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TSG 1899 Hoffenheim: Enttäuschung im „Niemandsland“ der Bundesliga
Eine nichtssagende Tabellenposition zur Winterpause, trotz Punktgewinnen gegen Dortmund und die Bayern. Nach dem späten Ausgleich gegen die Hertha zeigte sich die TSG ratlos.
Von Rafael Corradino
Getty Images
Sinsheim. Das 1:1 zwischen Hertha BSC und der TSG 1899 Hoffenheim war im Anschluss an die Partie eher nebensächlich, obwohl die Gäste nach einer Schauspieleinlage von Sejad Salihovic in Unterzahl stark gekämpft hatten und in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielten. Markus Babbel und Michael Preetz waren das zentrale Thema, doch die Enttäuschung bei der TSG war dennoch groß. Im Anschluss an die Partie äußerten sich Holger Stanislawski, Andreas Beck und Tom Starke zur späten Enttäuschung, welche die Mannschaft nicht zum ersten Mal erfasste.
Erneut! Später Ausgleich schockt die TSG
Für Hoffenheim war es diese Saison eine Achterbahnfahrt sondersgleichen. Nach einem phänomenalen Heimauftakt gegen den amtierenden Meister Borussia Dortmund folgten Siege gegen den 1. FSV Mainz 05, den VfL Wolfsburg, Köln, Borussia Mönchengladbach und Nürnberg. Gegen den Rekordmeister FC Bayern München holte Holger Stanislawski einen Punkt. Ergebnis ist jedoch das Niemandsland der Bundesliga, weil oft sichere Siege aus der Hand gegeben wurden. Wie schon gegen den SC Freiburg kassierte die TSG gegen Berliner Gäste einen späten Ausgleich.
Der Spielverlauf sucht seinesgleichen: In einer zerfahrenen Partie erzielte Salihovic mit einem überragenden Schuss das 1:0, bevor er mit einer Schauspieleinlage den Platzverweis des Gegenspielers Raffael provozierte. Es war der Weckruf für die Herthaner, die anschließend das bessere Team waren und, plötzlich waren nach dem Platzverweis von Vorsah aber wieder gleich viele Akteure auf dem Platz, erzielten in der Nachspielzeit nach einer Standardsituation den Ausgleich durch Hubnik. Es war ein Deja vu: Schon gegen Freiburg mussten sie einen späten Ausgleich durch Dembele hinnehmen.
Das Sorgenkind: Die taktische Disziplin
Bereits in der ersten Hälfte sah man Stanislawski an der Seitenlinie die Nerven verlieren. Immer wieder forderte er seine Außenverteidiger auf, sich in die Offensive einzuschalten. Nach der Führung war es das Ziel, mit einem 2:0 den Sack zuzumachen, es wurde weiterhin auf Angriff gespielt, doch die Spielzüge zeigten nur selten Kreativität, Genialität. Es blieb beim knappen 1:0, welches dem Gegner die Hoffnung lässt und der Mannschaft Angst einflößt: „Wir haben zehn Herthaner ins Spiel kommen lassen, das darf nicht passieren. Jeder einzelne muss Verantwortung übernehmen und in die Zweikämpfe gehen“, bestätigte Keeper Tom Starke gegenüber Goal.com.
Eben nach dieser roten Karte für Isaac Vorsah hatten die Gastgeber genügend Chancen, den Ballbesitz zu nutzen und die Führung über die Zeit zu retten. Die Außenverteidiger standen weiter offensiv. Kapitän Beck verlor auf der rechten Außenbahn oft unnötig den Ball, so auch vor dem Ausgleich kurz vor Ende der Partie. „Wir haben das Spiel beherrscht, in Überzahl kamen wir nicht mehr richtig in die Zweikämpfe. Mit 22 Punkten stehen wir im Niemandsland, das ist absolut unbefriedigend“, sagte der Defensiv-Akteur im Anschluss an die Partie.
Stanislawski zeigt sich hilflos
Auch Coach Stanislawski konkretisierte das Problem seiner Mannschaft auf der anschließend Pressekonferenz: „Mit dem 1:0 haben wir angefangen, um den Ausgleich zu betteln. Hertha hat den verdienten Punkt mitgenommen. Wir machen bestimmte Fehler teilweise fünf Mal in einem Spiel und versuchen es das sechste und siebte Mal dann nochmal genauso. Das ist große Kunst. Nach dem Platzverweis hatten wir Angst, etwas zu verlieren. Nachdem wir die Chancen zum 2:0 vergeben haben, war es nur noch eine Frage der Zeit.“
In der Winterpause will der ehemalige Coach des FC St. Pauli die Probleme aufarbeiten und für Besserung sorgen: „Wir werden nun schauen, was zu tun ist, um dieses Auf und Ab zu vermeiden. Wir wollen Konstanz in die Leistung reinbekommen. Wir haben nicht richtig verteidigt, daran müssen wir arbeiten.“
Eure Meinung: An was fehlte es der TSG nach der Führung?
