Marin kann den Reus-Wechsel zu Borussia Dortmund nachvollziehen

Ein ehemaliger Gladbacher und Namensvetter, Marko Marin, hat Marco Reus hinsichtlich seiner Wechselentscheidung den Rücken gestärkt und glaubt nicht an einen Leistungsabfall.

Von Christian Ehrhardt

Bremens Mittelfeldspieler Marko Marin
Getty Images
Bremen. Wenn der Vorgänger bei Borussia Mönchengladbach und gleichzeitig auch Namensvetter den Wechsel-Nachfolger stützt – so könnte man die Aussagen werten, die Marko Marin anlässlich des Wechsels von Marco Reus zu Borussia Dortmund gegenüber Sport1 tätigte. Für sich selbst hofft Marin, dass er bei Werder Bremen verletzungsfrei bleibt und wieder an alte Leistungen anknüpfen kann.

Marin befürchtet keinen Leistungsabfall von Reus

Die Vorzeichen waren ähnlich: Zwei junge Spieler wollten international spielen und das auf möglichst hohem Niveau. Aus dem Grund bestärkt Marko Marin seinen Nachfolger bei Borussia Mönchengladbach hinsichtlich seines Wechsels zur Dortmunder Borussia. „Ich kann das absolut nachvollziehen - allerdings ist es jetzt ein bisschen was anderes als bei mir, so kurz vor der Europameisterschaft“, sagte Werder Bremens Nationalspieler. 2009 hatte Marin die Fohlenelf verlassen, um bei Werder Bremen anzuheuern und möglichst international zu spielen.

Logischer Schritt der Weiterentwicklung

Marin vertritt die Meinung, dass der Reus-Wechsel nichts anderes als den logischen und nächsten Schritt in der Karriere des 22-jährigen Ausnahmespielers darstellt. Dass Reus, der mit einer Ablösesumme von über siebzehn Millionen Euro im „Koffer“ nach Dortmund kommt, hinter den damit verknüpften Erwarten zurück bleiben könne, glaubt Marin hingegen nicht. „Er hatte in Gladbach eine super Serie und gute Zeit.“

Marin würde selbst es heute wieder genau so handhaben wie 2009

„Ich würde es genauso wieder machen - meiner Meinung nach war es der beste Schritt, den ich machen konnte. Und es hat sich für mich auch so bestätigt. Ich habe ein sehr gutes und erfolgreiches erstes Jahr bei Werder gehabt, das zweite lief dann nicht so gut. Jetzt zählt für mich, wieder richtig fit zu werden und verletzungsfrei zu bleiben. Dann bin ich mir sicher, wieder auf das Niveau von früher zu kommen“, so der Blick in die Vergangenheit und die Zukunftshoffnungen vom Bremer Marin.

Eure Meinung: Ist Marins Einschätzung richtig und wird Reus den hohen Anforderungen gerecht werden können, die mit der Ablösesumme von mehr als siebzehn Millionen Euro logischerweise verbunden sind? Und schafft es Trainer Klopp, den Druck von seinem jungen Spieler zu nehmen?

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