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Obasi möchte nicht mehr nach Hoffenheim zurück - stattdessen will er neben dem „Hunter“ wirbeln
Obasi wünscht sich, dass er nach Ablauf der Ausleihe im Ruhrgebiet bleiben kann. Am Samstag gab er sein Debüt für S04, lief an Huntelaars Seite auf. Ein Modell für die Zukunft?
Von Felix Landmesser
Gelsenkirchen. Chinedu Obasi würde gerne über das Saisonende hinaus bei Schalke 04 bleiben. Der Nigerianer, den die Königsblauen bis zum Sommer ausgeliehen haben, möchte sich bei seinem neuen Arbeitgeber durchsetzen. Dabei hofft er, dass Schalke die vertraglich festgelegte Kaufoption zieht und Obasi damit langfristig an den Verein bindet. Sollte er zurück zu 1899 Hoffenheim müssen, bedeute dies für ihn einen Rückschritt, so Obasi gegenüber reviersport.de.
„Hoffentlich kann ich hier bleiben“
So sagte Obasi zu einem möglichen Rückkehr nach Hoffenheim: „Ich versuche nach vorne zu kommen, nicht zurückzugehen. Hoffentlich kann ich hier bleiben.“ Er fühle sich bei Schalke wohl, Mannschaft und Umfeld gefielen ihm, besonders bei Trainer Huub Stevens stieße er immer auf offene Ohren: „Der Trainer hat gesagt, wenn ich etwas habe, kann ich jederzeit mit ihm reden. Das ist es, was ich brauche.“
Debüt in Katar
Der 25-Jährige hatte am Samstag beim 4:0-Testspielerfolg von S04 gegen die Militärauswahl Katars sein Debüt im königsblauen Fußballdress gegeben, das Spiel war in der 77. Minute wegen starken Nebels abgebrochen worden. Ein Tor gelang ihm zwar nicht, aber Obasi ließ mit einem Lattenknaller aus 25 Metern aufhorchen, zumal er erstmals als zweite Sturmspitze neben Klaas-Jan Huntelaar auflief.
In Zukunft zweite Spitze neben Huntelaar?
Obasi selbst würde gerne öfter neben dem Niederländer zum Einsatz kommen, in der Sturmspitze sieht er sich selbst am besten aufgehoben, schließlich habe er auf dieser Position seine Profikarriere begonnen: „In Norwegen war ich immer zweiter Stürmer, auch in Hoffenheim in der 2. Liga.“
Dann habe unter Ralf Rangnick in der Bundesliga aber ein Umdenken stattgefunden, seitdem komme er zumeist über die Außenpositionen: „Später hat der Trainer versucht, mit drei Stürmern zu spielen, und weil es funktioniert hat, bin ich seitdem immer von außen gekommen. Aber ich fühle mich als zweiter Stürmer besser, das ist meine Position, dort spiele ich lieber.“
Konkurrent Pukki
Eine Aufstellung mit zwei Stürmern, wie von Obasi gewünscht, scheint tatsächlich nicht so abwegig zu sein, ließ Trainer Huub Stevens zuletzt doch den Finnen Teemu Pukki neben Huntelaar stürmen. Mit jenem Pukki müsste sich Obasi dann gegebenenfalls um die Position an des „Hunters“ Seite streiten…
Eure Meinung: Kann sich Obasi auf Schalke durchsetzen?
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