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Der HSV muss sich in der Rückrunde noch enorm steigern, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Auch auf Seiten der Borussia muss noch einiges passieren. Immerhin ist der Abstand zum rettenden Ufer in den letzten Wochen größer geworden. Doch die Spieler sind von der Qualität des Kaders überzeugt. Daher gilt im Borussia-Park einmal mehr das Motto: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“

(amö) Mönchengladbach. Auch nach dem neunten Heimspiel der Saison muss Borussia Mönchengladbach weiter auf den ersten Sieg warten. Denn auch gegen den Hamburger SV setzte es zum Abschluss der Hinrunde eine 1:2-Pleite. Dennoch sind die Borussen weiterhin zuversichtlich, dass der Klassenerhalt noch gesichert werden kann. Auch der HSV hofft nach dem versöhnlichen Abschluss auf bessere Zeiten nach der Winterpause.

Heimeroth: „Wir können gut mithalten“

Gladbachs Schlussmann Christofer Heimeroth hegte trotz der Niederlage keine Zweifel, dass die Mannschaft das Zeug hat, die Klasse zu halten: „Es werden einige Verletzte Spieler wieder zurückkommen, die dann natürlich auch die Qualität des Kaders weiter steigern können. Ich denke, wir haben im letzten Jahr gezeigt, dass wir mit derselben Truppe plus ein, zwei Veränderungen gut mithalten können.“

„Es ist nicht einfach, wenn du zur Winterpause nur zehn Punkte hast, aber wir haben Qualität und wir werden auch noch Qualität dazu holen. Das war heute wie so oft in der Saison. Meiner Meinung nach waren wir des Öfteren schon die bessere Mannschaft, haben die besseren Chancen, aber fangen uns hinten viel zu schnell wieder Gegentore. Wir müssen schon eine sehr gute Rückrunde spielen, aber dazu sind wir auch in der Lage“, meinte auch Thorben Marx.

Gladbach fehlte das nötige Quäntchen


Mittelfeldspieler Roman Neustädter, der mal wieder in der Startelf stand, ist vom möglichen Klassenerhalt ebenfalls überzeugt: „Wir haben heute gezeigt, was wir für eine Truppe haben, wozu wir fähig sind. Im Moment ist es so, dass uns zwei Unachtsamkeiten die Punkte kosten. Aber ich denke, auf der Leistung können wir aufbauen. Und mit dem Quäntchen Glück, machen wir heute zwei, drei Tore mehr und gewinnen das Spiel.“

Trainerwechsel ist kein Thema

Trotz der anhaltenden Erfolglosigkeit stehen die Spieler weiter zu ihrem Trainer Michael Frontzeck. „Ich denke, dass wir nicht über den Trainer nachdenken sollten. Man hat heute gesehen, was wir drauf haben. Was der Trainer uns gesagt hat, das haben wir umgesetzt. Bei den Unachtsamkeiten – der Trainer steht ja nicht auf dem Platz – da sind wir selbst verantwortlich“, meinte Neustädter weiter.

Auch sein Teamkollege Thorben Marx hofft auf eine Weiterarbeit mit Frontzeck: „Klar, dass der Trainer jetzt infrage gestellt wird. Aber er hat uns gut aufs Spiel eingestellt. Da gibt es überhaupt keine Probleme und wir hoffen natürlich, dass es mit ihm in die Rückrunde geht.“



Der HSV richtet den Blick in die Zukunft

Im Lager des HSV richtet sich der Blick nach dem versöhnlichen Abschluss in die Zukunft. „Es fällt einem ein bisschen die Last von den Schultern. Klar, es war nicht unser bestes Spiel, aber man hat einige Ansätze in der Ordnung gesehen, wo wir teilweise drauf aufbauen können. Wir können uns aber nicht noch so eine Saisonhälfte erlauben, da ist auf jeden Fall mehr drin“, war sich der Siegtorschütze Piotr Trochowski sicher.

„Es muss noch viel mehr von uns kommen“

„Wir haben die drei Punkte und das ist wichtig“, meinte Kapitän Heiko Westermann, der das Problem in der fehlenden Kontinuität durch die vielen Verletzten sieht. Um sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren, muss sich die Mannschaft seiner Meinung nach aber noch enorm steigern: „Wir haben uns mit dem Sieg zumindest die Option geschaffen, dass wir aus eigener Kraft in den internationalen Wettbewerb kommen können, aber es muss natürlich noch viel, viel mehr von uns kommen, damit das passiert.“

Eure Meinung: Was ist für den HSV in dieser Saison noch möglich?

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