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Werder Bremen: Umbruch an der Weser?
Özil ist weg, neue Stars stehen in den Startlöchern. Doch wie so oft häufen sich die Gegentore, und bis sich alle Neuen eingewöhnt haben, wird es dauern. Kann man die hohen Ansprüche in Bremen erfüllen?
Von John Carlo BRANDI
Bremen. Die Saison ist gerade zwei Spieltage alt, dazu haben die 1. Runde im DFB-Pokal und zweimal CL-Qualifikation bekannte Szenarien aufgezeigt: mitunter begeisternde Offensivaktionen, dramatische Spielverläufe, viele Gegentore.
Es scheint so, als bleibe alles beim Alten in Bremen - es fehlt die Konstanz. Dazu passt, dass wieder einmal ein vermeintlicher Schlüsselspieler im Mittelfeld die Grün-Weißen verlassen hat, für viel Geld durfte Özil schließlich doch nach Madrid, und wie so oft scheuten die Verantwortlichen den großen Wurf auf dem Transfermarkt.
Keine „Knaller“, aber ein Routinier
Schaut man auf die Gerüchte der letzten Wochen, wird klar, dass Allofs und Schaaf nie wirklich vorhatten, viel Geld für einen Spieler auszugeben. Mandzukic? Für teures Geld nach Wolfsburg gewechselt, das auch -unter Anderen- gleich Ex-Werderstar Diego unter Vertrag nahm. Auch ein John Arne Riise, Linksverteidiger von Format, blieb in Rom. Es sah so aus, als ob die Position, auf der sich Werderfans seit Ewigkeiten einen großen Namen wünschen, wie gehabt intern zwischen Pasanen und Boenisch aufgeteilt würde, bis eben dieser Name doch noch auftauchte: Mit Silvestre hat nun auch Bremen seinen Altstar, von dem nicht weniger als die Stabilisierung der löchrigen Defensive erwartet wird. Wer Bremen in den letzten Jahren gesehen hat, weiß: Das wird eine Herausforderung.
Auch die weiteren Transfers tragen die typischen Allofs-Schaaf - Handschrift: Mit Arnautovic holte man ein schlampiges Talent, das charakterlich als eher schwierig gilt, die Erwartungen an den Brasilianer Wesley, vorher eher Insidern bekannt, schwanken zwischen „Geheimtipp“ und „wahrscheinlich Flop“ - das Alberto-Desaster wirkt noch nach.
Macht Hunt jetzt den Özil?
Beide letztgenannten Spieler haben jeweils um 7 - 7,5 Mio. Euro gekostet, was schon in Richtung Obergrenze der Bremer Kragenweite geht. Solides Wirtschaften steht an erster Stelle, kreatives und ausdauerndes Scouting ist Voraussetzung, um die Mannschaft nach neuerlichem Aderlass zu verstärken. Und wie so oft: Ist ein Star weg, können andere ins Rampenlicht treten. Am ehesten traut man dies auf der vakanten Özil-Position hinter den Spitzen derzeit Aaron Hunt zu, der entsprechende Anlagen schon oft nachwies, aber selten über eine ganze Saison zeigen konnte. Eine weitere verletzungsfreie Saison würde da sicher helfen. Und ebenso eine schnelle Integration der „Neuen“, wobei Arnautovic bereits viel versprechende Ansätze zeigte. Nun gilt es, das zu erreichen, was sich jeder Fan wie auch alle Verantwortlichen am meisten wünschen: Konstanz.
Eure Meinung: Kann Werder Bremen um die deutsche Meisterschaft mitspielen?
Es scheint so, als bleibe alles beim Alten in Bremen - es fehlt die Konstanz. Dazu passt, dass wieder einmal ein vermeintlicher Schlüsselspieler im Mittelfeld die Grün-Weißen verlassen hat, für viel Geld durfte Özil schließlich doch nach Madrid, und wie so oft scheuten die Verantwortlichen den großen Wurf auf dem Transfermarkt.
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Schaut man auf die Gerüchte der letzten Wochen, wird klar, dass Allofs und Schaaf nie wirklich vorhatten, viel Geld für einen Spieler auszugeben. Mandzukic? Für teures Geld nach Wolfsburg gewechselt, das auch -unter Anderen- gleich Ex-Werderstar Diego unter Vertrag nahm. Auch ein John Arne Riise, Linksverteidiger von Format, blieb in Rom. Es sah so aus, als ob die Position, auf der sich Werderfans seit Ewigkeiten einen großen Namen wünschen, wie gehabt intern zwischen Pasanen und Boenisch aufgeteilt würde, bis eben dieser Name doch noch auftauchte: Mit Silvestre hat nun auch Bremen seinen Altstar, von dem nicht weniger als die Stabilisierung der löchrigen Defensive erwartet wird. Wer Bremen in den letzten Jahren gesehen hat, weiß: Das wird eine Herausforderung.
Auch die weiteren Transfers tragen die typischen Allofs-Schaaf - Handschrift: Mit Arnautovic holte man ein schlampiges Talent, das charakterlich als eher schwierig gilt, die Erwartungen an den Brasilianer Wesley, vorher eher Insidern bekannt, schwanken zwischen „Geheimtipp“ und „wahrscheinlich Flop“ - das Alberto-Desaster wirkt noch nach.
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Beide letztgenannten Spieler haben jeweils um 7 - 7,5 Mio. Euro gekostet, was schon in Richtung Obergrenze der Bremer Kragenweite geht. Solides Wirtschaften steht an erster Stelle, kreatives und ausdauerndes Scouting ist Voraussetzung, um die Mannschaft nach neuerlichem Aderlass zu verstärken. Und wie so oft: Ist ein Star weg, können andere ins Rampenlicht treten. Am ehesten traut man dies auf der vakanten Özil-Position hinter den Spitzen derzeit Aaron Hunt zu, der entsprechende Anlagen schon oft nachwies, aber selten über eine ganze Saison zeigen konnte. Eine weitere verletzungsfreie Saison würde da sicher helfen. Und ebenso eine schnelle Integration der „Neuen“, wobei Arnautovic bereits viel versprechende Ansätze zeigte. Nun gilt es, das zu erreichen, was sich jeder Fan wie auch alle Verantwortlichen am meisten wünschen: Konstanz.
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Goal.com-Flutlicht
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