Lauterns Dorge Kouemaha entschuldigt sich bei Sebastian Prödl

Es war die unschöne Szene des Spieltags, als der Angreifer den Bremer Verteidiger mit einer waghalsigen Aktion niederstreckte. Der Lauterer entschuldigt sich, Prödl nimmt an.

Von Gregor Becker

Sebastian Prödl wird Werder lange Zeit fehlen
Getty Images
Kaiserslautern. In der 24. Minute erlebte das torlose Remis zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Werder Bremen seinen traurigen Höhepunkt. Dorge Kouemaha traf Sebastian Prödl bei einem Fallrückzieher im eigenen Strafraum mit voller Wucht am Kopf. Der Bremer zog sich einen Nasenbein- und Oberkieferbruch zu und wurde umgehend in eine Klinik gebracht, Schiedsrichter Hartmann verwehrte den Hanseaten einen berechtigten Elfmeter.

Entschuldigung Kouemahas folgt

Dorge Kouemaha entschuldigte sich am Sonntag in der SWR-Sportsendung Flutlicht für seinen Tritt. „Ich habe ihn angerufen. Weil wir nicht viel reden konnten, habe ich ihm die Botschaft gesendet: Halte durch und es tut mir leid“, sagte der 28-Jährige nach Angaben der Bild-Zeitung und erklärte weiter, dass ihm Prödl diese Aktion nicht übel genommen habe.

Prödl nimmt Entschuldigung an

Bremens österreichischer Innenverteidiger postete später auf seiner Homepage: „Es geht mir - ehrlich gesagt - dreckig. Aber ich möchte mich bei allen herzlich bedanken, die an mich denken und mir in dieser schweren Zeit Zuspruch geben.“ Der 24-Jährige akzeptiert die Entschuldigung und räumte dabei ein, dass ihm eine solch ein Tritt auch hätte unterlaufen können.

Milosevic soll kommen – Wolf vor Absprung

Sebastian Prödl wird Werder Bremen voraussichtlich zwei Monate fehlen, weshalb Geschäftsführer Klaus Allofs einräumte, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. In den Fokus soll dabei der 19-jährige, serbische Nationalspieler Alexander Milosevic gerückt sein. Innenverteidiger Andreas Wolf steht derweil kurz vor einem Wechsel zum französischen Zweitligisten AS Monaco.

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