 von Sportdirektor Max Eberl für die stolze Ablösesumme von rund vier Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach geholt wurde, waren die Erwartungen rund um den Borussia-Park immens. Aus den verschiedensten Gründen konnte der bullige Stürmer diesen aber nie gerecht werden. Mit seinem Wechsel zu den Young Boys Bern, geht das Kapitel „Boba“ und die „Elf vom Niederrhein“ nun endgültig zu Ende.
Machte nicht mit Toren Schlagzeilen
In der Schweizer Axpo Super League machte sich Bobadilla mit 25 Treffern in 45 Spielen einen Namen. Doch mit dem Wechsel zur Borussia konnte er schon bald nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen und sorgte fast ausschließlich mit seinem überschäumenden Temperament für Schlagzeilen. Anstatt Toren (gerade mal vier in 30 Spielen) verteilte Bobadilla auf dem Platz harte Fouls, die ihm rote Karten und Sperren einbrachte. Er trug des Öfteren seinen Unmut über Auswechselungen zur Schau, kritisierte Mannschaftskameraden und war beim Erlernen der deutschen Sprache wenig eifrig.
Bemühungen brachten nichts
Nach zähem Hin und Her zogen die Borussen irgendwann die Reißleine und schickten den heute 24-Jährigen auf Grund seiner Disziplinlosigkeit auf Leihbasis ins „Exil“ nach Griechenland zu Aris Saloniki. Nach einem halben Jahr sollte eine zweite Chance sowohl für Spieler, als auch für Verein deutlich mehr Früchte tragen. Doch obwohl Boba sich nun mit Trainer und Medienvertretern auf Deutsch verständigen konnte und er seine Ausbrüche auf dem Platz in den Griff bekommen hat, fand er nie den Schlüssel für Favres Stammelf.

Zu große Konkurrenz
Nach dem Relegationserfolg, an dem Bobadilla nicht beteiligt war, hatte sich mit Marco Reus, Patrick Herrmann und Mike Hanke eine harte Konkurrenz für den Stürmer zusammen gefunden. Zwar kam er in der laufenden Saison 15-mal zum Einsatz, spielte jedoch nie ein Spiel durch und konnte auch nur einen Treffer erzielen. Beim Rückrundenauftaktknaller gegen die Bayern stand Boba nicht mal im Kader.
„Es wäre für ihn schwierig geworden“
Mit dem Wechsel zurück in die Schweiz scheint nun die beste Lösung gefunden zu sein. In Favres System hat und wird Bobadilla nämlich nie so richtig passen. Das bestätigte auch Manger Max Eberl auf der Vereinshomepage: „Für Raul wäre es auch in der Rückrunde schwierig geworden, bei uns auf viele Einsätze in der Startelf zu kommen, deshalb ist der Transfer zum jetzigen Zeitpunkt für ihn sinnvoll.“
Keine zweite Chance für die Bundesliga
Obwohl auch einige Bundesligisten Interesse an dem bulligen Stürmer geäußert hatten, zog es Boba aber dahin zurück, wo er einst Erfolge feierte - in die Schweiz. Als Ablöse werden zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro gehandelt. Und auch an einem möglichen Verkauf in der Zukunft sollen die Borussen beteiligt werden. Zumindest ein kleines Trostpflaster.
Eure Meinung: Hätte Gladbach sich schon früher von Bobadilla trennen müssen und ist seine Rückkehr in die Schweiz der richtige Weg für ihn?
Machte nicht mit Toren Schlagzeilen
In der Schweizer Axpo Super League machte sich Bobadilla mit 25 Treffern in 45 Spielen einen Namen. Doch mit dem Wechsel zur Borussia konnte er schon bald nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen und sorgte fast ausschließlich mit seinem überschäumenden Temperament für Schlagzeilen. Anstatt Toren (gerade mal vier in 30 Spielen) verteilte Bobadilla auf dem Platz harte Fouls, die ihm rote Karten und Sperren einbrachte. Er trug des Öfteren seinen Unmut über Auswechselungen zur Schau, kritisierte Mannschaftskameraden und war beim Erlernen der deutschen Sprache wenig eifrig.
Bemühungen brachten nichts
Nach zähem Hin und Her zogen die Borussen irgendwann die Reißleine und schickten den heute 24-Jährigen auf Grund seiner Disziplinlosigkeit auf Leihbasis ins „Exil“ nach Griechenland zu Aris Saloniki. Nach einem halben Jahr sollte eine zweite Chance sowohl für Spieler, als auch für Verein deutlich mehr Früchte tragen. Doch obwohl Boba sich nun mit Trainer und Medienvertretern auf Deutsch verständigen konnte und er seine Ausbrüche auf dem Platz in den Griff bekommen hat, fand er nie den Schlüssel für Favres Stammelf.

Zu große Konkurrenz
Nach dem Relegationserfolg, an dem Bobadilla nicht beteiligt war, hatte sich mit Marco Reus, Patrick Herrmann und Mike Hanke eine harte Konkurrenz für den Stürmer zusammen gefunden. Zwar kam er in der laufenden Saison 15-mal zum Einsatz, spielte jedoch nie ein Spiel durch und konnte auch nur einen Treffer erzielen. Beim Rückrundenauftaktknaller gegen die Bayern stand Boba nicht mal im Kader.
„Es wäre für ihn schwierig geworden“
Mit dem Wechsel zurück in die Schweiz scheint nun die beste Lösung gefunden zu sein. In Favres System hat und wird Bobadilla nämlich nie so richtig passen. Das bestätigte auch Manger Max Eberl auf der Vereinshomepage: „Für Raul wäre es auch in der Rückrunde schwierig geworden, bei uns auf viele Einsätze in der Startelf zu kommen, deshalb ist der Transfer zum jetzigen Zeitpunkt für ihn sinnvoll.“
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