|
|
Ibrahima Traoré vom VfB Stuttgart nach dem Sieg über seinen Ex-Klub: „Der Konkurrenzkampf geht weiter“
Am Sonntagnachmittag gab der Flügelflitzer sein Bundesliga-Startelfdebüt für den VfB – ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub. Für die nächsten Wochen hat er sich viel vorgenommen.
Aus Stuttgart berichtet Dirian El Amine
Stuttgart. Mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Christian Dingert fiel die angestaute Anspannung dann endlich ab. Bis zur letzten Minute hatte der VfB Stuttgart um den knappen Vorsprung gegen den FC Augsburg (2:1) zittern müssen. „Das war eine ganz schwere Aufgabe“, meinte auch VfB-Mann Ibrahima Traoré, der gegen seinen Ex-Klub randurfte, nach Abpfiff im Gespräch mit Goal.com. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass es nicht einfach wird.“
Traoré muss ganz schön einstecken
Mit hohem Tempo, viel läuferischem Aufwand und beherzter Zweikampfführung agierte der FCA in Stuttgart. Entsprechend viel musste der flinke Traoré gegen seine Ex-Mitspieler einstecken, die gegen den Offensivspieler hart zu Werke gingen. „Normalerweise reagiere ich viel emotionaler, wenn ich so gefoult werde. Aber ich wollte keinen Ärger haben mit den ehemaligen Kollegen“, so der 23-Jährige.
Nach dem Dreier gegen Augsburg macht der VfB in der Tabelle weiter Boden gut, rangiert nun auf dem sechsten Platz. Auf die Tabelle blickt man dennoch allenfalls mit einem Auge. „Wir versuchen nur nach uns zu schauen“, erklärt Traoré gegenüber Goal.com. „Wenn wir unsere Punkte einfahren, stehen wir gut da. Wichtig ist, die Konzentration hochzuhalten und so wenig Fehler wie möglich zu machen.“
„Labbadia für mich enorm wichtig“
Zehn Pflichtspieleinsätze, davon lediglich zwei von Beginn an, kann Traoré für die Stuttgarter mittlerweile aufweisen. „Als ich im Sommer zum VfB gekommen bin, habe ich gewusst, dass die Konkurrenz sehr groß ist“, sagt der Linksfuß auch Nachfrage von Goal.com. „Es gibt auf meiner Position viele Spieler. Heute habe ich den Vorzug bekommen. Ich trainiere seit Monaten gut und bin stolz, dass ich im Training sehr viel umgesetzt habe. Das hat sich nun endlich bezahlt gemacht.“ Doch Traoré weiß ganz genau, dass er sich nicht hängen lassen darf: „Der Konkurrenzkampf geht weiter.“
Unter dem gestrengen Blick von Trainer Bruno Labbadia will der Mann mit dem afrikanischen Wurzeln den nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen. „Ich habe schon einige Trainer gehabt, aber keiner war wie Labbadia“, lobt Traoré seinen Coach. „Er arbeitet viel an Details und versucht stets, das Beste aus den Spielern herauszuholen. Das bringt mir viel, denn er korrigiert mich und sagt, was gut ist und was nicht. Das ist für mich enorm wichtig.“ Schon im nächsten Training kann sich Traoré also wieder aufdrängen – und für die Startformation nächste Woche in Bremen empfehlen.
Eure Meinung: Was haltet Ihr von Ibrahima Traoré? Kann er sich beim VfB Stuttgart durchsetzen?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf
!
-
Teenager-Tränen: Als Cristiano Ronaldo bei der Heim-EM 2004 nur Zweiter wurde
EXKLUSIV - Goal.com veröffentlicht exklusive Inhalte aus Luca Caiolis Buch „Ronaldo: Leidenschaft zur Perfektion“. Heute dreht sich alles um das Finale der EM 2004.
-
EXKLUSIV - Higuain-Berater stellt klar: „Gonzalo wird Real Madrid nicht verlassen.“
EXKLUSIV – Der Agent von Stürmerstar Gonzalo Higuian schiebt den Wechselspekulationen um seinen Schützling gegenüber Goal.com einen Riegel vor.
-
Sieger, Enttäuschungen, Torschützenkönig: Die Goal.com-Redaktionstipps zur EM
Bald geht es endlich los - der Startschuss zur Euro fällt! Die Goal.com-Redaktion hat im Kicktipp-EM-Spezial einmal einige Szenarien durchgespielt und diverse Tipps abgegeben.
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde