Roman Weidenfeller: „Wollen es einfach zu schön machen“

Noch ist in der Bundesliga nichts entschieden. Die Borussia ist zwar noch vorne, doch ganz so souverän wie in der Hinrunde sieht es nicht mehr aus. Der Torwart hat eine Erklärung.

Dortmund. Fünf Punkte Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spielen sind eigentlich ein komfortables Polster. Für Borussia Dortmund sieht das Ganze etwas anders aus, weil alle Beteiligten wissen, dass der Abstand zum Verfolger Bayer Leverkusen auch schon mehr als ein Dutzend Zähler betragen hat. Im Interview mit dem „kicker“ hat sich jetzt Torwart Roman Weidenfeller zur Lage im Meisterschafts-Endspurt geäußert.

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Die Geduld fehlt

Dabei sprach der Keeper vor allem die Chancenverwertung an, die die Borussia in den letzten Wochen einige Zähler gekostet hat. „Zielstrebigkeit fehlt uns nicht, wir sollten sie jedoch auch vor dem Tor zeigen! Wir wollen es einfach zu schön machen – schön von hinten heraus, indem wir versuchen, immer direkt und schnell in die Spitze zu spielen. Dabei sind wir vielleicht nicht geduldig genug“, merkte Weidenfeller an.

Auch bei den Niederlagen gut

In der Rückrunde unterlagen die Dortmunder in Hoffenheim und zuletzt am vergangenen Wochenende in Gladbach. „Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass wir auch in den verlorenen Spielen unsere Qualitäten auf dem Platz gezeigt haben. Wir müssen uns jetzt einfach wieder auf die entscheidenden Dinge konzentrieren“, sagte der BVB-Torwart.

Außergewöhnlich

Das entscheidende Ding ist für die Schwarz-Gelben die Meisterschale, die sie sich mit vier Punkten aus den Heimspielen gegen Nürnberg und Frankfurt sowie dem Auswärtsspiel in Bremen sichern können. „Das ist ein Ziel, von dem ich schon als Kind geträumt habe. Wir sind eine außergewöhnliche Mannschaft, die eine außergewöhnliche Saison jetzt auch außergewöhnlich abschließen will“, lautete die Ansage von Weidenfeller.

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