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Nach Randale: Hertha zu Strafe verdonnert
Nach den Ausschreitungen am Rande des Bundesligaspiels gegen Nürnberg ist das abstiegsbedrohte Hertha BSC Berlin zur Zahlung von 50.000 € verdonnert worden. Das entschied das Sportgericht des DFB. Darüber hinaus wurde die Zahl der Tickets für das Heimspiel gegen Stuttgart begrenzt.
Von Dirian EL AMINE
Berlin. Eine Verschnaufpause können sie sich bei Hertha BSC Berlin derzeit nicht leisten. Der Bundesliga-Klub steckt trotz des grandiosen 5:1-Sieges gegen den VfL Wolfsburg nach wie vor bis zum Hals im Abstiegskampf. So mancher hatte den Herthanern schon in der Woche zuvor - der 1:2-Niederlage gegen den 1.FC Nürnberg folgten skandalöse Randale-Szenen - den Abstieg in die 2.Liga prophezeit. Doch die Berliner bewiesen Moral: Totgesagte leben länger.
Teilausschluss des Publikums
Die Konsequenzen des Debakels vor rund zwei Wochen hat der Haupstadtklub jedoch zu tragen: Das DFB Sportgericht verurteilte Hertha zur Zahlung von 50.000 €. Doch es kommt noch härter: Beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 10. April dürfen nur 25.000 Tickets an Hertha-Fans verkauft werden. Da es sich bei den Fan-Krawallen nicht „um eine geplante Aktion“ handelte, wurde „nur ein Teilausschluss des Publikums“ entschieden, so Hanz E. Lorenz, der Vorsitzende des Sportgerichts. Dabei haben die Berliner die Unterstützung der treuen Anhängerschar im Abstiegskampf dringend nötig.
Großer wirtschaftlicher Schaden
Das Urteil trifft den Klub hart. „Hertha BSC ist nicht nur ein Imageschaden entstanden, sondern auch ein wirtschaftlicher“, gab sich Hertha-Präsident Werner Gegenbauer betrübt, kündigte aber auch an „gegen die identifizierten Personen weiter hart“ vorzugehen. Der gesamte wirtschaftliche Schaden, der aus dem DFB-Urteil für den Verein entsteht, beläuft sich dabei „auf mindestens 350.000 €“, erklärte Geschäftsführer Ingo Schiller. Über die Rolle von Nürnberg-Keeper Raphael Schäfer, der die Hertha-Fans provoziert haben soll, ist man sich weiterhin uneins. Gegen ihn wird weiterhin ermittelt.
Eure Meinung: Wie hart trifft Hertha das Urteil?
Teilausschluss des Publikums
Die Konsequenzen des Debakels vor rund zwei Wochen hat der Haupstadtklub jedoch zu tragen: Das DFB Sportgericht verurteilte Hertha zur Zahlung von 50.000 €. Doch es kommt noch härter: Beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 10. April dürfen nur 25.000 Tickets an Hertha-Fans verkauft werden. Da es sich bei den Fan-Krawallen nicht „um eine geplante Aktion“ handelte, wurde „nur ein Teilausschluss des Publikums“ entschieden, so Hanz E. Lorenz, der Vorsitzende des Sportgerichts. Dabei haben die Berliner die Unterstützung der treuen Anhängerschar im Abstiegskampf dringend nötig.
Großer wirtschaftlicher Schaden
Das Urteil trifft den Klub hart. „Hertha BSC ist nicht nur ein Imageschaden entstanden, sondern auch ein wirtschaftlicher“, gab sich Hertha-Präsident Werner Gegenbauer betrübt, kündigte aber auch an „gegen die identifizierten Personen weiter hart“ vorzugehen. Der gesamte wirtschaftliche Schaden, der aus dem DFB-Urteil für den Verein entsteht, beläuft sich dabei „auf mindestens 350.000 €“, erklärte Geschäftsführer Ingo Schiller. Über die Rolle von Nürnberg-Keeper Raphael Schäfer, der die Hertha-Fans provoziert haben soll, ist man sich weiterhin uneins. Gegen ihn wird weiterhin ermittelt.
Eure Meinung: Wie hart trifft Hertha das Urteil?
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