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Das Bundesliga-Zeugnis: 1. FC Nürnberg
„Sechs, setzen!“ Wer hat als Schüler diesen Satz nicht schon einmal gehört? Goal.com stellt den Klubs das Zwischenzeugnis der Hinrunde aus. Heute: 1. FC Nürnberg!
Von Alex Grams
Bongarts
Verein: 1.FC Nürnberg
Bundesliga: Platz 15
DFB-Pokal: Achtelfinale (ausgeschieden gegen SpVgg Greuther Fürth mit 1:0)
Zielsetzung: Nach einer mehr als positiven Vorsaison, erwartete man am Valznerweiher keine Wiederholung. Zu große Lücken hinterließen die Abgänge und mit ihnen ging auch die Qualität im Kader, so dass Trainer Dieter Hecking keine andere Möglichkeit blieb, als die Erwartungen runter zu schrauben. Nichts als den Klassenerhalt, wünschte er sich vor der Saison für seine Mannschaft. Zur Winterpause sind die „Clubberer“ gerade noch über dem Strich und wollen es nach dem 34. Spieltag auch bleiben.
LIGA & POKAL – noch ausreichend (4-):
In der Liga erwischte man noch kurz vor der Winterpause die Kurve und landete durch einen Sieg über Bayer Leverkusen auf einem Nichtabstiegsplatz. Die Saison begann eigentlich überraschend gut für die Franken. Mit drei Siegen aus den ersten fünf Spieltagen waren die ersten Fans schon wieder euphorisch geworden und hofften auf eine Wiederholung der Vorsaison, doch es kam dann auf einmal alles anders. Angefangen mit einem Remis gegen Werder Bremen, konnte der FCN insgesamt acht Spiele nicht mehr gewinnen und versank im Tal der Ratlosigkeit. Erst ein Arbeitssieg gegen Kaiserslautern brachte die Erlösung am 14. Spieltag. Im Pokal gab es wohl die größte Enttäuschung zu verbuchen. Nach Siegen in Bielefeld und Aue, kam es im Achtelfinale zum großen Frankenderby gegen den Nachbarn aus Fürth. Mit 0:1 unterlagen die Nürnberger gegen den Zweitligisten und enttäuschten auf ganzer Linie.
Noch mehr 1. FC Nürnberg: Zur Teamseite
UNTERHALTUNG – noch ausreichend (4-):
Durch den Abgang der Kreativspieler Ekici und Gündogan vermisst der „Club“ einen Spielgestalter und zieht sein Spiel mehr über die Außen auf. Doch auch da fehlt oft die nötige Durchschlagskraft. Das Spiel der Franken ist durch Kampf geprägt und von daher weniger attraktiv zum Zuschauen. Vom teilweise überragenden Fußball, der letzte Saison gespielt worden ist, ist nur noch selten bis gar nicht etwas zu sehen. Doch gibt es auch an manchen Tagen große Überraschungen, wie etwa am letzten Spieltag in Leverkusen. Dort zeigte man eine klasse Leistung und bewies, dass auch in Nürnberg noch Fußball gespielt werden kann.

TRANSFERMARKT – Note mangelhaft (5):
Nach der Überraschungssaison hatte der „Club“ starke Abgänge zu vermelden. Die Leihen von Julian Schieber (VfB Stuttgart) und Mehmet Ekici (Bayern München) waren beendet, Ilkay Gündogan wurde vom Meister aus Dortmund als Sahin-Ersatz verpflichtet. Zudem verließ Kapitän Andreas Wolf die Franken in Richtung Bremen. Alles tragende Säulen, die mit Jugendspielern aus der eigenen Jugendakademie ersetzt werden sollten, da es keine finanziellen Möglichkeiten gab anderweitig Ersatz zu holen. Das Budget reichte aber noch für die Verpflichtungen von Tomas Pekhart (FK Jablonec 2. Mio), Verteidiger Timm Klose (FC Thun 400.000), Alexander Esswein (Dynamo Dresden 200.000), Markus Feulner (Borussia Dortmund 150.000) und Ersatztorhüter Patrick Rakovsky (Schalke 04 100.000). Wirklich einschlagen konnte keiner der Neuzugänge.
