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Burn-out, Depressionen und Homosexualität - Philipp Lahm spricht über psychische Probleme im Profi-Fußballgeschäft
In einem Interview sprach Bayern-Kapitän Philipp Lahm über die psychische Belastung im Profi-Fußballgeschäft, sowie dem umstrittenen Thema Homosexualität in einem Männersport.
Von Alex Grams
Getty Images
München. Immer häufiger ist die Rede von psychischer Überbelastung in der Gesellschaft, so sind Burn-out und Depressionen auch keine Fremdwörter mehr im Spitzensport. Prominente Beispiele häuften sich in letzter Zeit und bringen unter anderem Philipp Lahm dazu Stellung zu nehmen. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau spricht er über die aktuellen Probleme.
„Neue Volkskrankheit“
Das jüngste Beispiel einer nervlichen Überbelastung, war es der Selbstmordversuch von Schiedsrichter Babak Rafati, der mit seiner Tat eine Debatte auslöste. „Wenn man sich die Fakten anschaut, sind Burn-out und Depressionen inzwischen die neuen Volkskrankheiten“, sagte Lahm. Dennoch meint der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft nicht, dass sich solche eine Krankheit speziell durch den Leistungsdruck im Profigeschäft entwickele.
Zeichen von Schwäche
„Ich sehe eine Depression als eine Krankheit an, aber nicht im Umkehrschluss grundsätzlich den Konkurrenzkampf als eine Krankheit des Leistungssports. Leider werden Depressionen und Burn-outs noch zu oft als Schwäche ausgelegt, auch wenn sich das zuletzt vielleicht geändert hat“, fügte Lahm hinzu. In der jüngeren Vergangenheit hatten sich Trainer Ralf Rangnick und Torhüter Markus Miller bekannt und dann für einige Zeit zurückgezogen.
Rat an Betroffene
Ebenso stärkte Lahm seine Aussage über Homosexualität im Fußball und betonte: „Im Stadion geht es selten politisch korrekt zu. Fußball ist wie früher Gladiatorenkampf. Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft schon so weit ist, schwule Profi-Fußballer als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren, so wie es in anderen Bereichen bereits möglich ist.“
Kein Problem mit Ballack
Die angeblichen Probleme mit Michael Ballack, den er als Kapitän der Nationalmannschaft beerbt hatte, hält er für überbewertet. „Ich glaube, dass unser Verhältnis in der Öffentlichkeit schlechter gemacht wird, als es tatsächlich ist“, erklärte Lahm und sieht von einer Aussprache ab. „Dafür gibt es keinen Grund. Wir haben uns auf dem Platz schon ganz normal begrüßt. Es ist ein normales Verhältnis unter Kollegen“, beschrieb er das Verhältnis der ehemaligen Mitspieler.
Eure Meinung: Hat Philipp Lahm recht mit seinen Aussagen?
„Neue Volkskrankheit“
Das jüngste Beispiel einer nervlichen Überbelastung, war es der Selbstmordversuch von Schiedsrichter Babak Rafati, der mit seiner Tat eine Debatte auslöste. „Wenn man sich die Fakten anschaut, sind Burn-out und Depressionen inzwischen die neuen Volkskrankheiten“, sagte Lahm. Dennoch meint der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft nicht, dass sich solche eine Krankheit speziell durch den Leistungsdruck im Profigeschäft entwickele.
Zeichen von Schwäche
„Ich sehe eine Depression als eine Krankheit an, aber nicht im Umkehrschluss grundsätzlich den Konkurrenzkampf als eine Krankheit des Leistungssports. Leider werden Depressionen und Burn-outs noch zu oft als Schwäche ausgelegt, auch wenn sich das zuletzt vielleicht geändert hat“, fügte Lahm hinzu. In der jüngeren Vergangenheit hatten sich Trainer Ralf Rangnick und Torhüter Markus Miller bekannt und dann für einige Zeit zurückgezogen.
Rat an Betroffene
Ebenso stärkte Lahm seine Aussage über Homosexualität im Fußball und betonte: „Im Stadion geht es selten politisch korrekt zu. Fußball ist wie früher Gladiatorenkampf. Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft schon so weit ist, schwule Profi-Fußballer als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren, so wie es in anderen Bereichen bereits möglich ist.“
Kein Problem mit Ballack
Die angeblichen Probleme mit Michael Ballack, den er als Kapitän der Nationalmannschaft beerbt hatte, hält er für überbewertet. „Ich glaube, dass unser Verhältnis in der Öffentlichkeit schlechter gemacht wird, als es tatsächlich ist“, erklärte Lahm und sieht von einer Aussprache ab. „Dafür gibt es keinen Grund. Wir haben uns auf dem Platz schon ganz normal begrüßt. Es ist ein normales Verhältnis unter Kollegen“, beschrieb er das Verhältnis der ehemaligen Mitspieler.
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