„Wir wollen weiter vorne dranbleiben“ - Die Stimmen nach dem Sieg des BVB gegen Leverkusen

Ging die Werkself noch als Spitzenreiter in das Jahr 2010, ist inzwischen bei Jupp Heynckes und seiner Mannschaft Ernüchterung eingekehrt. Gegen eine in der zweiten Halbzeit wie entfesselt spielende Dortmunder Mannschaft setzte es eine bittere Pleite.

Bayers Renato Augusto im Duell mit Borussias Marcel Schmelzer (Getty Images)

(chv) Dortmund. Borussia Dortmund ging nach den ersten 45 Minuten mit dem Gefühl des Glücks in die Pause, gegen eine richtig stark spielende Mannschaft von Bayer Leverkusen nicht mindestens ein Tor kassiert zu haben. Doch wie verwandelt kam die Klopp-Elf aus der Kabine und schenkte der Werkself drei Pillen ein. Eröffnet der BVB jetzt sogar die Jagd auf Platz Drei?

Weidenfeller hält den Laden dicht

Dabei vergaßen viele nach dem Abpfiff, dass Dortmund in der ersten Hälfte im eigenen Stadion schlicht unterlegen war. „In der ersten Halbzeit sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen und hatten es Roman Weidenfeller zu verdanken, dass es zur Pause noch 0:0 stand,“ sagte Marcel Schmelzer nach der Partie. „Im zweiten Durchgang haben wir dann das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. „Jetzt wollen wir in den nächsten Spielen an diese Leistung anknüpfen und weitere Punkte sammeln.“

Barrios schockte Bayer

Der Blick auf die Tabelle ist eine Wohltat für jeden BVB-Fan: Platz Vier, drei Punkte Vorsprung vor Bremen, fünf auf Hamburg – und nur noch fünf Punkte Rückstand auf Leverkusen. Geht da etwa noch was? Die letzten drei Spiele hat Dortmund allesamt gewonnen. Der Sieg vom Samstag bedeutete sogar die erst zweite Saisonniederlage für Leverkusen. „Leverkusen hat zwar keinen schlechten Tag erwischt, doch wir waren in den entscheidenden Szenen einfach einen Tick schneller,“ erklärte Neven Subotic das Ergebnis. „Die Führung war für den Gegner wie ein Nackenschlag, für uns aber ein toller Moment, der uns Selbstvertrauen gegeben hat. Danach konnten wir das Spiel noch stärker dominieren.“

Berlin und Bremen vor der Brust

Die Marschroute ist also klar: Es soll weiter nach oben gehen. Am besten will man direkt am nächsten Spieltag nachlegen, doch mit dem Schlusslicht wartet kein einfacher Gegner auf die Schwarz-Gelben, weiß Kapitän Sebastian Kehl: „Wir wollen weiter vorne dran bleiben müssen jetzt versuchen, in Berlin zu gewinnen. Das wird nicht einfach, da Hertha mit den letzten Mitteln um den Nichtabstieg kämpfen wird. Danach kommt Werder Bremen […]. Wir haben also noch einige Spiele vor der Brust, die sehr, sehr schwer werden. Aber die Ausgangsposition im Moment ist sehr gut.“

Eure Meinung: Kann der BVB sogar noch Jagd auf die Champions League machen?



 
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