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Schwere Ausschreitungen in Berlin! Einigen sogenannten Hertha-Fans brannten nach der Niederlage ihrer Berliner gegen den 1. FC Nürnberg (1:2) alle Sicherungen durch. Hertha BSC Berlins Präsident Werner Gegenbauer äußerte sich zu den Vorfällen.

(seh) Berlin. Etwa hundert Hooligans stürmten am gestrigen Nachmittag das Spielfeld im Berliner Olympiastadion, traten frustriert auf alles ein, was ihnen in den Weg kam. Nach dem Spielende wollte sich kein Verantwortlicher von Hertha BSC Berlin zu diesen Vorkommnissen äußern, auf der anschließenden Pressekonferenz waren keine kritischen Fragen zu diesem Vorfall erlaubt.

„Wir verurteilen das Vorgehen aufs Schärfste!“

In einem Interview mit dem Sportportal spox.com sprach immerhin Hertha-Präsident Werner Gegenbauer über die unschönen Szenen nach dem Spielabpfiff.

„Wir verurteilen das Vorgehen dieser Personen aufs Schärfste. Das gehört nicht in ein Fußballstadion. Dagegen werden wir mit allen Mitteln vorgehen. Das Spiel unserer Mannschaft gab keinen Anlass, so mit dem Olympiastadion umzugehen“, erklärte Gegenbauer gegenüber spox.com und fügte an: „Das ist natürlich nicht förderlich für einen Verein, wenn solche Szenen bundesweit ausgestrahlt werden. Das ist ärgerlich und hinterlässt auch Schrammen am Image. Man muss aber auch ganz deutlich sagen, dass es sich hier nur um einen kleinen Kreis von Krawallmachern handelt.“

Planung für Liga zwei, Funkel bleibt

Die Planungen bei den Hauptstädtern beziehen sich nach der Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg nun auf beide Ligen. Trainer Friedhelm Funkel muss wohl nicht um seinen Job fürchten: „Der Vorstand hat der sportlichen Leitung erst kürzlich das Vertrauen ausgesprochen. Wir werden jetzt keine neue Diskussion eröffnen.“

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