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Magath kann sich eine Begnadigung Diegos vorstellen: „Bin nicht nachtragend“
Noch vor einigen Monaten schien eine weitere Zusammenarbeit zwischen Felix Magath und Diego unvorstellbar. Nun gehen beide aufeinander zu. Im Sommer werde man sich neu unterhalten.
Von Felix Landmesser
Diego Ribas - Atletico Madrid
Wolfsburg. Der Leihvertrag von Diego bei Atletico Madrid endet im Sommer, dann müsste der Brasilianer zum VfL Wolfsburg und Trainer Felix Magath, bei dem er in Ungnade gefallen war, zurückkehren. Schließlich besitzt er bei den Niedersachsen einen bis 2014 gültigen Vertrag. Möglich wäre aber auch ein Neuanfang in der Bundesliga bei seinem Ex-Verein Werder Bremen, dessen Manger Klaus Allofs hatte öffentlich Interesse am exzentrischen Spielmacher geäußert. Diego und der VfL – lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende?
Noch im letzten Sommer schien eine weitere Zusammenarbeit zwischen Felix Magath und Diego in Wolfsburg unmöglich, das Tischtuch war zerschnitten und für beide Seiten kam Diegos Wechsel in die Primera Division gerade recht. Nun würde Magath dem 26-Jährigen aber die Tür einen Spalt weit öffnen, eine Begnadigung scheint nicht undenkbar.
Magath: „Bin nicht nachtragend“
So äußert sich Magath in der Printausgabe der Sport BILD gar nicht mal so abgeneigt, auch Diego könne eine zweite Chance bekommen: „Ich würde mich nicht zu den nachtragenden Menschen zählen. Ich bin der Auffassung: Jeder Mensch darf auch Fehler machen, aber er muss dann dafür auch die Verantwortung übernehmen.“
Wenn Diego sich für seinen Fehler entschuldige, „dann halte ich es für gerecht, dass er wieder eine Chance bekommt“, was laut Magath auch für Diegos Fehler zum Ende der abgelaufenen Spielzeit gelte.
Momentan ist Diego kein Thema
Magath will sich erst in ein paar Monaten wieder mit Diego befassen, „aktuell gibt es […] kein Thema Diego“, erst im Mai sei „klar abzusehen, wie sich Diego in Madrid entwickelt hat“. Dann prüfe man auch die Option einer erneuten Ausleihe oder gar eines Verkaufes von Diego. Möglich sei, wie Magath zuvor eingeräumt hat, aber auch ein Neubeginn beim VfL.
„Magath ist der Boss, er muss entscheiden“
Diego selbst gibt sich im Interview mit der Sport BILD diplomatisch, er kann sich eine Zukunft in der Autostadt vorstellen, denn „alles ist möglich. Ich habe auch kein Problem mit Felix Magath oder ein Problem mit der Vergangenheit. Herr Magath ist der Boss, er muss entscheiden. Der VfL Wolfsburg ist ein guter, familiärer und professionell geführter Klub.“
Allerdings hofft Diego, dass man die Entscheidung „wie Männer, im Sinne aller Beteiligten“ treffe. Er habe „damals einen großen Fehler gemacht. Nun ist die Sache aber vorbei.“ Schließlich könne er nicht sein ganzes Leben dafür bezahlen.
Der letzte Kontakt zu Wolfsburg-Meistertrainer Magath sei im August 2011 zustande gekommen, als Diego seinen Vertrag in Madrid unterschrieben hat. Beide hätten sich Glück für die neue Saison gewünscht.
Begnadigung für Diego im Sommer?
Wolfsburg und Diego – dieses Kapital Bundesliga-Geschichte könnte also noch nicht endgültig abgeschlossen sein. Auch die saftige Geldstrafe von 400.000 Euro, die Magath dem Ex-Bremer für dessen Flucht nach der Nicht-Startelfnominierung gegen Hoffenheim im Mai 2011 aufgebrummt hatte, scheint vergessen. Begnadigt Magath seinen ebenso begnadeten wie zum Teil unnahbaren Spielmacher noch einmal?
Eure Meinung: Magath gibt sich „nicht nachtragend“ – glaubt Ihr an eine Rückkehr von Diego?
Noch im letzten Sommer schien eine weitere Zusammenarbeit zwischen Felix Magath und Diego in Wolfsburg unmöglich, das Tischtuch war zerschnitten und für beide Seiten kam Diegos Wechsel in die Primera Division gerade recht. Nun würde Magath dem 26-Jährigen aber die Tür einen Spalt weit öffnen, eine Begnadigung scheint nicht undenkbar.
Magath: „Bin nicht nachtragend“
So äußert sich Magath in der Printausgabe der Sport BILD gar nicht mal so abgeneigt, auch Diego könne eine zweite Chance bekommen: „Ich würde mich nicht zu den nachtragenden Menschen zählen. Ich bin der Auffassung: Jeder Mensch darf auch Fehler machen, aber er muss dann dafür auch die Verantwortung übernehmen.“
Wenn Diego sich für seinen Fehler entschuldige, „dann halte ich es für gerecht, dass er wieder eine Chance bekommt“, was laut Magath auch für Diegos Fehler zum Ende der abgelaufenen Spielzeit gelte.
Momentan ist Diego kein Thema
Magath will sich erst in ein paar Monaten wieder mit Diego befassen, „aktuell gibt es […] kein Thema Diego“, erst im Mai sei „klar abzusehen, wie sich Diego in Madrid entwickelt hat“. Dann prüfe man auch die Option einer erneuten Ausleihe oder gar eines Verkaufes von Diego. Möglich sei, wie Magath zuvor eingeräumt hat, aber auch ein Neubeginn beim VfL.
„Magath ist der Boss, er muss entscheiden“
Diego selbst gibt sich im Interview mit der Sport BILD diplomatisch, er kann sich eine Zukunft in der Autostadt vorstellen, denn „alles ist möglich. Ich habe auch kein Problem mit Felix Magath oder ein Problem mit der Vergangenheit. Herr Magath ist der Boss, er muss entscheiden. Der VfL Wolfsburg ist ein guter, familiärer und professionell geführter Klub.“
Allerdings hofft Diego, dass man die Entscheidung „wie Männer, im Sinne aller Beteiligten“ treffe. Er habe „damals einen großen Fehler gemacht. Nun ist die Sache aber vorbei.“ Schließlich könne er nicht sein ganzes Leben dafür bezahlen.
Der letzte Kontakt zu Wolfsburg-Meistertrainer Magath sei im August 2011 zustande gekommen, als Diego seinen Vertrag in Madrid unterschrieben hat. Beide hätten sich Glück für die neue Saison gewünscht.
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