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Köln-Verbleib unsicher: Matchwinner Maniche kontert der Kritik
„Neid und Missgunst“ – wenn es nach Udo Lattek gegangen wäre, dann hätte der Maniche nach seinem unterirdischen Auftritt vergangene Woche in Mainz (0:1) beim Derby am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach auf der Bank Platz nehmen müssen. Doch eben dieser portugiesische „Söldner“ war es, der den „Geißböcken“ mit seinem Treffer einen Punkt rettete und nun zuletzt lacht.
Von Francois DUCHATEAU
Köln. Die Geste war deutlich. Nach seinem Tor-Hammer genau in den Winkel ballte Maniche nicht nur die Faust, sondern hielt sich die Hand um die Ohrmuschel. Eine klare Reaktion auf die Schlagzeilen der letzten Wochen, die auch nicht an Pierre Womé vorbeigingen. „Da hat [Udo Lattek] mit dem Fernglas geurteilt und das falsch herum gehalten. Das war nicht in Ordnung“, kritisierte Michael Meier, Manager des 1. FC Köln, nach Abpfiff die Pfiffe gegen den Außenverteidiger. Auch Matchwinner Maniche trat nach: „Die Kritik trifft mich nicht, weil sie von Leuten kommt, die von Fußball keine Ahnung haben.“
„Ich bin nicht hier, um großes Geld zu verdienen“
Ob der teure Mittelfeldstar auch über den Sommer hinaus bei den „Geißböcken“ bleibt, ist noch unklar. Im Bild-Interview wehrt sich der Portugiese gegen sein Image als Lustlos-Profi: „Das ist ein großer Blödsinn, wenn so etwas behauptet wird. Wer verliert denn gerne? Wer spielt gerne schlecht? Glauben Sie etwa, ich bin nur hier um Geld zu verdienen? Noch mal: Die Kritik trifft immer die neuen und erfahrenen Spieler. Ich bin nicht hier, um großes Geld zu verdienen, das ist nicht meine Absicht. Ich habe bei vielen Top-Klubs in Europa gespielt, Titel gewonnen und viel Geld verdient. Nein, Geld ist kein Motiv für mich, hier zu sein. Die Aufgabe ist interessant, ein Neu-Aufbau mit jungen und etablierten Spieler. Das hatte ich noch nie. Die Umstellung [von Champions League auf Abstiegskampf] fällt mir nicht leicht. Immer nur in Top-Klubs und an der Tabellenspitze, jetzt geht es gegen den Abstieg.“
Ob es ein Fehler war, an den Rhein zu wechseln? „Ich habe über diese Frage auch schon nachgedacht, aber es ist zu früh, um jetzt etwas dazu zu sagen. Ich werde nach der Saison darüber nachdenken und alles analysieren. Ich habe Vertrag. Und jetzt zählen nur die letzten Spiele.“ Auch Manager Michael Meier weicht in dieser Frage aus: „Ich werde mich zum jetzigen Zeitpunkt weder über Einkäufe noch über Verkäufe unterhalten.“
Hoffen auf den Durchbruch
Dennoch sind die letzten Wochen nicht spurlos an Maniche vorbeigezogen. „Ich hatte in Köln viele persönliche Schicksalsschläge zu bewältigen. Es sind hier Dinge passiert, die mir noch nie im Leben passiert sind. Aber ich muss mein Privatleben und meinen Beruf trennen.“
Beim 1. FC Köln hofft man nach der Torreaktion von „El Motor“, dass endlich der Durchbruch gelingt. Landsmann Petit ist felsenfest von den Qualitäten überzeugt: „Maniche kann uns noch viel geben. Vielleicht gibt ihm das jetzt Selbstbewusstsein. Ein Tor kann da Auftrieb geben.“
Eure Meinung: Gelingt Maniche noch der Durchbruch in Köln oder hat er keine Lust auf Bundesliga-Mittelfeld?
„Ich bin nicht hier, um großes Geld zu verdienen“
Ob der teure Mittelfeldstar auch über den Sommer hinaus bei den „Geißböcken“ bleibt, ist noch unklar. Im Bild-Interview wehrt sich der Portugiese gegen sein Image als Lustlos-Profi: „Das ist ein großer Blödsinn, wenn so etwas behauptet wird. Wer verliert denn gerne? Wer spielt gerne schlecht? Glauben Sie etwa, ich bin nur hier um Geld zu verdienen? Noch mal: Die Kritik trifft immer die neuen und erfahrenen Spieler. Ich bin nicht hier, um großes Geld zu verdienen, das ist nicht meine Absicht. Ich habe bei vielen Top-Klubs in Europa gespielt, Titel gewonnen und viel Geld verdient. Nein, Geld ist kein Motiv für mich, hier zu sein. Die Aufgabe ist interessant, ein Neu-Aufbau mit jungen und etablierten Spieler. Das hatte ich noch nie. Die Umstellung [von Champions League auf Abstiegskampf] fällt mir nicht leicht. Immer nur in Top-Klubs und an der Tabellenspitze, jetzt geht es gegen den Abstieg.“
Ob es ein Fehler war, an den Rhein zu wechseln? „Ich habe über diese Frage auch schon nachgedacht, aber es ist zu früh, um jetzt etwas dazu zu sagen. Ich werde nach der Saison darüber nachdenken und alles analysieren. Ich habe Vertrag. Und jetzt zählen nur die letzten Spiele.“ Auch Manager Michael Meier weicht in dieser Frage aus: „Ich werde mich zum jetzigen Zeitpunkt weder über Einkäufe noch über Verkäufe unterhalten.“
Hoffen auf den Durchbruch
Dennoch sind die letzten Wochen nicht spurlos an Maniche vorbeigezogen. „Ich hatte in Köln viele persönliche Schicksalsschläge zu bewältigen. Es sind hier Dinge passiert, die mir noch nie im Leben passiert sind. Aber ich muss mein Privatleben und meinen Beruf trennen.“
Beim 1. FC Köln hofft man nach der Torreaktion von „El Motor“, dass endlich der Durchbruch gelingt. Landsmann Petit ist felsenfest von den Qualitäten überzeugt: „Maniche kann uns noch viel geben. Vielleicht gibt ihm das jetzt Selbstbewusstsein. Ein Tor kann da Auftrieb geben.“
Eure Meinung: Gelingt Maniche noch der Durchbruch in Köln oder hat er keine Lust auf Bundesliga-Mittelfeld?
Goal.com-Flutlicht
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