Tomas Pekhart wirkt als einzige Spitze verlassen und unglücklich, während Alexander Esswein sich noch zu oft fest dribbelt. Timm Klose ist mittlerweile aus dem Kader, nachdem er öfters gepatzt hatte. Einzige Lichtblicke sind die Leistungen von Linksverteidiger Marvin Plattenhard (eigenen Jugend), bei dem eine steigende Tendenz zu erkennen ist. Daniel Didavi, ausgeliehen vom VfB Stuttgart, kann als Spielgestalter nur selten Akzente setzten und beweist eine große Abschlussschwäche.
Transfermarkt: Alle Bundesliga-Wechsel im Überblick
TRAINER & UMFELD – Note: Befriedigend (3):
Noch sind die Stimmen bezüglich eines Hecking-Rauswurf still. Auch hat man das Gefühl, dass es nicht an der Arbeit des 47-Jährigen liegt. Zu groß ist einfach die Lücke, die man kompensieren muss. Die Unbeständigkeit der Mannschaft treibt die Fans manchmal auf die Palme. Nach einem guten Spiel folgen meist drei schlechte und lassen jeden Anhänger verzweifeln. Aber das ist nichts Neues in Nürnberg, so verstehen die meisten Fans auch die Situation und unterstützen ihr Team weiterhin mit vollem Eifer. Einziger Aussetzer war die bittere Derby-Niederlage gegen Fürth. Dort machten die Ultras ihren Unmut breit, in dem sie das Spielfeld stürmten und auf den Gästeblock zuliefen. Die Situation ging zum Glück noch glimpflich aus und es kam zu keinen größeren Schäden.
GESAMTNOTE: noch ausreichend (4-):
Da man von Anfang an realistisch genug war die Situation richtig einzuschätzen, ist der Abstiegskampf keine Überraschung für die Franken. Zudem kommt noch die große personelle Veränderung, die keine großen Sprünge zulässt und Spannung bis zum 34. Spieltag verspricht. Das Erreichen des Viertelfinals im Pokal war nicht unbedingt zu erwarten, aber da es gerade gegen den Nachbarn aus Fürth ging, eine bittere Enttäuschung zur falschen Zeit.
Eure Meinung: Wie fällt Dein Zeugnis aus? Versetzung oder nachsitzen?
Bundesliga: Platz 15
DFB-Pokal: Achtelfinale (ausgeschieden gegen SpVgg Greuther Fürth mit 1:0)
Zielsetzung: Nach einer mehr als positiven Vorsaison, erwartete man am Valznerweiher keine Wiederholung. Zu große Lücken hinterließen die Abgänge und mit ihnen ging auch die Qualität im Kader, so dass Trainer Dieter Hecking keine andere Möglichkeit blieb, als die Erwartungen runter zu schrauben. Nichts als den Klassenerhalt, wünschte er sich vor der Saison für seine Mannschaft. Zur Winterpause sind die „Clubberer“ gerade noch über dem Strich und wollen es nach dem 34. Spieltag auch bleiben.
LIGA & POKAL – noch ausreichend (4-):
In der Liga erwischte man noch kurz vor der Winterpause die Kurve und landete durch einen Sieg über Bayer Leverkusen auf einem Nichtabstiegsplatz. Die Saison begann eigentlich überraschend gut für die Franken. Mit drei Siegen aus den ersten fünf Spieltagen waren die ersten Fans schon wieder euphorisch geworden und hofften auf eine Wiederholung der Vorsaison, doch es kam dann auf einmal alles anders. Angefangen mit einem Remis gegen Werder Bremen, konnte der FCN insgesamt acht Spiele nicht mehr gewinnen und versank im Tal der Ratlosigkeit. Erst ein Arbeitssieg gegen Kaiserslautern brachte die Erlösung am 14. Spieltag. Im Pokal gab es wohl die größte Enttäuschung zu verbuchen. Nach Siegen in Bielefeld und Aue, kam es im Achtelfinale zum großen Frankenderby gegen den Nachbarn aus Fürth. Mit 0:1 unterlagen die Nürnberger gegen den Zweitligisten und enttäuschten auf ganzer Linie.
