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Bastian Schweinsteiger - wie schwer wiegt sein Ausfall wirklich?
Die Hinrunde ist für Bastian Schweinsteiger gelaufen. Doch der Spielbetrieb geht weiter. Wir untersuchen, wie hart sein Ausfall die Bayern wirklich trifft und wer ihn ersetzen wird
von Nikolai Mende
Getty Images
München. Der FC Bayern muss die verbliebenen neun Spiele in Bundesliga, Pokal und Champions League bis zur Winterpause ohne Bastian Schweinsteiger bestreiten. Aber ist der Nationalspieler wirklich unersetzlich?
Hinrunde gelaufen
In der 51. Minute im Spiel gegen Neapel zog sich Schweinsteiger im Zusammenprall mit Gökhan Inler einen Schlüsselbeinbruch zu und musste direkt ausgewechselt werden. Nach einer ersten Untersuchung wurde der Nationalspieler ins Krankenhaus gefahren und dort operiert. An der verletzten Schulter wurde eine Platte eingesetzt, Schweinsteiger braucht nun zwei Wochen absolute Ruhe, kann dann erst mit der Reha beginnen. Im Jahr 2011 wird man ihn jedoch nicht mehr im Einsatz sehen, die neun Spiele bis zur Winterpause finden ohne ihn statt. Für Präsident Uli Hoeneß noch Glück im Unglück: „Ein Schlüsselbeinbruch ist noch das positivste, was an der Schulter passieren kann. Und nach Weihnachten ist er zurück.“ Für Mario Gomez ist der Mittelfeldspieler ein schmerzlicher Verlust: „Das ist für uns sehr bitter. Er ist ein unglaublich wichtiger Spieler für uns.“
Wer ersetzt Schweinsteiger?
Nun stellt sich die Frage, wer die Rolle des Nationalspielers bis zum Winter ausfüllen soll. Bayern-Trainer Jupp Heynckes sieht offenbar kein allzu großes Problem: „Bis jetzt konnten wir Verletzungsausfälle immer kompensieren.“ Möglich wäre nun, dass die beiden Spieler, die sich bislang auf der Position neben Schweinsteiger abgewechselt haben, gemeinsam gesetzt bleiben: Luiz Gustavo und Timoshchuk. Der Ukrainer erklärte nach dem Spiel exklusiv gegenüber Goal.com: „Es ist ein bitterer Rückschlag. Schweinsteiger ist ein wichtiger Spieler. Ob ich und Luiz jetzt mehr spielen werden, dass wird der Trainer entscheiden. Ich hoffe, dass Schweinsteiger schnell zurückkommt.“

Doch die Variante mit beiden Sechsern ist unwahrscheinlich. Denn mit beiden gemeinsam auf dem Platz kann der FCB nicht den Fußball spielen, wie bisher. Daher ist es wahrscheinlich, dass nun die große Stunde von David Alaba kommen wird. Nachdem Toni Kroos bereits in dieser Saison einen Schritt in die richtige Richtung machen konnte, hat nun auch Alaba die Chance, seinen Aufwind dauerhaft zu bestätigen. Er ist auch spielerisch in der Lage, Schweinsteiger zu ersetzen. Toni Kroos ist für die Doppel-Sechs zu defensivschwach, wie man in der vergangenen Saison sehen konnte.
Wie schwer wiegt sein Ausfall?
Über die Bedeutung von Bastian Schweinsteiger für das Spiel der Bayern kann man geteilter Meinung sein. Einerseits wirkte das Spiel gegen Neapel ohne ihn doch relativ chaotisch. Andererseits war Schweinsteiger bislang auch noch nie der Spieler, der wie ein Chef auf dem Platz aufgetreten ist, wenn es mal nicht lief, wie beispielsweise in einigen Champions-League-K.O.-Spielen. In diesen entpuppte sich eher Arjen Robben als der Bayern-Star, der sich nicht einschüchtern ließ und ohne Angst mit Selbstvertrauen die Dominanz des Gegners brechen konnte, einfach weil er die Klasse dazu hat. Fakt ist aber, dass das Eigengewächs in den letzten Wochen ein ganz wichtiger Bestandteil der dominanten Spielweise des Rekordmeisters war.
Außerdem konnte er zwei Tore und drei Vorlagen in elf Liga-Spielen für sich verbuchen. Doch da in der Königsklasse mit einem Sieg gegen das formlose Villarreal der Gruppensieg so gut wie perfekt gemacht werden kann und die Bayern Schweinsteiger dazu nicht unbedingt brauchen, wiegt der Ausfall auch nicht so schwer, wie es im hitzigen Spiel gegen Neapel am Ende den Anschein hatte. In der Bundesliga können die Bayern auch mit dem aufblühenden David Alaba im Zentrum einsam ihre Kreise ziehen, denn Alaba würde dann auf seiner eigentlichen Paradeposition spielen. Ein Gegner wie Augsburg kommt da zum Einspielen gerade recht.
