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Watzke über das Ende des Bayern-Automatismus und die Zeit nach Jürgen Klopp
Der Geschäftsführer des BVB über den Machtkampf um Reus, die Stärken des Vereins und ein zukünftiges Ende der Klopp-Ära bei den Dortmundern.
Von Joachim Pranzl
Getty Images
Dortmund. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, sprach in einem Interview mit derWesten über die Verpflichtung von Marco Reus, eine mögliche Rückkehr Nuri Sahins und Trainer Jürgen Klopp.
Bayern-Automatismus ist vorbei
In den Vertragsverhandlungen rund um Marco Reus konnte man sich schlussendlich gegen Bayern München durchsetzen. Für Watzke ist die Zeit, als Spieler automatisch nach München wechselten, vorbei: „Den Automatismus, zu den Bayern zu gehen, gibt es seit zwei Jahren nicht mehr. Das haben wir bei Vertragsverlängerungen bemerkt, wie bei der von Mats Hummels.“
Den Grund dafür liegt für den Geschäftsführer auf der Hand: „Die Spieler wissen, dass wir ein ambitionierter Verein sind, in dem das Individuum sehr geschätzt wird. Bei uns ist auch Spieler Nummer 28 samt seinen Stärken und Schwächen voll integriert. Am Beispiel Nuri Sahin sieht man, wozu ein Spieler in einem intakten Umfeld fähig ist. In einem anderen Umfeld wird es erheblich schwieriger.“
Sahin-Rückkehr offen
Bei der Meisterfeier verkündete man, dass für Nuri Sahin die Tür zum BVB immer offen stehen werde. Noch konnte sich der 23-Jährige bei Real nicht durchsetzen. In letzter Zeit gab es immer wieder Spekulationen um eine mögliche Rückkehr des türkischen Nationalspielers. Einzige Voraussetzung ist, dass ein Wechsel auch realisierbar sei.
Mit Trainer Jürgen Klopp würde Watzke derweil gerne frühzeitig den Vertrag verlängern. Denn „Jürgen ist als Gesamtpaket aus Trainer, Psychologe, Mensch und Sympathieträger unfassbar werthaltig“, gibt der Geschäftsführer im Interview preis. Nichtsdestotrotz ist Watzke Realist und weiß, dass auch die Ära Klopp irgendwann ein Ende hat beim BVB.
„Niemand ist unersetzbar. Die Friedhöfe liegen voll von Leuten, die sich für unersetzbar hielten. Wenn Jürgen mal gehen würde, wäre das eine gewaltige Zäsur.“ Noch ist er ja Trainer bei der Borussia und man versucht natürlich, diesen Zeitpunkt „möglichst weit hinauszuschieben“. Noch hat Klopp ja Vertrag bis 2014 und die Gespräche eilen nicht. „Wenn wir das Gefühl haben, die Zeit ist reif, werden wir im Laufe dieses Jahres miteinander sprechen“ verkündete Watzke.
Eure Meinung: Wollt Ihr auch eine Klopp-Verlängerung oder hättet Ihr ihn lieber bei einem anderen Team?
Bayern-Automatismus ist vorbei
In den Vertragsverhandlungen rund um Marco Reus konnte man sich schlussendlich gegen Bayern München durchsetzen. Für Watzke ist die Zeit, als Spieler automatisch nach München wechselten, vorbei: „Den Automatismus, zu den Bayern zu gehen, gibt es seit zwei Jahren nicht mehr. Das haben wir bei Vertragsverlängerungen bemerkt, wie bei der von Mats Hummels.“
Den Grund dafür liegt für den Geschäftsführer auf der Hand: „Die Spieler wissen, dass wir ein ambitionierter Verein sind, in dem das Individuum sehr geschätzt wird. Bei uns ist auch Spieler Nummer 28 samt seinen Stärken und Schwächen voll integriert. Am Beispiel Nuri Sahin sieht man, wozu ein Spieler in einem intakten Umfeld fähig ist. In einem anderen Umfeld wird es erheblich schwieriger.“
Sahin-Rückkehr offen
Bei der Meisterfeier verkündete man, dass für Nuri Sahin die Tür zum BVB immer offen stehen werde. Noch konnte sich der 23-Jährige bei Real nicht durchsetzen. In letzter Zeit gab es immer wieder Spekulationen um eine mögliche Rückkehr des türkischen Nationalspielers. Einzige Voraussetzung ist, dass ein Wechsel auch realisierbar sei.
Mit Trainer Jürgen Klopp würde Watzke derweil gerne frühzeitig den Vertrag verlängern. Denn „Jürgen ist als Gesamtpaket aus Trainer, Psychologe, Mensch und Sympathieträger unfassbar werthaltig“, gibt der Geschäftsführer im Interview preis. Nichtsdestotrotz ist Watzke Realist und weiß, dass auch die Ära Klopp irgendwann ein Ende hat beim BVB.
„Niemand ist unersetzbar. Die Friedhöfe liegen voll von Leuten, die sich für unersetzbar hielten. Wenn Jürgen mal gehen würde, wäre das eine gewaltige Zäsur.“ Noch ist er ja Trainer bei der Borussia und man versucht natürlich, diesen Zeitpunkt „möglichst weit hinauszuschieben“. Noch hat Klopp ja Vertrag bis 2014 und die Gespräche eilen nicht. „Wenn wir das Gefühl haben, die Zeit ist reif, werden wir im Laufe dieses Jahres miteinander sprechen“ verkündete Watzke.
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