Ließ die TSG 1899 Hoffenheim die Fans von Borussia Dortmund auspiepsen?

Ein seltsamer Vorwurf hat den Verein aus dem Kraichgau getroffen, auch wenn der Klub bisher jegliche Vorwürfe von der Hand weist.

Die Rhein-Neckar-Arena der TSG 1899 Hoffenheim
Bongarts
Sinsheim. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim werden spektakuläre Vorwürfe laut: Angeblich soll der Klub mittels eines Hochfrequenzgeräts am vergangenen Samstag die Gesänge der Fans von Borussia Dortmund unterbunden haben. Nach diversen Berichten haben dies zumindest Anhänger aus Dortmund berichtet. Es gibt auch Bilder, die eine solche Anlage angeblich belegen sollen. Gegenüber borussen.tv erklärte TSG-Pressesprecher Markus Sieger in einer schriftlichen Erklärung: „Die TSG 1899 Hoffenheim hat zu keinem Zeitpunkt weder Hochfrequenztöne noch sonstige Beschallungen einzelner Tribünenbereiche im Rahmen des Bundesligaheimspieles gegen Borussia Dortmund über die Beschallungsanlage der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena vorgenommen und wird dies im Übrigen auch unter Verweis auf die DFL Spielordnung und die Grundsätze des Fairplays auch zukünftig nicht tun.“

TSG Hoffenheim distanziert sich

Der Klub erklärte außerdem: „Wir wurden von vereinzelten Gästen im Nachgang des gestrigen Spieles davon in Kenntnis gesetzt, dass offenbar ein Zuschauer eine lautstarke Fanfare als Fanutensil ins Stadion eingebracht und diese insbesondere - nicht aber ausschließlich - bei diffamierenden Gesängen der Gästefans eingesetzt hat. Wir werden den Ordnungsdienst sensibilisieren, zukünftig ein besonderes Augenmerk auf das Einbringen von solchen Fanfaren zu legen.“ Wollte der Klub denn vorsätzlich aus Angst vor Schmähgesängen die gegnerischen Fans „ruhigstellen“? Fakt ist derzeit, dass der Klub die Vorwürfe scharf dementiert und stattdessen selbst an einer Aufklärung des Falls arbeitet.

Die Fans von Borussia Dortmund waren bei der TSG 1899 Hoffenheim vertreten. Wurden sie ausgepiepst?

Keine Erklärung für den Vorfall

Die Frage scheint aktuell zu sein, wie solche Anlagen ins Stadion gelangen konnten. Immerhin benötigen diese auch Strom und wenn Einzelpersonen oder eine kleine Gruppe sie installiert hätten, müssten diese vor Öffnung der Stadiontore in den Innenraum gelangen sein. Dies würde unter Umständen dann auch Probleme bezüglich der Stadionsicherheit der TSG 1899 Hoffenheim aufwerfen. Es gilt aber nochmals ganz deutlich festzuhalten, dass sich der Verein seinerseits von den Vorwürfen distanziert und keine vorschnellen Verurteilungen angebracht sind. Zunächst sollte der Klub die Möglichkeit erhalten, den Fall in den kommenden Wochen zu klären und eventuell entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Eure Meinung: Was haltet Ihr von diesem Vorwurf?



 
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