Bremen: Allofs verzichtet auf Özil-Ablöse

Werder Bremen möchte seinen Spielmacher Mesut Özil unter keinen Umständen ziehen lassen. Das erklärte auch der Vereinsboss Klaus Allofs. Er will mit dem deutschen Nationalspieler auf jeden Fall auch in die kommende Saison gehen, würde sogar in Kauf nehmen, dadurch einige Millionen zu verzocken.

Will sich auch in Zukunft in Bremen behaupten: Mesut Özil (Getty Images, Bongarts)

(dew) Bremen. Mesut Özil hat nach seiner starken Saison für Werder Bremen die Begehrlichkeiten vieler anderer Klubs aus ganz Europa auf sich gezogen. Nahezu jeden Tag werden neue Top-Klubs mit dem deutschen Nationalspieler in Verbindung gebracht. Schon im Sommer wollen ihn diese Vereine unter Vertrag nehmen. Aber der Vertrag des flinken Mannes läuft noch bis zum kommendem Sommer und erst dann wäre der Spieler ablösefrei. Problem für Werder: Lässt man den Spieler jetzt ziehen, kann man noch viel Geld kassieren. In einem Jahr könnte er ohne Ablöse wechseln.

„Müssen erfolgreich sein“

Der Klub von der Weser hat sich offenbar dafür entschieden, den Spieler noch zu halten und notfalls im nächsten Jahr mit leeren Händen dazustehen. Klaus Allofs erklärte nun dazu: „Wenn es so ist, dass der Vertrag nicht verlängert wird und er ablösefrei geht, müssen wir das hinnehmen.“ Einen Verkauf noch vor der nächsten Saison möchte Allofs nicht einkalkulieren: „Wir sind auf einige Dinge, wie Transfererlöse, angewiesen. Aber wir müssen auch sportlich erfolgreich sein.“ Und der sportliche Erfolg ist nach Ansicht des Klub-Bosses offenbar sehr eng mit der Person Mesut Özil verknüpft.

Keine konkreten Angebote

Aber die Frage stellt sich derzeit ohnehin nicht. Denn entgegen vieler Gerüchte und Spekulationen liegt für Özil derzeit kein Angebot vor, das er ernsthaft in Betracht zieht. Auch das erklärte Allofs: „Im Moment gibt es keine Anzeichen, dass er den Vertrag nicht erfüllen wird. Konkret tut sich nichts.“ Es gibt also noch Hoffnung, dass Özil auch in der kommenden Saison in Bremen spielen wird. Und dann kann verlängern – oder ablösefrei wechseln.

Eure Meinung: Ist es geschickt von Werder Bremen, auf die Ablösesumme im Notfall zu verzichten? Oder sollte der Spieler jetzt verkauft werden?



 
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