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Der hanseatische Bundesligist hat sich in der Wortwahl etwas vergriffen und auf seinem Twitter-Kanal dem Frust nach einem Foul am Koreaner Luft verschafft.

Hamburg/Mainz. Der Liga-Total-Cup sorgte am Dienstag schon für ordentlich Stimmung und vor den Spielen am Mittwoch kocht die Stimmung nochmals ordentlich hoch. Was war passiert? Im Halbfinale zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München (2:1) kam es in der 54. Minute zu einer unschönen Aktion: Holger Badstuber stieg extrem hart gegen den zweifachen Torschützen Heung Min Son ein und traf diesen nur am Fuß. Zum Glück traf er den Koreaner bei seiner Grätsche nicht voll, sonst hätte er wohl billigend eine schwere Verletzung des Spielers in Kauf genommen.

„Son überlebt Mordanschlag“

Die Fans reagierten wütend auf die Aktion, vom Unparteiischen Tobias Christ sah Badstuber die Gelbe Karte für dieses Einsteigen. Son hatte letztlich Glück, sonst hätte die Verletzung auch noch härter ausfallen können. So aber konnte er schnell weiterspielen. Während nach dem Abpfiff die Szene kaum noch großartige Beachtung fand, trat der Hamburger SV aber nach und postete auf seinem Twitter-Kanal auch leicht übertrieben: „Son überlebt Mordanschlag von Badstuber. Wenn das kein Rot war.“ Mit der Roten Karte mag der HSV noch Recht besitzen, von einem Mordanschlag zu sprechen erscheint aber dennoch überzogen.

Endspiel am Abend

Wie auch immer: Im Endspiel wird Badstuber so etwas nicht wiederholen können, denn der FCB verpasste das Finale. Stattdessen trifft das Team am Abend im Spiel um Platz drei auf den Gastgeber, den 1. FSV Mainz 05. Anschließend muss der Hamburger SV mit einem fitten Son gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund im Endspiel des Liga-Total-Cups antreten und seine Klasse nachweisen.

Eure Meinung: Harte Wortwahl vom HSV! Was haltet Ihr davon?

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