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Der Auftakt vom neuen Trainer in Köln ging in der Bundesliga gründlich daneben. Aber das bereitet Solbakken nur wenig Kopfzerbrechen. Er glaubt an sich und sein Team.

Köln. Das 0:3 zu Hause gegen den VfL Wolfsburg war schon eine bittere Pille, die die Fans und Verantwortlichen des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende schlucken mussten. Dabei war nicht nur Trainer Stale Solbakken guter Dinge, dass man positiv in die neue Bundesligasaison starten werde. An diesem Optimismus hat sich auch vor dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 nichts geändert.

Gutes Gefühl ein Trugschluss

Nach der Niederlage gegen die Wölfe war die Stimmung beim 43-jährigen Norweger naturgemäß getrübt: „Man ist immer schlecht gelaunt, wenn man verliert“, sagt er in einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung. „Ich war vorher sehr optimistisch, hatte ein gutes Gefühl. Und dann kam noch hinzu, dass in dieser Woche viele Spieler bei Länderspieleinsätzen waren. Das macht es nicht einfacher“. Weiterhin werden die Personalprobleme in der Innenverteidigung nicht geringer, da auch Mohamad-Vertreter Kevin Pezzoni ausfällt.

„Das ist mein Job“

Viele konnten gegen Wolfsburg kein klares Konzept erkennen und man diskutierte eifrig. Solbakken nahm die Pleite auf seine Kappe: „Das ist mein Job, das hier ist meine Verantwortung. Ich bin immer ehrlich, das war ich auch am Samstag. […] Unter Druck kann es passieren, dass sich ein Spieler für Dinge entscheidet, die er in den vergangenen fünf Jahren bereits gemacht hat – und nicht für Dinge der letzten fünf bis sechs Wochen“.

Keine Probleme mit Podolski

Der Zwist um Nationalspieler und entmachteten FC-Kapitän Lukas Podolski berührte Solbakken nur wenig, denn intern sei alles in Ordnung: „Ich habe ein gutes Verhältnis zu Lukas. Er wusste schon fünf Tage vor der öffentlichen Entscheidung, dass er nicht Kapitän bleiben wird“. Mit Schalke wartet ein Gegner auf den FC, der am ersten Spieltag ebenfalls mit 0:3 baden ging. Solbakken erwartet eine Anfangsoffensive der Knappen und mahnte daher auf der Pressekonferenz vor dem Spiel zur Aufmerksamkeit. In der eigenen Offensive fehlt Milivoje Novakovic nach seiner gelb-roten Karte gegen Wolfsburg.

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