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Aliaksandr Hleb gesteht: „Ich habe meine besten Jahre verschenkt“
Der 30-Jährige musste in seiner bisherigen Karriere zahlreiche Rückschläge verarbeiten. Früher suchte er die Schuld bei anderen, jetzt geht er mit sich selbst hart ins Gericht.
Von Gregor Becker
Bongarts
Augsburg. Die Zeit des Aliaksandr Hleb war kurz beim VfL Wolfsburg und vor allem war sie - wie so oft - von Verletzungen geprägt. Nun hält sich der talentierte Mittelfeldspieler beim FC Augsburg fit und hofft auf seine Rückkehr in die Bundesliga. Ungewohnt offen gab der Weißrusse, der noch bis zum Sommer beim FC Barcelona unter Vertrag steht, Auskunft über sein Innenleben.
„Hab mich auf mein Talent verlassen“
„Wenn ich ehrlich bin, habe ich mit die besten Jahre in meiner Karriere verschenkt. Und ich kann bei niemandem die Schuld suchen. Ich habe mich lange Zeit vor allem auf mein Talent verlassen und bin damit ja auch gut gefahren. Inzwischen weiß ich, dass das alleine nicht reicht“, zeigte sich Aliaksandr Hleb gegenüber der Stuttgarter Zeitung ernüchtert über den Verlauf seiner Zeit im Profi-Fußball.
„Konnte mein Ego nicht zurückstellen“
Über seine Zeit beim FC Barcelona sagte Hleb: „Ich war sauer, wenn ich mal nicht spielen durfte. Inzwischen weiß ich, dass Barcelona deshalb so groß ist, weil jeder Spieler sein Ego zurückstellt. Damals konnte ich es nicht so sehen.“ Und auch bei seiner Rückkehr zum VfB Stuttgart sah er es wohl nicht so: „Man will einen Doppelpass spielen und bekommt den Ball nicht zurück. Das hat mich teilweise verärgert, ich habe beleidigt reagiert.“
Bundesliga als Ziel
Nun scheint Aliaksandr Hleb geläutert und kämpft mit großem Ehrgeiz um die Rückkehr auf die große Bühne. „Ich trainiere im Moment so intensiv wie wohl noch nie in meiner Karriere. Am liebsten würde ich in die Bundesliga zurückkehren, denn das ist meine zweite Heimat“, gab der weißrussische Nationalspieler weiter zu Protokoll. Um dies zu erreichen, setzt Hleb derzeit auch auf die Dienste des ehemaligen Stabhochspringers Tim Lobinger, den er als Privattrainer engagiert hat.
Beim FC Augsburg wolle er nach eigenen Angaben allerdings nur wieder fußballspezifisch arbeiten und schloss damit eine Festanstellung bei den Bayern zunächst aus.
Eure Meinung: Packt Alexandr Hleb noch einmal den Sprung in die Bundesliga?
„Hab mich auf mein Talent verlassen“
„Wenn ich ehrlich bin, habe ich mit die besten Jahre in meiner Karriere verschenkt. Und ich kann bei niemandem die Schuld suchen. Ich habe mich lange Zeit vor allem auf mein Talent verlassen und bin damit ja auch gut gefahren. Inzwischen weiß ich, dass das alleine nicht reicht“, zeigte sich Aliaksandr Hleb gegenüber der Stuttgarter Zeitung ernüchtert über den Verlauf seiner Zeit im Profi-Fußball.
„Konnte mein Ego nicht zurückstellen“
Über seine Zeit beim FC Barcelona sagte Hleb: „Ich war sauer, wenn ich mal nicht spielen durfte. Inzwischen weiß ich, dass Barcelona deshalb so groß ist, weil jeder Spieler sein Ego zurückstellt. Damals konnte ich es nicht so sehen.“ Und auch bei seiner Rückkehr zum VfB Stuttgart sah er es wohl nicht so: „Man will einen Doppelpass spielen und bekommt den Ball nicht zurück. Das hat mich teilweise verärgert, ich habe beleidigt reagiert.“
Bundesliga als Ziel
Nun scheint Aliaksandr Hleb geläutert und kämpft mit großem Ehrgeiz um die Rückkehr auf die große Bühne. „Ich trainiere im Moment so intensiv wie wohl noch nie in meiner Karriere. Am liebsten würde ich in die Bundesliga zurückkehren, denn das ist meine zweite Heimat“, gab der weißrussische Nationalspieler weiter zu Protokoll. Um dies zu erreichen, setzt Hleb derzeit auch auf die Dienste des ehemaligen Stabhochspringers Tim Lobinger, den er als Privattrainer engagiert hat.
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