Bremer unzufrieden mit den Fans
Im Bremer Westerstadion war in den letzten Monaten schon immer wieder eine Diskussion hochgehalten, wie denn nun die Stimmung während der Heimspiele von Werder Bremen ist. Nachdem sich der Sportchef Klaus Allofs dazu geäußert hatte, nehmen nun auch die Spieler Stellung und kritisieren die eigenen Fans. Aber die Kicker suchen auch die Schuld bei sich und geloben Besserung.
(dew) Bremen. Das Spiel beim FC Valencia hat den Spielern von Werder Bremen gezeigt, wie eine Mannschaft von ihren Fans unterstützt werden kann. In der Bild wird deshalb Tim Wiese zitiert: „Die Fans machen hier die ganze Zeit Alarm. Wir haben auch gute Zuschauer, aber mit diesem engen Stadion und solch einem Publikum würden wir um den Titel mitspielen. Es wäre schön, wenn wir das in Bremen hätten.“ Er zieht damit der Kritik nach, die schon Klaus Allofs geäußert hatte: „Man muss in Bremen begreifen, dass die Spieler Unterstützung brauchen.“
Spieler machen Hoffnung
Nun hat sich aber auch der Fanbeauftragte Dieter Zeiffer dazu geäußert: „iele Fans sind durch zahlreiche tolle Europapokalabende der letzten Jahre verwöhnt. Warum soll nicht auch ein Spieler mal seine Unzufriedenheit äußern dürfen? Nach dem Stadionumbau wird sich die Stimmung aber verbessern.“ Und auch die Spieler geloben in der Bild Besserung. Denn sie wollen die Schuld nicht nur bei den Fans suchen. So hofft etwa Clemens Fritz: „Eine solche Atmosphäre wie in Valencia kann auch im Weser-Stadion möglich sein!“ Und Petri Pasanen verspricht: „In Valencia hat das ganze Stadion mitgemacht. Nächste Woche wollen wir unsere Fans mitreißen, um auch eine solche Stimmung zu haben!“ Man darf gespannt sein, ob es gelingt!
Eure Meinung: Ist die Stimmung im Weserstadion wirklich so schlecht? Und wie könnte man dieses Problem beheben? Was läuft aus Sicht von Euch Fans schief?
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