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Spielbericht Bundesliga: SC Freiburg – FSV Mainz 05
Und es geht doch! Der SC Freiburg feierte mit einem 1:0 im Aufsteigerduell über den FSV Mainz 05 den ersten Sieg in 2010. Gegen offensiv harmlose Rheinhessen war es der Defensivverbund der Breisgauer, welcher für den Erfolg verantwortlich zeichnete. Der erste Sieg seit dem 14. Spieltag ist damit perfekt.
Von Johannes RUPPRECHTER
Freiburg. Der SC Freiburg besiegte am 27. Spieltag der Bundesliga im Aufsteigerduell den FSV Mainz 05 durch einen Treffer von Johannes Flum mit 1:0. Damit beendeten die Breisgauer eine zwölf Spiele anhaltende Serie ohne Dreier.
PERSONAL & TAKTIK
Bei den im Frühjahr noch sieglosen Breisgauern musste Robin Dutt im Angriff auf seinen gesperrten Angreifer Idrissou verzichten. Für den Nigerianer stürmte Cisse. Ansonsten standen dieselben Akteure wie zuletzt bei der 1:2-Niederlage in München auf dem Platz. Die Grundausrichtung der Badener war aber eine deutlich offensivere als vor sieben Tagen.
Bei den Gästen stand Müller wieder anstelle von Wetklo zwischen den Pfosten. Der Ungar Szalai sollte Rotsünder Bance im Sturmzentrum ersetzen und für Trojan lief der wiedergenesene Österreicher Ivanschitz im linken Mittelfeld auf.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Unterschiedlicher konnten die Vorzeichen vor dem Aufsteigerduell im Badenova-Stadion kaum sein. Während die Gäste auf dem ausgezeichneten siebten Tabellenrang positioniert waren, wartete das Dutt-Team seit Spieltag 14 und seit acht Heimpartien auf einen Dreier. Dennoch begannen die Freiburger mit viel Elan. Und es dauerte keine zehn Minuten, ehe die Hausherren jubeln durften. Nach Zuspiel von Cisse, wurde Flum im Mittelfeld von drei Mainzern alibimäßig begleitet. Der defensive Mittelfeldspieler zog aus 25 Metern trocken ab, das Leder schlug nach dem harten Flachschuss links unten via Innenstange im Mainzer-Gehäuse ein. In der Folge versuchten auch die Gäste Offensiv-Akzente zu setzen, konnten sich aber gegen den dicht gestaffelten Abwehrverbund der Badener keine nennenswerten Torchancen herausarbeiten. Letztlich blieb es zur Pause in einer höhepunktarmen Begegnung bei der knappen Führung der Gastgeber.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Mainz-Coach Tuchel reagierte zur Pause auf die schwache Offensivleistung seiner Mannen und brachte anstelle der beiden slowakischen Nationalspielern Zabavnik und Karhan die deutlich offensiver ausgerichteten Amri und Schürrle. Letzterer war es dann auch, der nach 53 Minuten die größte Mainzer Torchance verzeichnete. Doch mit einer tollen Parade fischte Pouplin den harten 22-Meter-Kracher aus dem rechten oberen Eck. Anschließend wollten sich die wirklich dicken Möglichkeiten beim Tabellensiebten jedoch nicht einstellen, die SC-Abwehr hatte das Geschehen weitestgehend souverän unter Kontrolle. Die Heimischen waren es, die das Spielgerät in Minute 67 in Person von Cisse über des Gegners Linie drückten. Nach Ansicht von Referee Kircher befand sich der Senegalese bei einem zuvor abgegebenen Jäger-Schuss im Abseits. Auf Seiten der Rheinhessen, die den Druck gegen Ende hin nochmals erhöhten, fanden Schürrle (76.) und Szalai (78.) die besten Gelegenheiten vor. Letztlich blieb es aber beim verdienten ersten Rückrunden-Erfolg der Freiburger.
SCHLÜSSELSPIELER
Die Innenverteidiger Toprak und Butscher sowie Keeper Müller und Gold-Torschütze Flum waren die Top-Akteure auf Seiten der defensiv starken Breisgauer.
Bei den Gästen belebten Amri und Schürrle nach ihren Einwechslungen das Spiel zusehends. Im Abschluss wirkte das Duo aber genauso unglücklich wie ihre Mitspieler.
SCHLÜSSELSZENE
Die entscheidende Situation war der Treffer des Tages von Flum in Minute zehn. Ehrfürchtig bestaunten die Mainzer das Treiben des defensiven Mittelfeldspielers, dessen 25-Meter-Schuss flach im Winkel des Müller-Gehäuses landete.
SPIELER DES SPIELS: Johannes Flum
Starke Performance des 22-jährigen Mittelfeldspieler. Lief enorm viel, arbeitete unermüdlich nach hinten und markierte zudem das entscheidende Tor.
SCHIEDSRICHTER – NOTE: 5
Knut Kircher aus Rottenburg lieferte eine ordentliche Vorstellung ab und entschied zumeist korrekt.
SPIELNOTE: 3
Im ersten Abschnitt bekamen die Fans im Badenova-Stadion kaum Offensiv-Aktionen zu bestaunen. In den zweiten 45 Minuten wurde es etwas besser, wenngleich es eine Bundesliga-Partie auf wahrlich bescheidenen Niveau blieb.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
DIE STATISTIK
An Heinz Müller hat es nicht gelegen, das die Gäste heute im Breisgau unterlagen. Der Mainzer-Keeper ist mit Rang 260 auch der mit Abstand beste Akteur der beiden Teams im Castrol Rankings. Bei den Gästen wird sich Simon Pouplin mit einer souveränen Leistung von Rang 610 nach oben gearbeitet haben.
