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Spielbericht Bundesliga: VfL Bochum – Borussia Dortmund
Lucas Barrios schießt den BVB zum Sieg im „B1“-Derby: Der Argentinier netzte im Rewirpower-Stadion doppelt. Bochum verschlief die erste Halbzeit und musste zudem eine Stunde in Unterzahl spielen. Am Ende hieß es 4:1 für die Gelb-Schwarzen.
(fab) Bochum. Derbysieg für Borussia Dortmund! Die Schützlinge von Jürgen Klopp bezwangen den VfL Bochum mit 4:1. Der Sieg geht vor allem aufgrund der ersten Hälfte in Ordnung.
PERSONAL & TAKTIK
Keine Überraschungen bei den Gastgebern: Trainer Heiko Herrlich bot eine 4-2-3-1-Formation mit Stanislav Sestak als einziger Spitze auf. Dahinter bildeten Joel Épallé, Paul Freier und Lewis Holtby das offensive Mittelfeld, abgesichert von Milos Maric und Christoph Dabrowski. In der Viererkette fehlte Mergim Mavraj gesperrt, für ihn verteidigte Anthar Yahia neben Marcel Maltritz, Christian Fuchs und Matias Concha. Das Tor hütete wie gewohnt Philipp Heerwagen.
Auch bei den Dortmunder lief die erwartete Elf auf: Im Kasten stand Roman Weidenfeller, davor verteidigten Patrick Owomoyela, Neven Subotic, Felipe Santana und Marcel Schmelzer. Sebastian Kehl und Nuri Sahin spielten vor der Viererkette und die Offensivabteilung bestand aus Kevin Großkreutz, Mohamed Zidan, Jakub Blaszczykowski und Mohamed Zidan.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Nach einer kurzen Phase des Abtastens nahmen die Gäste das Zepter in die Hand. Der BVB spielte zielgerichtet nach vorn und es wurde schnell deutlich, dass Bochums Defensive nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Zur ersten brenzligen Situation kam es, als Concha den Ball vertändelte, Barrios im Anschluss aber an Heerwagen scheiterte (11.). Nur eine Minute später flankte Patrick Owomoyela mustergültig an den Fünf-Meter-Raum, Nuri Sahin traf per Kopf den Innenpfosten (12.). Nach einer Standardsituation schlug das Leder schließlich im Bochumer Katsen ein: Sahin trat einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum, Heerwagen irrte vor seinem Tor umher und über den Rücken von Sebastian Kehl landete der Ball bei Marcel Maltritz, der unglücklich ins eigene Tor verlängerte (18.).
Kevin Großkreutz erhöhte postwendend auf 0:2, doch der Treffer zählte zu Recht wegen vorheriger Abseitsstellung nicht (21.). Bochum brachte im Spiel nach vorn praktisch nichts zu Stande, Dortmund bestimmte das Spiel nach Belieben. Folgerichtig erzielte Mohamed Zidan den zweiten BVB-Treffer. Nach feiner Vorarbeit von Blaszczykowski schob der Ägypter das Leder überlegt aus 16 Metern in die kurze Ecke (27.). Richtig dick kam es für die Hausherren nach einer guten halben Stunde: Milos Maric ließ sich im Zweikampf mit Blaszczykowski zu einer Tätlichkeit hinreißen und flog vom Platz. Die einzig gute Gelegenheit der Bochumer vor der Pause vergab Stanislav Sestak, der aus spitzem Winkel knapp am linken Pfosten vorbeizielte (40.).
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die Elf von Heiko Herrlich kam deutlich engagierter aus der Kabine und Lewis Holtbys Distanzschuss strich nach 49 Minuten nur knapp über den Querbalken (49.). Vier Minuten später machte es die Leihgabe des FC Schalke besser: Der eingewechselte Mimoun Azaouagh spielte ihn mit einem feinen Steilpass frei und Holtby tunnelte Roman Weidenfeller zum 1:2 (53.). Der BVB war plötzlich gar nicht mehr souverän und die zehn Bochumer kämpften sich in die Partie zurück. Gerade, als sich der VfL ein Übergewicht erspielte, schlug Dortmund zu: Torjäger Lucas Barrios stand zwei Mal goldrichtig und schnürte einen Doppelpack zum 4:1-Endstand (74./77.).
