Schock für Schalke: Farfan möglicherweise mit Kreuzbandriss nach Länderspieleinsatz

Nicht nur dass Peru sein zweites WM-Qualifikationsspiel in Folge verlor, die Südamerikaner müssen auch den Ausfall von Farfan hinnehmen. Sein Verein Schalke reagiert geschockt.

Von Felix Landmesser

Jefferson Farfan - Schalke04 (Getty Images)
Getty Images

Gelsenkirchen. Pokalsieger FC Schalke 04 bangt vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg um den Einsatz von Stürmerstar Jefferson Farfan. Der wechselwillige Angreifer verletzte sich bei der 0:2 Niederlage Perus gegen Ecuador  in der südamerikanischen WM-Qualifikation am Knie. Im schlimmsten Fall fehlt der Peruaner den Königsblauen monatelang.

Diagnose noch unklar- langer Ausfall befürchtet

Was war genau passiert? Vor dem ersten gegen Gegentor verletzte sich Farfan am linken Knie, musste daraufhin in der 66. Minute ausgewechselt werden. Manager Horst Heldt will zumindest offiziell die Hoffnung auf einen Einsatz des wieselflinken Peruaners nicht aufgegeben. Der BILD sagte Heldt: „Wir wissen noch nichts Genaueres. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Informationen über seinen Gesundheitsstand zu bekommen. Wir hoffen natürlich, dass Farfan nicht zu lange ausfällt.“

Eine Kernspintomographie am Mittwoch in Lima soll Aufschluss über die Schwere der Blessur bei Farfan geben. Nun hofft man auf Schalke, dass sich der anfängliche Verdacht auf einen Kreuzbandriss nicht bewahrheitet. Ein Einsatz am Wochenende scheint damit fast ausgeschlossen.

Ungünstiger Zeitpunkt für alle Beteiligten

Die Verletzung käme für alle Beteiligten äußerst ungelegen. Während Farfan mit einem Wechsel liebäugelt, erhofft sich sein Verein noch eine saftige Ablösesumme für den Offensiv-Turbo. Manager Horst Heldt hat dem 27-Jährigen schon vor geraumer Zeit ein Angebot zu deutlich verbesserten Bezügen gemacht, der peruanische Nationalspieler zögert jedoch weiterhin mit der Unterschrift. Sollte sich eine langfristige Verletzung bestätigen, zerschlüge sich wohl für Farfan der Wechsel und für Schalke die Hoffnung auf eine Ablösesumme, da der Spieler im Sommer ablösefrei ist.

Farfan gefrustet

Wie ungelegen ihm die Verletzung kommt, zeigte Farfan schon nach dem Abpfiff: Es kam zu einer Rangelei mit Ecuadors Edison Mendez, der ihn beleidigt haben soll. Perus Trainer Sergio Markarian und einige Sicherheitskräfte griffen ein, Farfan beruhigte sich aber erst, als Teamkollege Juan Vargas ihn schließlich vom Platz trug.

Die Nerven bei Farfan liegen ganz  offensichtlich blank. Eine schlechte Kernspin-Diagnose aus Peru würde aber wohl das gesamte Schalke-Umfeld schocken.

Eure Meinung: Farfan-Schock! Was kann Königsblau ohne den schnellen Peruaner?

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