Erneut! Später Ausgleich schockt die TSG
Für Hoffenheim war es diese Saison eine Achterbahnfahrt sondersgleichen. Nach einem phänomenalen Heimauftakt gegen den amtierenden Meister Borussia Dortmund folgten Siege gegen den 1. FSV Mainz 05, den VfL Wolfsburg, Köln, Borussia Mönchengladbach und Nürnberg. Gegen den Rekordmeister FC Bayern München holte Holger Stanislawski einen Punkt. Ergebnis ist jedoch das Niemandsland der Bundesliga, weil oft sichere Siege aus der Hand gegeben wurden. Wie schon gegen den SC Freiburg kassierte die TSG gegen Berliner Gäste einen späten Ausgleich.
Der Spielverlauf sucht seinesgleichen: In einer zerfahrenen Partie erzielte Salihovic mit einem überragenden Schuss das 1:0, bevor er mit einer Schauspieleinlage den Platzverweis des Gegenspielers Raffael provozierte. Es war der Weckruf für die Herthaner, die anschließend das bessere Team waren und, plötzlich waren nach dem Platzverweis von Vorsah aber wieder gleich viele Akteure auf dem Platz, erzielten in der Nachspielzeit nach einer Standardsituation den Ausgleich durch Hubnik. Es war ein Deja vu: Schon gegen Freiburg mussten sie einen späten Ausgleich durch Dembele hinnehmen.
Das Sorgenkind: Die taktische Disziplin
Bereits in der ersten Hälfte sah man Stanislawski an der Seitenlinie die Nerven verlieren. Immer wieder forderte er seine Außenverteidiger auf, sich in die Offensive einzuschalten. Nach der Führung war es das Ziel, mit einem 2:0 den Sack zuzumachen, es wurde weiterhin auf Angriff gespielt, doch die Spielzüge zeigten nur selten Kreativität, Genialität. Es blieb beim knappen 1:0, welches dem Gegner die Hoffnung lässt und der Mannschaft Angst einflößt: „Wir haben zehn Herthaner ins Spiel kommen lassen, das darf nicht passieren. Jeder einzelne muss Verantwortung übernehmen und in die Zweikämpfe gehen“, bestätigte Keeper Tom Starke gegenüber Goal.com.
Eben nach dieser roten Karte für Isaac Vorsah hatten die Gastgeber genügend Chancen, den Ballbesitz zu nutzen und die Führung über die Zeit zu retten. Die Außenverteidiger standen weiter offensiv. Kapitän Beck verlor auf der rechten Außenbahn oft unnötig den Ball, so auch vor dem Ausgleich kurz vor Ende der Partie. „Wir haben das Spiel beherrscht, in Überzahl kamen wir nicht mehr richtig in die Zweikämpfe. Mit 22 Punkten stehen wir im Niemandsland, das ist absolut unbefriedigend“, sagte der Defensiv-Akteur im Anschluss an die Partie.
Stanislawski zeigt sich hilflos
Auch Coach Stanislawski konkretisierte das Problem seiner Mannschaft auf der anschließend Pressekonferenz: „Mit dem 1:0 haben wir angefangen, um den Ausgleich zu betteln. Hertha hat den verdienten Punkt mitgenommen. Wir machen bestimmte Fehler teilweise fünf Mal in einem Spiel und versuchen es das sechste und siebte Mal dann nochmal genauso. Das ist große Kunst. Nach dem Platzverweis hatten wir Angst, etwas zu verlieren. Nachdem wir die Chancen zum 2:0 vergeben haben, war es nur noch eine Frage der Zeit.“
In der Winterpause will der ehemalige Coach des FC St. Pauli die Probleme aufarbeiten und für Besserung sorgen: „Wir werden nun schauen, was zu tun ist, um dieses Auf und Ab zu vermeiden. Wir wollen Konstanz in die Leistung reinbekommen. Wir haben nicht richtig verteidigt, daran müssen wir arbeiten.“
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