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Christoph Daum: „Wir waren damals nicht ehrlich zu Poldi“
Wechselt Lukas Podolski nach Arsenal oder Schalke? Oder bleibt er doch in Köln? Ganz egal – Hauptsache man schenkt dem Nationalspieler diesmal „reinen Wein“ ein.
Von Sandra Specks
Köln. Zur Zeit ist Christoph Daum erfolgreicher Trainer beim FC Brügge. Trotzdem bekommt auch er immer wieder das Hin und Her zwischen Lukas Podolski und einem möglichen Abgang vom 1.FC Köln mit. Die einzige Chance „Prinz-Poldi“ noch halten zu können, sei es, mit Ehrlichkeit und offenen Gesprächen auf den Nationalspieler einzuwirken, so Daum.
Wichtig ist, was Poldi möchte
„Man muss Poldi zu Wort kommen lassen und hören, was er will. Man muss jetzt offen und ehrlich mit ihm reden“, wird Daum vom Express zitiert. Und zwar so, wie es bei Poldis damaliger Rückkehr an den Rhein nicht passiert ist. „Wir waren damals nicht ehrlich zu ihm. Wir haben ihn mit Versprechungen gelockt. Diese konnten wir leider nicht einlösen. Im Nachhinein muss man zugeben: Was wir ihm erzählt haben, das war eher Wunschdenken als Realität. Mein Ziel war es, dass Poldi extern finanziert werden sollte. Dann war Poldi da – und wir hatten plötzlich kein Geld mehr für andere Spieler“, so der 58-Jährige weiter.
„Er ist ein Gefühlsspieler, kein typischer Profi“
Immerhin kommt es Podolski, laut Daum, in erster Linie nicht unbedingt auf das Gehalt oder ähnliches an: „Er ist ein Gefühlsspieler, der sich wohlfühlen muss. Kein typischer Profi, der zum Training kommt und dann nach Hause geht. Bei Arsenal hätte er vielleicht Per Mertesacker, der ihn aus dem Nationalteam kennt und ihm bei der Integration helfen könnte. Das könnte ein Vorteil sein“.
Eure Meinung: Was sollte Podolski machen? In welche Mannschaft passt er?
Wichtig ist, was Poldi möchte
„Man muss Poldi zu Wort kommen lassen und hören, was er will. Man muss jetzt offen und ehrlich mit ihm reden“, wird Daum vom Express zitiert. Und zwar so, wie es bei Poldis damaliger Rückkehr an den Rhein nicht passiert ist. „Wir waren damals nicht ehrlich zu ihm. Wir haben ihn mit Versprechungen gelockt. Diese konnten wir leider nicht einlösen. Im Nachhinein muss man zugeben: Was wir ihm erzählt haben, das war eher Wunschdenken als Realität. Mein Ziel war es, dass Poldi extern finanziert werden sollte. Dann war Poldi da – und wir hatten plötzlich kein Geld mehr für andere Spieler“, so der 58-Jährige weiter.
„Er ist ein Gefühlsspieler, kein typischer Profi“
Immerhin kommt es Podolski, laut Daum, in erster Linie nicht unbedingt auf das Gehalt oder ähnliches an: „Er ist ein Gefühlsspieler, der sich wohlfühlen muss. Kein typischer Profi, der zum Training kommt und dann nach Hause geht. Bei Arsenal hätte er vielleicht Per Mertesacker, der ihn aus dem Nationalteam kennt und ihm bei der Integration helfen könnte. Das könnte ein Vorteil sein“.
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