Noch mehr 1. FC Nürnberg: Zur Teamseite
UNTERHALTUNG – noch ausreichend (4-):
Durch den Abgang der Kreativspieler Ekici und Gündogan vermisst der „Club“ einen Spielgestalter und zieht sein Spiel mehr über die Außen auf. Doch auch da fehlt oft die nötige Durchschlagskraft. Das Spiel der Franken ist durch Kampf geprägt und von daher weniger attraktiv zum Zuschauen. Vom teilweise überragenden Fußball, der letzte Saison gespielt worden ist, ist nur noch selten bis gar nicht etwas zu sehen. Doch gibt es auch an manchen Tagen große Überraschungen, wie etwa am letzten Spieltag in Leverkusen. Dort zeigte man eine klasse Leistung und bewies, dass auch in Nürnberg noch Fußball gespielt werden kann.

TRANSFERMARKT – Note mangelhaft (5):
Nach der Überraschungssaison hatte der „Club“ starke Abgänge zu vermelden. Die Leihen von Julian Schieber (VfB Stuttgart) und Mehmet Ekici (Bayern München) waren beendet, Ilkay Gündogan wurde vom Meister aus Dortmund als Sahin-Ersatz verpflichtet. Zudem verließ Kapitän Andreas Wolf die Franken in Richtung Bremen. Alles tragende Säulen, die mit Jugendspielern aus der eigenen Jugendakademie ersetzt werden sollten, da es keine finanziellen Möglichkeiten gab anderweitig Ersatz zu holen. Das Budget reichte aber noch für die Verpflichtungen von Tomas Pekhart (FK Jablonec 2. Mio), Verteidiger Timm Klose (FC Thun 400.000), Alexander Esswein (Dynamo Dresden 200.000), Markus Feulner (Borussia Dortmund 150.000) und Ersatztorhüter Patrick Rakovsky (Schalke 04 100.000). Wirklich einschlagen konnte keiner der Neuzugänge.
Tomas Pekhart wirkt als einzige Spitze verlassen und unglücklich, während Alexander Esswein sich noch zu oft fest dribbelt. Timm Klose ist mittlerweile aus dem Kader, nachdem er öfters gepatzt hatte. Einzige Lichtblicke sind die Leistungen von Linksverteidiger Marvin Plattenhard (eigenen Jugend), bei dem eine steigende Tendenz zu erkennen ist. Daniel Didavi, ausgeliehen vom VfB Stuttgart, kann als Spielgestalter nur selten Akzente setzten und beweist eine große Abschlussschwäche.
Transfermarkt: Alle Bundesliga-Wechsel im Überblick
TRAINER & UMFELD – Note: Befriedigend (3):
Noch sind die Stimmen bezüglich eines Hecking-Rauswurf still. Auch hat man das Gefühl, dass es nicht an der Arbeit des 47-Jährigen liegt. Zu groß ist einfach die Lücke, die man kompensieren muss. Die Unbeständigkeit der Mannschaft treibt die Fans manchmal auf die Palme. Nach einem guten Spiel folgen meist drei schlechte und lassen jeden Anhänger verzweifeln. Aber das ist nichts Neues in Nürnberg, so verstehen die meisten Fans auch die Situation und unterstützen ihr Team weiterhin mit vollem Eifer. Einziger Aussetzer war die bittere Derby-Niederlage gegen Fürth. Dort machten die Ultras ihren Unmut breit, in dem sie das Spielfeld stürmten und auf den Gästeblock zuliefen. Die Situation ging zum Glück noch glimpflich aus und es kam zu keinen größeren Schäden.
GESAMTNOTE: noch ausreichend (4-):
Da man von Anfang an realistisch genug war die Situation richtig einzuschätzen, ist der Abstiegskampf keine Überraschung für die Franken. Zudem kommt noch die große personelle Veränderung, die keine großen Sprünge zulässt und Spannung bis zum 34. Spieltag verspricht. Das Erreichen des Viertelfinals im Pokal war nicht unbedingt zu erwarten, aber da es gerade gegen den Nachbarn aus Fürth ging, eine bittere Enttäuschung zur falschen Zeit.
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