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FC Schalke 04: Reaktionen auf Ralf Rangnicks Rücktritt
Der Rücktritt des Schalker Trainers sorgte am Mittwoch für einen Paukenschlag. Nun nahm unter anderem auch DFB-Präsident Theo Zwanziger Stellung.
Von Gregor Becker
Bongarts
Gelsenkirchen. Das Bekenntnis von Ralf Rangnick zu seinem Burnoutsyndrom sorgt beim FC Schalke 04 für einen Schockzustand. Die ganze Liga nimmt Anteil am Schicksal des Trainers, nun schaltet sich auch Theo Zwanziger ein: „Vielleicht hat sich die Situation im harten Profigeschäft Fußball aufgrund der vielen Diskussionen nach dem tragischen Tod von Robert Enke ja doch ein klein wenig verändert und vielleicht werden Schwächen und Krankheiten eher toleriert und respektiert als noch vor knapp zwei Jahren. Ich wünsche mir zumindest, dass es so ist“, wird der DFB-Präsident von Sport1 zitiert. Zwanziger zollt Rangnick großen Respekt dafür, dass dieser mit seiner Krankheit an die Öffentlichkeit ging.
Martin Kind will Kontakt aufnehmen
Für den Präsidenten von Hannover 96,Martin Kind, kommt der plötzliche Rücktritt ebenfalls überraschend: „Ich kann aber nur großen Respekt für seine Entscheidung aufbringen. Er hat in seiner Situation genau das Richtige getan. Ich werde sicher Kontakt zu ihm aufnehmen. Aber nicht kurzfristig. Ich denke, er sollte jetzt erst einmal zur Ruhe kommen. Wenn ich ihn später einmal anrufe, werde ich wenig sagen. Ich werde ihm vor allem zuhören.“
Berater Oliver Minzlaff hatte eine Vorahnung
„Hoffenheim hat viel Kraft gekostet. Es war klar, dass er eine Pause braucht, die bis zum Beginn der Saison 2011/2012 dauert. Die Symptome sind nicht erst gestern aufgetreten. Es fiel ihm nicht leicht, Schalke so zu verlassen. Aber es ist zum Schutz seiner Gesundheit und zum Schutz von Schalke 04. In der Verfassung kann er dem Verein sportlich nicht weiterhelfen“, äußerte sich auch Rangnicks Berater Oliver Minzlaff verständnisvoll.
„Der Mensch geht vor“
Auf Schalke sieht man den Rücktritt mit großem Verständnis. So meinte der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies: „Der Mensch Ralf Rangnick ist jetzt erst mal wichtiger als der Verein. Er hat seinen Rücktritt mit geistiger Erschöpfung erklärt. Er ist ausgebrannt. Es kam für mich aus heiterem Himmel. Ich habe einen sehr engen Kontakt zu ihm. Bei mir hat sich nichts angedeutet.“ Mannschaftsarzt Thorsten Rarreck bestätigt: „Ralf Rangnick ist körperlich am Ende. Ein Bayern-Trainer hat mal gesagt: Flasche leer! Das ist wirklich so. Er wird in alter Stärke zurückkommen.“
„Es verwundert mich nicht“
Auch Trainer-Kollege Thomas Tuchel kann Rangnicks Schritt nachvollziehen: „Es verwundert mich nicht, dass auch Bundesliga-Trainer dieser Managerkrankheit verfallen. Es ist auch für mich wichtig, mich zu disziplinieren und bewusst zu machen, wie wichtig geistige und emotionale Regeneration sind. Es tatsächlich umzusetzen, ist aber schwer. Denn das Rad dreht sich immer weiter. Ich kann nachvollziehen, dass das Gefühl entsteht, eine Pause zu brauchen“, so der Coach des FSV Mainz 05.
Weitere Stimmen:
Abwehrspieler Christoph Metzelder traf die Nachricht von Rangnicks Rücktritt völlig unvorbereitet. „Es war für uns alle eine große Überraschung und ein großer Schock.“
Rodolfo Esteban Cardoso, Interimstrainer beim HSV: „Die Bundesliga ist sehr stressig. Wie stressig, habe ich allein in den ersten zwei Tagen als Trainer des Hamburger SV mitbekommen.“
Markus Babbel, Trainer von Hertha BSC: „Ich habe auf dem Trainingsplatz davon erfahren und war bestürzt. Man kann über ihn denken, was man will, aber so etwas wünscht man keinem. Er ist für mich ein Gesicht der Bundesliga, ein anders denkender Trainer, der sich nie gescheut hat, das auch kundzutun. Man ist natürlich bestürzt, dass es mittlerweile auch Trainer trifft, die so etwas erleiden. Das zeigt mir wieder, nicht alles zu ernst zu nehmen.“
Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach: „Es ist richtig und bewundernswert, dass Ralf Rangnick damit an die Öffentlichkeit geht.“
Felix Magath, Trainer vom VfL Wolfsburg: „Es verdient höchsten Respekt, dass er den Mut hatte, sich zu outen und dass er die Konsequenz hat, den Schritt so durchzuziehen. Es gibt ja prinzipiell die Entwicklung, dass die Vereinstrainer, wenn es nicht läuft, für alles verantwortlich gemacht werden. Das kostet viel Energie und viele Nerven. Ich weiß, wie schwer das ist.“
Frank Arnesen, Sportdirektor des HSV: „Ich bin betrübt, meine Gedanken sind bei Ralf Rangnick. Ich hoffe, dass er bald wieder in seinen Beruf zurückkehren kann.“
Eure Meinung: Schafft Ralf Rangnick die Rückkehr in die Bundesliga?