SCHLÜSSELSPIELER
Sebastian Kehl und Nuri Sahin dominierten das Spiel im ersten Durchgang im zentralen Mittelfeld. Danach hatten aber auch sie so ihre Probleme. Die Bochumer enttäuschten kollektiv, einzig der eingewechselte Mimoun Azaouagh und Lewis Holtby erreichten Normalform.
SCHLÜSSELSZENE
Beim BVB lief nach dem Anschlusstreffer des VfL nicht mehr viel zusammen. Erst das 1:3 durch Lucas Barrios ließ den BVB durchatmen.
SPIELER DES SPIELS
Lucas Barrios hat sicherlich in dieser Saison schon stärkere Leistungen gezeigt. Aber als es drauf ankam war er zur Stelle und tütete den Dortmunder Auswärtssieg ein.
SCHIEDSRICHTER: Wolfgang Stark (Ergolding) – Note: 8
Stark stand in der 33. Minute im Blickpunkt, als er Maric nach dessen Schlagbewegung gegen Blaszczykowski vom Platz stellte. Eine richtige Entscheidung. Der Unparteiische hatte auch sonst wenig Mühe mit dem fairen Derby.
Anmerkung: Die Bewertungsskala reicht wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
SPIELNOTE: 4.5
In der ersten Halbzeit war es ein tolles Spiel des BVB mit zahlreichen Torchancen und zwei Abseitstreffern. Erst nach der Pause entwickelte sich ein rassiges Derby zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Spielerisch offenbarten aber beide Teams Mängel.
STATISTIK
Seit Saisonbeginn hat Lucas Barrios im Castrol Ranking über 1500 Plätze gut gemacht. Aktuell rangiert er mit 630 Punkten auf Platz 226. Heute dürfte er einen weiteren Schritt in Richtung Top 150 gemacht haben.
FAZIT
Der BVB mischt weiter kräftig im Kampf um die internationalen Plätze mit.
Bochum verpennte den ersten Durchgang und muss nun wieder den Blick nach unten richten.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
PERSONAL & TAKTIK
Keine Überraschungen bei den Gastgebern: Trainer Heiko Herrlich bot eine 4-2-3-1-Formation mit Stanislav Sestak als einziger Spitze auf. Dahinter bildeten Joel Épallé, Paul Freier und Lewis Holtby das offensive Mittelfeld, abgesichert von Milos Maric und Christoph Dabrowski. In der Viererkette fehlte Mergim Mavraj gesperrt, für ihn verteidigte Anthar Yahia neben Marcel Maltritz, Christian Fuchs und Matias Concha. Das Tor hütete wie gewohnt Philipp Heerwagen.
Auch bei den Dortmunder lief die erwartete Elf auf: Im Kasten stand Roman Weidenfeller, davor verteidigten Patrick Owomoyela, Neven Subotic, Felipe Santana und Marcel Schmelzer. Sebastian Kehl und Nuri Sahin spielten vor der Viererkette und die Offensivabteilung bestand aus Kevin Großkreutz, Mohamed Zidan, Jakub Blaszczykowski und Mohamed Zidan.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Nach einer kurzen Phase des Abtastens nahmen die Gäste das Zepter in die Hand. Der BVB spielte zielgerichtet nach vorn und es wurde schnell deutlich, dass Bochums Defensive nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Zur ersten brenzligen Situation kam es, als Concha den Ball vertändelte, Barrios im Anschluss aber an Heerwagen scheiterte (11.). Nur eine Minute später flankte Patrick Owomoyela mustergültig an den Fünf-Meter-Raum, Nuri Sahin traf per Kopf den Innenpfosten (12.). Nach einer Standardsituation schlug das Leder schließlich im Bochumer Katsen ein: Sahin trat einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum, Heerwagen irrte vor seinem Tor umher und über den Rücken von Sebastian Kehl landete der Ball bei Marcel Maltritz, der unglücklich ins eigene Tor verlängerte (18.).