Eure Meinung: Ist Schweinsteigers Ausfall beim Restprogramm der Bayern dieses Jahr wirklich ein Problem?
Hinrunde gelaufen
In der 51. Minute im Spiel gegen Neapel zog sich Schweinsteiger im Zusammenprall mit Gökhan Inler einen Schlüsselbeinbruch zu und musste direkt ausgewechselt werden. Nach einer ersten Untersuchung wurde der Nationalspieler ins Krankenhaus gefahren und dort operiert. An der verletzten Schulter wurde eine Platte eingesetzt, Schweinsteiger braucht nun zwei Wochen absolute Ruhe, kann dann erst mit der Reha beginnen. Im Jahr 2011 wird man ihn jedoch nicht mehr im Einsatz sehen, die neun Spiele bis zur Winterpause finden ohne ihn statt. Für Präsident Uli Hoeneß noch Glück im Unglück: „Ein Schlüsselbeinbruch ist noch das positivste, was an der Schulter passieren kann. Und nach Weihnachten ist er zurück.“ Für Mario Gomez ist der Mittelfeldspieler ein schmerzlicher Verlust: „Das ist für uns sehr bitter. Er ist ein unglaublich wichtiger Spieler für uns.“
Wer ersetzt Schweinsteiger?
Nun stellt sich die Frage, wer die Rolle des Nationalspielers bis zum Winter ausfüllen soll. Bayern-Trainer Jupp Heynckes sieht offenbar kein allzu großes Problem: „Bis jetzt konnten wir Verletzungsausfälle immer kompensieren.“ Möglich wäre nun, dass die beiden Spieler, die sich bislang auf der Position neben Schweinsteiger abgewechselt haben, gemeinsam gesetzt bleiben: Luiz Gustavo und Timoshchuk. Der Ukrainer erklärte nach dem Spiel exklusiv gegenüber Goal.com: „Es ist ein bitterer Rückschlag. Schweinsteiger ist ein wichtiger Spieler. Ob ich und Luiz jetzt mehr spielen werden, dass wird der Trainer entscheiden. Ich hoffe, dass Schweinsteiger schnell zurückkommt.“

Doch die Variante mit beiden Sechsern ist unwahrscheinlich. Denn mit beiden gemeinsam auf dem Platz kann der FCB nicht den Fußball spielen, wie bisher. Daher ist es wahrscheinlich, dass nun die große Stunde von David Alaba kommen wird. Nachdem Toni Kroos bereits in dieser Saison einen Schritt in die richtige Richtung machen konnte, hat nun auch Alaba die Chance, seinen Aufwind dauerhaft zu bestätigen. Er ist auch spielerisch in der Lage, Schweinsteiger zu ersetzen. Toni Kroos ist für die Doppel-Sechs zu defensivschwach, wie man in der vergangenen Saison sehen konnte.
Wie schwer wiegt sein Ausfall?
Über die Bedeutung von Bastian Schweinsteiger für das Spiel der Bayern kann man geteilter Meinung sein. Einerseits wirkte das Spiel gegen Neapel ohne ihn doch relativ chaotisch. Andererseits war Schweinsteiger bislang auch noch nie der Spieler, der wie ein Chef auf dem Platz aufgetreten ist, wenn es mal nicht lief, wie beispielsweise in einigen Champions-League-K.O.-Spielen. In diesen entpuppte sich eher Arjen Robben als der Bayern-Star, der sich nicht einschüchtern ließ und ohne Angst mit Selbstvertrauen die Dominanz des Gegners brechen konnte, einfach weil er die Klasse dazu hat. Fakt ist aber, dass das Eigengewächs in den letzten Wochen ein ganz wichtiger Bestandteil der dominanten Spielweise des Rekordmeisters war.
Außerdem konnte er zwei Tore und drei Vorlagen in elf Liga-Spielen für sich verbuchen. Doch da in der Königsklasse mit einem Sieg gegen das formlose Villarreal der Gruppensieg so gut wie perfekt gemacht werden kann und die Bayern Schweinsteiger dazu nicht unbedingt brauchen, wiegt der Ausfall auch nicht so schwer, wie es im hitzigen Spiel gegen Neapel am Ende den Anschein hatte. In der Bundesliga können die Bayern auch mit dem aufblühenden David Alaba im Zentrum einsam ihre Kreise ziehen, denn Alaba würde dann auf seiner eigentlichen Paradeposition spielen. Ein Gegner wie Augsburg kommt da zum Einspielen gerade recht.
Eure Meinung: Ist Schweinsteigers Ausfall beim Restprogramm der Bayern dieses Jahr wirklich ein Problem?
Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 03.11.2011 bis zum 10.11.2011
Die Umfrage läuft vom 03.11.2011 bis zum 10.11.2011
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48.14%
Thorsten Fink: Der HSV-Retter
18.36%
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