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Unglaublich: Wie Felix Magath Wolfsburgs Patrick Helmes verkaufen wollte
Auf dem Transfermarkt sorgt Felix Magath seit längerer Zeit für Aufsehen. Immer wieder holt er kuriose Neuzugänge. Dafür müssen auch mal andere Spieler weichen. So auch Helmes.
von Nikolai Mende
Bongarts
Wolfsburg. Felix Magath gilt als strenger Trainer. Doch was nun der Berater von Patrick Helmes ans Tageslicht brachte, klingt schier unglaublich.
10.000 Euro Strafe
Stürmer Patrick Helmes gelangen in den ersten vier Saisonspielen für den VfL Wolfsburg zwei Treffer. Dazu kam das nicht gegebene Tor gegen die Bayern. Doch die Beziehung zu Trainer Felix Magath scheint vorerst zerrüttet. Beim 1:4 gegen Mönchengladbach tobte der Trainer an der Seitenlinie, verpasste dem Sturm-Duo Helmes und Mandzukic anschließend eine Strafe von 10.000 Euro für zu wenig und falsches Laufen. Doch in Bezug auf den Ex-Leverkusener Helmes ist das nur die Spitze des Eisberges. Denn kurz vor Ende der Transferperiode wollte Magath seinen Spieler gegen dessen Willen verkaufen.
Ab nach Frankreich
Wie Gerd vom Bruch, Berater des Stürmers, nun bekannt gab, teilte Magath am 30. August gegen 14 Uhr mit, dass er nicht mehr mit ihm plant. Knappe zwei Stunden später bekam Helmes die Anweisung, sich in ein Hotel in Wolfsburg zu begeben, wo bereits eine Delegation eines Vereins warte, welche ihn gerne verpflichten würde. Dabei handelte es sich um den AS St. Etienne, ein Mittelklasseklub aus der Ligue 1. Helmes war sprachlos und weigerte sich. Wie Berater vom Bruch gegenüber ksta.de bekanntgab: „Patrick sollte sofort runterfahren, sich medizinisch untersuchen lassen und unterschreiben. Er hat die Welt nicht mehr verstanden. Er sagte mir: 'Ich spreche doch kein Wort Französisch, was soll ich da?'".
„Das ist pure Willkür“
Helmes ließ sich jedoch nicht verkaufen und so verstrich die Zeit und schließlich war das Transferfenster geschlossen. Magath konnte den Wechsel nicht durchdrücken. Die Strafe folgte auf dem Fuß: seit Tagen gibt es für den Stürmer nur noch Lauftraining. Berater Gerd vom Bruck fassungslos: „Wenn man einen Spieler vom Hof jagen will und dann noch bestimmen will, zu welchem Verein er genau gehen muss, dann hört der Spaß auf. Da ist der Punkt gekommen, wo ich ihn als Berater schützen muss.“ Weiter ärgert sich vom Bruch: „Das ist pure Willkür. Herr Magath vernichtet Vereinskapital und ist auch noch zynisch.“ Was Bayerns Kapitän Lahm in seinem Buch andeutete, Magath ließe die Spieler im Ungewissen, bestätigte Helmes' Berater: „ Felix Magath hat Patrick in allen vier Spielen von Beginn an aufgestellt und ihn gelobt. Aber es ist eben so, dass kein Mensch weiß, was in diesem Trainer vorgeht.“
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Vorgehen von Felix Magath?
10.000 Euro Strafe
Stürmer Patrick Helmes gelangen in den ersten vier Saisonspielen für den VfL Wolfsburg zwei Treffer. Dazu kam das nicht gegebene Tor gegen die Bayern. Doch die Beziehung zu Trainer Felix Magath scheint vorerst zerrüttet. Beim 1:4 gegen Mönchengladbach tobte der Trainer an der Seitenlinie, verpasste dem Sturm-Duo Helmes und Mandzukic anschließend eine Strafe von 10.000 Euro für zu wenig und falsches Laufen. Doch in Bezug auf den Ex-Leverkusener Helmes ist das nur die Spitze des Eisberges. Denn kurz vor Ende der Transferperiode wollte Magath seinen Spieler gegen dessen Willen verkaufen.
Ab nach Frankreich
Wie Gerd vom Bruch, Berater des Stürmers, nun bekannt gab, teilte Magath am 30. August gegen 14 Uhr mit, dass er nicht mehr mit ihm plant. Knappe zwei Stunden später bekam Helmes die Anweisung, sich in ein Hotel in Wolfsburg zu begeben, wo bereits eine Delegation eines Vereins warte, welche ihn gerne verpflichten würde. Dabei handelte es sich um den AS St. Etienne, ein Mittelklasseklub aus der Ligue 1. Helmes war sprachlos und weigerte sich. Wie Berater vom Bruch gegenüber ksta.de bekanntgab: „Patrick sollte sofort runterfahren, sich medizinisch untersuchen lassen und unterschreiben. Er hat die Welt nicht mehr verstanden. Er sagte mir: 'Ich spreche doch kein Wort Französisch, was soll ich da?'".
„Das ist pure Willkür“
Helmes ließ sich jedoch nicht verkaufen und so verstrich die Zeit und schließlich war das Transferfenster geschlossen. Magath konnte den Wechsel nicht durchdrücken. Die Strafe folgte auf dem Fuß: seit Tagen gibt es für den Stürmer nur noch Lauftraining. Berater Gerd vom Bruck fassungslos: „Wenn man einen Spieler vom Hof jagen will und dann noch bestimmen will, zu welchem Verein er genau gehen muss, dann hört der Spaß auf. Da ist der Punkt gekommen, wo ich ihn als Berater schützen muss.“ Weiter ärgert sich vom Bruch: „Das ist pure Willkür. Herr Magath vernichtet Vereinskapital und ist auch noch zynisch.“ Was Bayerns Kapitän Lahm in seinem Buch andeutete, Magath ließe die Spieler im Ungewissen, bestätigte Helmes' Berater: „ Felix Magath hat Patrick in allen vier Spielen von Beginn an aufgestellt und ihn gelobt. Aber es ist eben so, dass kein Mensch weiß, was in diesem Trainer vorgeht.“
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Vorgehen von Felix Magath?
Goal.com-Flutlicht
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