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Arjen Robben und sein verkorkstes Comeback gegen Borussia Dortmund
Seine Rückkehr auf den Platz hatte sich Arjen Robben gewiss anders vorgestellt. Er blieb gegen den BVB blass und kassierte mit den Bayern auch noch die zweite Heimniederlage.
Von Falko Blöding
Getty Images
München. Journalisten und Fans in der Allianz-Arena staunten nicht schlecht, als sie gut eine Stunde vor dem Anpfiff des Topspiels zwischen Bayern München und Borussia Dortmund den Bogen mit den Aufstellungen beider Teams bekamen: Arjen Robben stand nach überstandener Schambein-Verletzung in der Startelf des Rekordmeisters. Allgemein war davon ausgegangen worden, dass der niederländische Superstar im Duell mit dem schwarz-gelben Verfolger zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen solle.
Schweinsteigers Ausfalls als Argument pro Robben
Bayern-Coach Jupp Heynckes ist dafür bekannt, seine Schützlinge nach Verletzungspausen langsam wieder an die erste Elf heranzuführen. Seinen Schachzug mit Robben von Anfang an erläuterte der Trainer anschließend bei Sky so: „Durch den Ausfall von Bastian Schweinsteiger wollte ich Toni Kroos zurückziehen, um einen Spielgestalter in der Zentrale zu haben. Deswegen habe ich Arjen auf die rechte Seite gestellt.“ Thomas Müller rückte dafür ins Zentrum der offensiven Dreierkette und nahm dort den Platz von Kroos ein.
Schmelzer und Großkreutz setzen dem Niederländer zu
Es war zweifellos ein Poker, den Heynckes damit einging und er zahlte sich für die Bayern nicht aus. Denn Robben lieferte eine schwache Vorstellung ab und es war offensichtlich, dass es ihm an Spielpraxis mangelt. Kein Wunder nach mehr als sechs Wochen Zwangspause. Der 27-Jährige bekam es auf seiner rechten Außenbahn mit Dortmunds Linksverteidiger Marcel Schmelzer zu tun und der wählte an Beginn an eine harte, kompromisslose Gangart. Beide behakten sich in ihren Zweikämpfen was das Zeug hielt und das Resultat war, dass der Niederländer kaum zur Geltung kam.
Eine gute Szene, sonst viel Leerlauf
Erschwerend wirkte sich für Robben aus, dass Kevin Großkreutz immer wieder aus dem offensiven Mittelfeld nach hinten eilte und er sich so in vielen Situationen zwei Kontrahenten gegenüber sah (ähnlich ging es auch Franck Ribery auf links). Lediglich in einer Szene zeigte der Ex-Madrilene seine gewohnte Gefahr: Von Thomas Müller in Richtung Grundlinie geschickt, legte Robben clever zurück auf Ribery, der das Leder freistehend in den Münchener Abendhimmel drosch (29.).

Feierabend nach einer Stunde
Mangelndes Engagement konnte man Robben indes nicht vorwerfen. 16 Mal zog er zum Sprint an, so oft wie kein anderer Spieler bei den Gastgebern. Ummünzen konnte er es allerdings nicht, denn er schlug nicht eine Flanke und kam nicht einmal zum Torabschluss. Nach 60 Minuten, 45 Ballkontakten und zehn gewonnen Zweikämpfen nahm Jupp Heynckes den Vize-Weltmeister vom Feld.
Villarreal wartet
Am Dienstag geht es für die Bayern bereits weiter, dann treffen sie in der Champions League auf den FC Villarreal. Ob Arjen Robben dann wieder zur Starelf zählt? Wahrscheinlich schon, denn wie soll er Spielpraxis sammeln, wenn er keine Einsatzzeit bekommt? Allerdings ist auch ein Modell attraktiv, in dem der Flügelflitzer in die Begegnung kommt, wenn der Gegner bereits müde ist und er seine Schnelligkeit ausspielen kann. Zudem fiele seine fehlende Praxis so weniger ins Gewicht.
Schweinsteigers Ausfalls als Argument pro Robben
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Schmelzer und Großkreutz setzen dem Niederländer zu
Es war zweifellos ein Poker, den Heynckes damit einging und er zahlte sich für die Bayern nicht aus. Denn Robben lieferte eine schwache Vorstellung ab und es war offensichtlich, dass es ihm an Spielpraxis mangelt. Kein Wunder nach mehr als sechs Wochen Zwangspause. Der 27-Jährige bekam es auf seiner rechten Außenbahn mit Dortmunds Linksverteidiger Marcel Schmelzer zu tun und der wählte an Beginn an eine harte, kompromisslose Gangart. Beide behakten sich in ihren Zweikämpfen was das Zeug hielt und das Resultat war, dass der Niederländer kaum zur Geltung kam.
Eine gute Szene, sonst viel Leerlauf
Erschwerend wirkte sich für Robben aus, dass Kevin Großkreutz immer wieder aus dem offensiven Mittelfeld nach hinten eilte und er sich so in vielen Situationen zwei Kontrahenten gegenüber sah (ähnlich ging es auch Franck Ribery auf links). Lediglich in einer Szene zeigte der Ex-Madrilene seine gewohnte Gefahr: Von Thomas Müller in Richtung Grundlinie geschickt, legte Robben clever zurück auf Ribery, der das Leder freistehend in den Münchener Abendhimmel drosch (29.).

Feierabend nach einer Stunde
Mangelndes Engagement konnte man Robben indes nicht vorwerfen. 16 Mal zog er zum Sprint an, so oft wie kein anderer Spieler bei den Gastgebern. Ummünzen konnte er es allerdings nicht, denn er schlug nicht eine Flanke und kam nicht einmal zum Torabschluss. Nach 60 Minuten, 45 Ballkontakten und zehn gewonnen Zweikämpfen nahm Jupp Heynckes den Vize-Weltmeister vom Feld.
Villarreal wartet
Am Dienstag geht es für die Bayern bereits weiter, dann treffen sie in der Champions League auf den FC Villarreal. Ob Arjen Robben dann wieder zur Starelf zählt? Wahrscheinlich schon, denn wie soll er Spielpraxis sammeln, wenn er keine Einsatzzeit bekommt? Allerdings ist auch ein Modell attraktiv, in dem der Flügelflitzer in die Begegnung kommt, wenn der Gegner bereits müde ist und er seine Schnelligkeit ausspielen kann. Zudem fiele seine fehlende Praxis so weniger ins Gewicht.
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