Bundesliga kompakt: Der 26. Spieltag

Besser hätte es an diesem Fußball-Samstag nicht laufen können. In den Stadien fielen viele Tore, es gab einige strittige Szenen und auch vier Platzverweise. Insgesamt gab es also alles zu sehen, was die Fans sehen wollen. Dabei wird es nun im Tabellenkeller wieder richtig eng und auch um die internationalen Plätze kämpfen die Teams weiter verbissen. Es gibt auch nach diesem Wochenende große Verlierer und starke Gewinner!

Von Dennis WEINACHT

Bauchlandung für den Berliner Friedrich (Bongarts/Getty)

Berlin. Der VfL Wolfsburg feiert am Samstag einen deutlichen Sieg gegen Borussia Mönchengladbach (4:0). Auch Borussia Dortmund siegt recht klar mit 4:1 gegen den VfL Bochum. Im Tabellenkeller geht es hingegen spannender zu.

FC Bayern München - SC Freiburg 2:1 (0:1)

In der ersten Halbzeit konnte sich der deutsche Rekordmeister noch nicht in die erste Reihe ballern. So traf Cedric Makiadi sogar zur Führung der Gäste nach 31 Minuten. Im zweiten Durchgang dann wurden die Gastgeber dann aktiver und sie drehten noch spät das Spiel. Arjen Robben traf dabei erst per Freistoß dann per Elfmeter und ballerte die Münchner damit wieder an die Tabellenspitze (76./83.).

Borussia Mönchengladbach – VfL Wolfsburg 0:4 (0:1)

Nach einer eher ruhigen und wenig unterhaltsamen ersten Halbzeit führte der VfL Wolfsburg mit 1:0, weil Spielmacher Zvjezdan Misimovic mit einem Weitschuss genau die untere Ecke des Kastens von Logan Bailly traf (41.). Die zweite Halbzeit begann dann direkt mit einem Elfmeter nach einem Handspiel im Strafraum von Michael Bradley. Edin Dzeko lief an und verwandelte zum 2:0 (49.). Und auch das 3:0 folgte bereits nach 59 Minuten: Ein toller Schuss aus der Saison von Christian Gentner schlug an den Innenpfosten und dann in den Maschen ein. Auch das 4:0 folgte noch, Dzeko traf nach 80 Minuten zum 4:0-Endstand.

VfL Bochum – Borussia Dortmund 1:4 (0:2)

Während der gesamten ersten Halbzeit fanden die Gastgeber aus Bochum nicht in dieses Spiel. Ein Eigentor von Marcel Maltritz (18.) und ein Treffer von Mohamend Zidan (27.) brachten die Gäste schließlich verdient in Führung. Zudem sah Milos Maric auf Bochumer Seite noch einen Platzverweis, weil er mit der Hand gegen „Kuba“ schlug (33.). Die Pausenführung ging in Ordnung. Aber Bochum kam gut aus der zweiten Halbzeit, war nun aggressiver und kam durch Lewis Holtby nach 53 Minuten zum Anschlusstreffer. Aber gegen Ende der Partie gingen Bochum die Gräfte aus, Lucas Barrios erhöhte auf 3:1 und 4:1 (74./77.). Damit war Bochum geschlagen.

1. FSV Mainz 05 – 1. FC Köln 1:0 (0:0)

In den ersten 45 Minuten waren die Mainzer das bessere Team. Selbst als Aristide Bancé nach 27 Minuten wegen des Versuches einer Tätlichkeit glatt Rot sah, fanden die Kölner nicht besser in die Begegnung. Am Ende war der torlose Pausenstand für die „Geißböcke“ auch etwas glücklich. Von daher war die Führung nach 57 Minuten auch verdient. Der in der Pause eingewechselte André Schürrle vollendete nach einem tollen Angriff zum 1:0. Weil sich Mainz danach nicht aufbäumte und Mainz nicht mehr kommen musste, blieb es bei diesem Ergebnis.

Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 2:1 (1:1)

Bereits nach 14 Minuten gingen die Gastgeber durch Leon Andreasen in Führung. Dieser Zwischenstand war auch vollkommen verdient, weil die Niedersachsen gut spielten. Allerdings wurden sie mit zunehmender Spieldauer passiver und so konnte Halil Altintop in der zweiten Minute der Nachspielzeit vor der Pause noch ausgleichen. Nicht allzu gut ging es für die Hessen weiter, weil Selim Teber nach 55 Minuten Gelb-Rot sah. Und zwei Minuten später traf auch noch Sergio Pinto zur erneuten Führung der Gastgeber (57.). Von Frankfurt war das bis zum Ende zu wenig, zumal auch Maik Franz noch Gelb-Rot sah (92.).

Hertha BSC – 1. FC Nürnberg 1:2 (1:0)

In der ersten Halbzeit war die Hertha das klar bessere Team. Allerdings schafften es die Kicker aus der Hauptstadt lange nicht, die deutliche Überlegenheit auch in ein Tor umzumünzen. Erst nach 36 Minuten erzielte der Winter-Neuzugang Theofanis Gekas den Treffer zur Pausenführung der Berliner. Und auch nach dem Wiederanpfiff legten die Berliner nach, waren das bessere Team. Aber sie nutzten ihren Chancen nicht und so glich Nürnberg aus dem Nichts nach 61 Minuten durch Albert Bunjaku aus. Und dann in der Nachspielzeit legte Angelos Charisteas auch noch das 2:1 nach! Es war der Treffer, der eine Horror-Partie mit einem unglücklichen Verlauf aus Sicht der Gastgeber perfekt machte.

FC Schalke 04 – VfB Stuttgart 2:1 (0:0)

Nachdem die ersten Halbzeit noch nicht allzu viele tolle Aktionen zu bieten hatte, wurde der zweite Durchgang umso besser. Das lag vor allem an den ersten zehn Minuten, in denen alle drei Treffer fielen: Nach 46 Minuten brachte Edu die Gastgeber in Führung, die aber Serdar Tasci ausgleichen konnte (50.). Für den erneuten Führungstreffer in Folge eines Abwehrfehlers sorgte dann mit seinem 14. Saisontor Kevin Kuranyi (55.). Anschließend gab es noch einige Torchancen auf beiden Seiten, aber es blieb bei dem knappen Sieg des FC Schalke 04.

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