Kevin Großkreutz erhöhte postwendend auf 0:2, doch der Treffer zählte zu Recht wegen vorheriger Abseitsstellung nicht (21.). Bochum brachte im Spiel nach vorn praktisch nichts zu Stande, Dortmund bestimmte das Spiel nach Belieben. Folgerichtig erzielte Mohamed Zidan den zweiten BVB-Treffer. Nach feiner Vorarbeit von Blaszczykowski schob der Ägypter das Leder überlegt aus 16 Metern in die kurze Ecke (27.). Richtig dick kam es für die Hausherren nach einer guten halben Stunde: Milos Maric ließ sich im Zweikampf mit Blaszczykowski zu einer Tätlichkeit hinreißen und flog vom Platz. Die einzig gute Gelegenheit der Bochumer vor der Pause vergab Stanislav Sestak, der aus spitzem Winkel knapp am linken Pfosten vorbeizielte (40.).
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die Elf von Heiko Herrlich kam deutlich engagierter aus der Kabine und Lewis Holtbys Distanzschuss strich nach 49 Minuten nur knapp über den Querbalken (49.). Vier Minuten später machte es die Leihgabe des FC Schalke besser: Der eingewechselte Mimoun Azaouagh spielte ihn mit einem feinen Steilpass frei und Holtby tunnelte Roman Weidenfeller zum 1:2 (53.). Der BVB war plötzlich gar nicht mehr souverän und die zehn Bochumer kämpften sich in die Partie zurück. Gerade, als sich der VfL ein Übergewicht erspielte, schlug Dortmund zu: Torjäger Lucas Barrios stand zwei Mal goldrichtig und schnürte einen Doppelpack zum 4:1-Endstand (74./77.).
SCHLÜSSELSPIELER
Sebastian Kehl und Nuri Sahin dominierten das Spiel im ersten Durchgang im zentralen Mittelfeld. Danach hatten aber auch sie so ihre Probleme. Die Bochumer enttäuschten kollektiv, einzig der eingewechselte Mimoun Azaouagh und Lewis Holtby erreichten Normalform.
SCHLÜSSELSZENE
Beim BVB lief nach dem Anschlusstreffer des VfL nicht mehr viel zusammen. Erst das 1:3 durch Lucas Barrios ließ den BVB durchatmen.
SPIELER DES SPIELS
Lucas Barrios hat sicherlich in dieser Saison schon stärkere Leistungen gezeigt. Aber als es drauf ankam war er zur Stelle und tütete den Dortmunder Auswärtssieg ein.
SCHIEDSRICHTER: Wolfgang Stark (Ergolding) – Note: 8
Stark stand in der 33. Minute im Blickpunkt, als er Maric nach dessen Schlagbewegung gegen Blaszczykowski vom Platz stellte. Eine richtige Entscheidung. Der Unparteiische hatte auch sonst wenig Mühe mit dem fairen Derby.
Anmerkung: Die Bewertungsskala reicht wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
SPIELNOTE: 4.5
In der ersten Halbzeit war es ein tolles Spiel des BVB mit zahlreichen Torchancen und zwei Abseitstreffern. Erst nach der Pause entwickelte sich ein rassiges Derby zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Spielerisch offenbarten aber beide Teams Mängel.
STATISTIK
Seit Saisonbeginn hat Lucas Barrios im Castrol Ranking über 1500 Plätze gut gemacht. Aktuell rangiert er mit 630 Punkten auf Platz 226. Heute dürfte er einen weiteren Schritt in Richtung Top 150 gemacht haben.
FAZIT
Der BVB mischt weiter kräftig im Kampf um die internationalen Plätze mit.
Bochum verpennte den ersten Durchgang und muss nun wieder den Blick nach unten richten.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
Goal.com-Flutlicht
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