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Ottmar Hitzfeld: Burnout-Symptome im Jahr 2004
Über sieben Jahre nach der ersten Trennung vom FC Bayern München gab Ottmar Hitzfeld wesentliche Gründe zu Protokoll. So hatte er nicht mehr das Feuer, eine Mannschaft zu führen.
Von Patrick Reichardt
Getty Images
München. Nach über sechs gemeinsamen Jahren wurde 2004 Ottmar Hitzfelds Vertrag beim FC Bayern München aufgelöst. Nun gab der ehemalige Bayern-Coach gegenüber sport1 Auskunft über die Gründe der Vertragsauflösung.
Trennung war eine Befreiung
Am Ende seiner Amtszeit beim FC Bayern München verspürte Hitzfeld die Symptome einer Burnout-Erkrankung. So glich die Auflösung des Vertrages einer Befreiung für den langjährigen Bayern-Coach. „Ich habe selbst nicht mehr die Kraft dazu gehabt, von mir aus aufzuhören“, fügte Hitzfeld hinzu.
„Nur noch den Job gemacht“
Sechs Jahre beim FC Bayern haben sich für Hitzfeld angefühlt wie 20 bei einem anderen Verein, teilte Hitzfeld sport1 in einem Interview mit. Laut eigener Aussage fehlten ihm die Spannkraft und der unbändige Wille, eine Mannschaft zu führen.
Bundestraineramt abgelehnt
Nach dem Abgang beim FC Bayern lehnte der zweimalige Champions-League Sieger auch ein Engagement beim DFB als Nationaltrainer ab. „Man muss dann vernünftig sein, denn ich bin ja ehrgeizig. Wenn man die Kraft nicht hat, wird man auch keinen Erfolg haben. Und falls man trotzdem Erfolg hat, wird man seine Gesundheit ruinieren“, sagte Hitzfeld weiter.
Eure Meinung: Wie beurteilt ihr den Leistungsdruck als Profitrainer im Allgemeinen? und Hitzfelds Situation 2004 im Speziellen?
Trennung war eine Befreiung
Am Ende seiner Amtszeit beim FC Bayern München verspürte Hitzfeld die Symptome einer Burnout-Erkrankung. So glich die Auflösung des Vertrages einer Befreiung für den langjährigen Bayern-Coach. „Ich habe selbst nicht mehr die Kraft dazu gehabt, von mir aus aufzuhören“, fügte Hitzfeld hinzu.
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Bundestraineramt abgelehnt
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