Martin Kind will Kontakt aufnehmen
Für den Präsidenten von Hannover 96,Martin Kind, kommt der plötzliche Rücktritt ebenfalls überraschend: „Ich kann aber nur großen Respekt für seine Entscheidung aufbringen. Er hat in seiner Situation genau das Richtige getan. Ich werde sicher Kontakt zu ihm aufnehmen. Aber nicht kurzfristig. Ich denke, er sollte jetzt erst einmal zur Ruhe kommen. Wenn ich ihn später einmal anrufe, werde ich wenig sagen. Ich werde ihm vor allem zuhören.“
Berater Oliver Minzlaff hatte eine Vorahnung
„Hoffenheim hat viel Kraft gekostet. Es war klar, dass er eine Pause braucht, die bis zum Beginn der Saison 2011/2012 dauert. Die Symptome sind nicht erst gestern aufgetreten. Es fiel ihm nicht leicht, Schalke so zu verlassen. Aber es ist zum Schutz seiner Gesundheit und zum Schutz von Schalke 04. In der Verfassung kann er dem Verein sportlich nicht weiterhelfen“, äußerte sich auch Rangnicks Berater Oliver Minzlaff verständnisvoll.
„Der Mensch geht vor“
Auf Schalke sieht man den Rücktritt mit großem Verständnis. So meinte der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies: „Der Mensch Ralf Rangnick ist jetzt erst mal wichtiger als der Verein. Er hat seinen Rücktritt mit geistiger Erschöpfung erklärt. Er ist ausgebrannt. Es kam für mich aus heiterem Himmel. Ich habe einen sehr engen Kontakt zu ihm. Bei mir hat sich nichts angedeutet.“ Mannschaftsarzt Thorsten Rarreck bestätigt: „Ralf Rangnick ist körperlich am Ende. Ein Bayern-Trainer hat mal gesagt: Flasche leer! Das ist wirklich so. Er wird in alter Stärke zurückkommen.“
„Es verwundert mich nicht“
Auch Trainer-Kollege Thomas Tuchel kann Rangnicks Schritt nachvollziehen: „Es verwundert mich nicht, dass auch Bundesliga-Trainer dieser Managerkrankheit verfallen. Es ist auch für mich wichtig, mich zu disziplinieren und bewusst zu machen, wie wichtig geistige und emotionale Regeneration sind. Es tatsächlich umzusetzen, ist aber schwer. Denn das Rad dreht sich immer weiter. Ich kann nachvollziehen, dass das Gefühl entsteht, eine Pause zu brauchen“, so der Coach des FSV Mainz 05.
Weitere Stimmen:
Abwehrspieler Christoph Metzelder traf die Nachricht von Rangnicks Rücktritt völlig unvorbereitet. „Es war für uns alle eine große Überraschung und ein großer Schock.“
Rodolfo Esteban Cardoso, Interimstrainer beim HSV: „Die Bundesliga ist sehr stressig. Wie stressig, habe ich allein in den ersten zwei Tagen als Trainer des Hamburger SV mitbekommen.“
Markus Babbel, Trainer von Hertha BSC: „Ich habe auf dem Trainingsplatz davon erfahren und war bestürzt. Man kann über ihn denken, was man will, aber so etwas wünscht man keinem. Er ist für mich ein Gesicht der Bundesliga, ein anders denkender Trainer, der sich nie gescheut hat, das auch kundzutun. Man ist natürlich bestürzt, dass es mittlerweile auch Trainer trifft, die so etwas erleiden. Das zeigt mir wieder, nicht alles zu ernst zu nehmen.“
Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach: „Es ist richtig und bewundernswert, dass Ralf Rangnick damit an die Öffentlichkeit geht.“
Felix Magath, Trainer vom VfL Wolfsburg: „Es verdient höchsten Respekt, dass er den Mut hatte, sich zu outen und dass er die Konsequenz hat, den Schritt so durchzuziehen. Es gibt ja prinzipiell die Entwicklung, dass die Vereinstrainer, wenn es nicht läuft, für alles verantwortlich gemacht werden. Das kostet viel Energie und viele Nerven. Ich weiß, wie schwer das ist.“
Frank Arnesen, Sportdirektor des HSV: „Ich bin betrübt, meine Gedanken sind bei Ralf Rangnick. Ich hoffe, dass er bald wieder in seinen Beruf zurückkehren kann.“
Robin Dutt, Trainer Bayer von Bayer Leverkusen: „Wenn man den Ralf kennt und weiß, wie sehr er Fußball lebt, kann ich mir vorstellen, wie schwer ihm dieser Schritt gefallen sein muss. Das ist eine sehr traurige Nachricht, denn Ralf hat den Weg für die neue Trainergeneration geebnet.“
Eure Meinung: Schafft Ralf Rangnick die Rückkehr in die Bundesliga?
Goal.com-Flutlicht
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