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„Nichts schön zu reden“ - Die Stimmen zum Spiel in Bochum
Der VfL Bochum konnte am Ende mit der Niederlage natürlich nicht zufrieden sein. Die Mannschaft von Heiko Herrlich spielte lange Zeit zu passiv und verlor letztlich auch verdient, da waren sich alle einig. Dennoch herrscht auch beim VfL nach diesem Spiel noch Zuversicht auf den Klassenerhalt.
(dew) Bochum. Goal.com hat nach dem Spiel die Stimmen gesammelt:
„Müssen wieder Punkte sammeln“
Heiko Herrlich (Trainer, VfL Bochum): „Wir sind natürlich alle sehr darüber enttäuscht, dass wir heute nicht gepunktet haben. Wir sind glücklich in Führung gegangen, haben dann aber das Fußballspielen völlig eingestellt und den Gegner mit vielen leichten Fehlern erst einmal stark gemacht. Bei der Situation vor dem 2:1 habe ich ein klares Foul an Slawo Freier gesehen, stattdessen gibt es Freistoß für Frankfurt und daraus resultiert dann der Distanzschuss zum Tor. Wir hatten zwar noch eine Großchance durch Dedic, insgesamt waren uns die Frankfurter heute aber technisch zu weit überlegen. Als wir noch das Polster von neun Punkten Vorsprung hatten, war uns allen klar, dass es durchaus noch mal kritisch werden könnte. Wir zehren jetzt noch von diesem Polster, müssen jetzt aber weitere Punkte sammeln.“
„Waren dem 3:1 näher“
Michael Skibbe (Trainer, Eintracht Frankfurt): „Wir waren von der ersten Minute an hellwach, haben flüssig kombiniert, guten Fußball gespielt und uns auch von dem frühen Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen lassen. In der zweiten Halbzeit hat uns der VfL deutlich mehr Schwierigkeiten bereitet, es gab mehr Gegenwehr in den Zweikämpfen und wir hatten zwischendurch zu viele Ballverluste. Jerderzeit hätte daraus ein Gegentor resultieren können, doch dann haben wir das 2:1 erzielt. Hinterher wäre wohl eher das 3:1 für uns gefallen, als ein möglicher Bochumer Ausgleich.“
„Es gibt nichts schön zu reden“
Mergim Mavraj (Verteidiger, VfL Bochum): „Heute gibt es nichts schön zu reden. Wir haben es versäumt unsere Negativserie zu beenden und müssen uns ab sofort auf Freiburg konzentrieren. In der ersten Halbzeit haben wir im Kollektiv eine desolate Leistung gezeigt. Im zweiten Durchgang sind wir dann etwas besser ins Spiel gestartet, haben aber nach wie vor viel zu viele einfache Fehler gemacht. Dennoch, wir waren schon oft totgesagt, wir wissen was wir können und werden es schaffen. Dass es besser geht, haben wir letzte Woche gezeigt.“
„Das ist nicht zu erklären“
Philipp Heerwagen (Torhüter, VfL Bochum): „Für die Pfiffe nach der Partie habe ich natürlich Verständnis, wir selbst sind ebenfalls völlig unzufrieden. Wir sind in den ersten zehn Minuten mit den Emotionen ins Spiel gegangen, die es bei so einer Partie bedarf: Flutlicht, nasser Rasen und eine lautstarke Fankurve – unter diesen Umständen spielt jeder Fußballer am liebsten. Die übrigen 80 Minuten sind nicht zu erklären. Wir dürfen nicht die Köpfe hängen lassen, müssen hart arbeiten und uns auf die Partie in Freiburg konzentrieren.“
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