Beim VfB Stuttgart erweist sich Zusammenhalt als Trumpf

Angriffslustig geht der VfB Stuttgart ins Saisonfinale. Um den Abstieg zu verhindern, gilt es alle Kräfte zu bündeln und offensiv, aktiv und geschlossen aufzutreten.

Von Dirian El Amine

1. FC Köln - VfB Stuttgart, Lukas Podolski; Georg Niedermeier (Getty Images)
Getty
Stuttgart. Noch vier Spieltage stehen in der Bundesliga aus. Saisonfinale, die Liga geht in den alles entscheidenden Schlussspurt. Jetzt zählt jede Kleinigkeit. Das weiß man beim VfB Stuttgart mittlerweile ganz gut. Schienen die Schwaben nach der bitteren Heimniederlage gegen Kaiserslautern noch am Boden, gelang just in Köln am Samstag die rasche Wende. Aus dem 3:1-Sieg in der Domstadt will man nun den Schwung in die anstehenden Partien mitnehmen. Das Motto dabei lautet: Gemeinsam sind wir stark!

Bobic fordert Zusammenhalt

„Wir müssen die Qualitäten gemeinsam abrufen, müssen aktiv sein. Wir dürfen uns nicht hinten reinstellen. Das können wir nicht“, sagte Sportdirektor Fredi Bobic dem kicker. Er fordert die Offensive, fordert Tore. So wie in Köln, als Stuttgart gleich drei Treffer gelangen. Und das mit den Toren liegt Stuttgart selbst in dieser desolaten Spielzeit: Der VfB ist mit 52 Treffern die viertbeste Torfabrik der Liga! Bobics Forderung und die Statistik scheinen vordergründig einen Widerspruch zu ergeben. Doch was der Manager meint, ist klar: Nur durch gemeinsame Aktivität auf dem Platz – wie in Köln über weite Strecken des Spiels demonstriert – gelingt der Erfolg. Nur wenn einer für den anderen kämpft, darf am Schluss gejubelt werden.

Der Rettungsring der Schwaben

Zusammenhalt, es klingt so einfach, könnte am Schluss tatsächlich der Rettungsring der Stuttgarter sein. Rot-weiß, wie die Vereinsfarben, ist dieser Rettungsring. Und die Identifikation mit dem gemeinsamen Ziel Klassenerhalt schweißt die Profis zusammen. „Wir wussten, dass es nur zusammen geht“, bilanzierte Bobic nach dem Köln-Spiel. Sinnbild dafür, dass sich derzeit in Stuttgart jeder für den anderen aufopfert, ist Stürmer Cacau, der sich trotz akuter Leistenprobleme fitspritzen ließ, um dem Team in Köln zu helfen. „Es hat sich gelohnt, mit Schmerzmitteln zu spielen“, so der Nationalspieler, der alles gibt, um den VfB in der ersten Liga zu halten. Und auch die Kollegen Hajnal und Tasci gehen mit gutem Beispiel voran. Seit Wochen stehen sie – obwohl angeschlagen – zur Verfügung.

Eure Meinung: Glaubt ihr, dass der VfB Stuttgart sich in der Liga halten kann?

Mehr Artikel zum VfB Stuttgart: www.16-er.de



 
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