FAZIT
Aufgrund der starken Defensivleistung ein verdienter Sieg der Freiburger gegen ideenlose Mainzer in einem unterdurchschnittlichen Spiel.
Eure Meinung: Ein verdienter Sieg des SC Freiburg im Aufsteigerduell?
PERSONAL & TAKTIK
Bei den im Frühjahr noch sieglosen Breisgauern musste Robin Dutt im Angriff auf seinen gesperrten Angreifer Idrissou verzichten. Für den Nigerianer stürmte Cisse. Ansonsten standen dieselben Akteure wie zuletzt bei der 1:2-Niederlage in München auf dem Platz. Die Grundausrichtung der Badener war aber eine deutlich offensivere als vor sieben Tagen.
Bei den Gästen stand Müller wieder anstelle von Wetklo zwischen den Pfosten. Der Ungar Szalai sollte Rotsünder Bance im Sturmzentrum ersetzen und für Trojan lief der wiedergenesene Österreicher Ivanschitz im linken Mittelfeld auf.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Unterschiedlicher konnten die Vorzeichen vor dem Aufsteigerduell im Badenova-Stadion kaum sein. Während die Gäste auf dem ausgezeichneten siebten Tabellenrang positioniert waren, wartete das Dutt-Team seit Spieltag 14 und seit acht Heimpartien auf einen Dreier. Dennoch begannen die Freiburger mit viel Elan. Und es dauerte keine zehn Minuten, ehe die Hausherren jubeln durften. Nach Zuspiel von Cisse, wurde Flum im Mittelfeld von drei Mainzern alibimäßig begleitet. Der defensive Mittelfeldspieler zog aus 25 Metern trocken ab, das Leder schlug nach dem harten Flachschuss links unten via Innenstange im Mainzer-Gehäuse ein. In der Folge versuchten auch die Gäste Offensiv-Akzente zu setzen, konnten sich aber gegen den dicht gestaffelten Abwehrverbund der Badener keine nennenswerten Torchancen herausarbeiten. Letztlich blieb es zur Pause in einer höhepunktarmen Begegnung bei der knappen Führung der Gastgeber.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Mainz-Coach Tuchel reagierte zur Pause auf die schwache Offensivleistung seiner Mannen und brachte anstelle der beiden slowakischen Nationalspielern Zabavnik und Karhan die deutlich offensiver ausgerichteten Amri und Schürrle. Letzterer war es dann auch, der nach 53 Minuten die größte Mainzer Torchance verzeichnete. Doch mit einer tollen Parade fischte Pouplin den harten 22-Meter-Kracher aus dem rechten oberen Eck. Anschließend wollten sich die wirklich dicken Möglichkeiten beim Tabellensiebten jedoch nicht einstellen, die SC-Abwehr hatte das Geschehen weitestgehend souverän unter Kontrolle. Die Heimischen waren es, die das Spielgerät in Minute 67 in Person von Cisse über des Gegners Linie drückten. Nach Ansicht von Referee Kircher befand sich der Senegalese bei einem zuvor abgegebenen Jäger-Schuss im Abseits. Auf Seiten der Rheinhessen, die den Druck gegen Ende hin nochmals erhöhten, fanden Schürrle (76.) und Szalai (78.) die besten Gelegenheiten vor. Letztlich blieb es aber beim verdienten ersten Rückrunden-Erfolg der Freiburger.
SCHLÜSSELSPIELER
Die Innenverteidiger Toprak und Butscher sowie Keeper Müller und Gold-Torschütze Flum waren die Top-Akteure auf Seiten der defensiv starken Breisgauer.
Bei den Gästen belebten Amri und Schürrle nach ihren Einwechslungen das Spiel zusehends. Im Abschluss wirkte das Duo aber genauso unglücklich wie ihre Mitspieler.
SCHLÜSSELSZENE
Die entscheidende Situation war der Treffer des Tages von Flum in Minute zehn. Ehrfürchtig bestaunten die Mainzer das Treiben des defensiven Mittelfeldspielers, dessen 25-Meter-Schuss flach im Winkel des Müller-Gehäuses landete.
SPIELER DES SPIELS: Johannes Flum
Starke Performance des 22-jährigen Mittelfeldspieler. Lief enorm viel, arbeitete unermüdlich nach hinten und markierte zudem das entscheidende Tor.
SCHIEDSRICHTER – NOTE: 5
Knut Kircher aus Rottenburg lieferte eine ordentliche Vorstellung ab und entschied zumeist korrekt.
SPIELNOTE: 3
Im ersten Abschnitt bekamen die Fans im Badenova-Stadion kaum Offensiv-Aktionen zu bestaunen. In den zweiten 45 Minuten wurde es etwas besser, wenngleich es eine Bundesliga-Partie auf wahrlich bescheidenen Niveau blieb.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
DIE STATISTIK
An Heinz Müller hat es nicht gelegen, das die Gäste heute im Breisgau unterlagen. Der Mainzer-Keeper ist mit Rang 260 auch der mit Abstand beste Akteur der beiden Teams im Castrol Rankings. Bei den Gästen wird sich Simon Pouplin mit einer souveränen Leistung von Rang 610 nach oben gearbeitet haben.
FAZIT
Aufgrund der starken Defensivleistung ein verdienter Sieg der Freiburger gegen ideenlose Mainzer in einem unterdurchschnittlichen Spiel.
Eure Meinung: Ein verdienter Sieg des SC Freiburg im Aufsteigerduell?
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