Borussia Mönchengladbachs Japaner Yuki Otsu über seine ersten Monate in Gladbach und den Vergleich mit Shinji Kagawa

Der nächste Japaner soll die Bundesliga erobern. Nach Shinji Kagawa soll Yuki Otsu eine Borussia zum Höhenflug verhelfen.

Von Fabio Porta

Yuki Otsu
Takashi Sugiyama
Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach hat mit Yuki Otsu den ersten Japaner in der Vereinsgeschichte unter Vertrag. Dieser möchte sich ähnlich wie Borussia Dortmunds Shinji Kagawa in der Bundesliga durchsetzen.

Wechsel stand auf der Kippe

Nach dem ersten Vorspielen war Trainer Lucien Favre zunächst gegen eine Verpflichtung des Japaners. Doch dann wurde er Spieler der Fohlen: „Es war eine komische Situation für mich, aber kein Problem. Das ist das Geschäft. Ich hatte mich schon nach anderen Klubs umgeschaut, dann hat mich mein Berater informiert, dass es doch klappt. Ich habe mich gefreut. Ich will in der Bundesliga spielen“, teilte Otsu in einem Interview mit RP-Online mit.

Kagawa als Maßstab

Der japanische Nationalspieler ist letzte Saison voll eingeschlagen und schon lange ein Leistungsträger beim deutschen Meister. Für Otsu stellt dies keinen zusätzlichen Druck dar: „Ich sehe es als Vorteil. Er hat gezeigt, dass wir Japaner gut spielen können, darum schauen jetzt die Leute mehr auf uns. Wir waren ja auch bei der WM gut. Auch das war eine gute Werbung für japanische Spieler“, fügte er hinzu.

Wirbelt der nächste Japaner für eine Borussia?

Die nächsten Monate werden zeigen, ob der Neu-Gladbacher das Zeug dazu hat, sich mit Kagawa zu vergleichen: „Er ist ein anderer Spielertyp. Ich mache mein eigenes Spiel. Ich war schon immer ein Dribbler, bin schnell und suche gern Eins-gegen-Eins-Situationen. Das sind meine Stärken. Ich will Borussia mit Toren und Vorlagen helfen und auch sonst Akzente in der Offensive setzen. Ich weiß aber, dass ich mein Defensivspiel noch verbessern muss, damit ich mehr Chancen habe, zu spielen“, teilte der Japaner weiter mit.

Eure Meinung: Hält der Japan-Boom weiter an?

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