Wolfsburg: Erste Eindrücke für und von Sio und Sissoko
Auf dem Transfermarkt wurde bislang viel gehandelt. Am aktivsten in der Winterpause war einmal mehr Wolfsburg. Unter anderem kamen auch zwei Spieler von der Elfenbeinküste.
Von Patrick Reichardt
Trainer Magath als Umstellung
Das Training unter Neu-Trainer Felix Magath ist für beide eine Umstellung. Giovanni Sio meinte gegenüber der WAZ, in Wolfsburg werde nun zwei- statt einmal pro Tag trainiert. Das Training sei intensiv. Sein Landsmann Sissoko spricht von hartem Training, das aber auch notwendig sei, um in den Prozess hineinzukommen.
Messi, Benzema und Rivaldo als Vorbilder
Als Vorbilder nannten beide Neuzugänge wahre Größen aus der neueren Fußballhistorie. Sio: „Ich war von kleinauf ein Fan von Rivaldo. Der spielt jetzt zwar nicht mehr, aber er war lange mein Vorbild. Ich mag aber auch Karim Benzema.“ Sein neuer Teamkollege Ibrahim Sissoko präferiert es dagegen, Lionel Messi anzusehen: „Wenn es möglich ist, den ganzen Tag, um mir von ihm Tricks abzuschauen, die ich dann versuche nachzumachen“, erklärte er.
Sio tendiert zur Elfenbeinküste
Auf die Frage, für welches Land Giovanni Sio in Zukunft spielen möchte, antwortete der Mann mit den beiden Staatsbürgerschaften: „Schwierige Frage, weil ich in Frankreich aufgewachsen bin und da auch schon in Jugend-Nationalmannschaften gespielt habe. Ich war aber auch schon in der U21 der Elfenbeinküste dabei. Da fühle ich mich gut aufgehoben. Die Tendenz geht wohl dahin, für die Heimat meiner Eltern zu spielen“, so Sio.
Eure Meinung: Werden die „Brüder“ von der Elfenbeinküste beim VfL Wolfsburg einschlagen?
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