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Spielbericht Bundesliga: Hamburger SV – Hertha BSC
Hertha BSC hat eine turbulente Woche hinter sich und schließt diese mit einer 0:1-Niederlage gegen den Hamburger SV ab. Die Berliner hielten lange Zeit gut mit, hatten aber viel Pech im Abschluss.
(anb) Hamburg. Hertha BSC bleibt auf der Verliererstraße. Am Samstagnachmittag gab es eine etwas unglückliche 0:1 (0:1)-Niederlage beim Hamburger SV. Die Berliner bringt diese Niederlage einen weiteren Schritt Richtung Zweite Bundesliga.
PERSONAL & TAKTIK
Friedhelm Funkel nahm eine Änderung an seiner Startelf vor. Für den zuletzt erfolglosen Gekas brachte Funkel Routinier Dardai ins Spiel. Raffael rückte dafür vorne in den Sturm an die Seite von Ramos.
Bruno Labbadia nahm beim HSV insgesamt vier Änderungen vor. Für Demel, Boateng, Trochowski und Berg spielten Rincon, Aogo, Jansen und Torun. Van Nistelrooy konnte nach seiner Verletzung auf der Bank Platz nehmen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Das war von Beginn an das erwartet schwere Spiel für Hertha BSC. Der HSV setzte die Berliner gleich unter Druck. Nach zwei Minuten versuchte Jansen Hertha-Keeper Drobny mit der Hacke zu überwinden, doch der Tscheche konnte halten. Drei Minuten später leitete Jansen die nächste Möglichkeit ein. Petric und Zé Roberto konnten mit dem Zuspiel jedoch nichts anfangen.
Die Hamburger blieben das spielbestimmende Team. Nach zehn Minuten wäre die Führung fast geglückt. Elia spielte auf Torun, der auf Aogo zurücklegte, doch sein Schuss wurde geblockt. Hertha fand zum ersten Mal nach einer Viertelstunde in der Offensive statt. Raffael schlug einen Freistoß in den Strafraum, Ramos kam zum Kopfball, aber Rost hielt den Ball.
Danach dauerte es bis zur 40. Minute bis es mal wieder gefährlich wurde im Stadion. Nachdem Jansen mit einem Weitschuss in der 39. Minute noch verpasst hatte, gelang ihm eine Minute später die Führung für den HSV. Elia passte auf Torun, der erst Friedrich stehen ließ und den Ball dann zu Jansen brachte. Diesen schob der Flügelflitzer aus acht Metern ungehindert ins Berliner Tor.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Friedhelm Funkel muss in der Halbzeit die richtigen Worte getroffen haben, denn seine Spieler kamen mit viel mehr Elan in die zweite Hälfte. Nach 49 Minuten wäre den Berlinern fast der Ausgleich geglückt. Cicero suchte den Torabschluss, Ramos kam an den Ball, doch der Kolumbianer jagte den Ball an den Querbalken.
Hertha blieb dran, kurz darauf versuchte es Dardai, doch sein Schuss ging neben das Tor. Beim HSV waren Chancen Mangelware, Hertha stand nun auch hinten besser als in der ersten Hälfte und vorne ergaben sich weitere Tormöglichkeiten. Nach einer Stunde behielt Rost jedoch die Übersicht gegen Lustenberger.
Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Funkel mit Gekas den vierten Stürmer ins Spiel, die Berliner drängten auf den Ausgleich. In der 81. Minute hatte Hertha dann zweimal Pech. Erst landete eine Flanke von Lustenberger an Rozehnals Ellenbogen, dann kam van Nistelrooy nach einem Raffael-Freistoß mit der Hand an den Ball. Beide Male ließ Schiedsrichter Fleischer weiterspielen. Drei Minuten vor dem Ende köpfte Cicero noch einmal auf das HSV-Tor, aber Rost hielt den Ball fest.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Hamburger hatten eine gute erste Halbzeit, in der besonders der junge Torun und Jansen überzeugen konnten. Jansen war es auch, der mit seinem Tor das Spiel entschied. Bei den Berliner gehörten Cicero und Ramos zu den auffälligsten Spielern.
SPIELER DES SPIELS: Marcell Jansen
Im Test gegen Argentinien fehlte Jansen krankheitsbedingt, doch der Mittelfeldspieler befindet sich in bestechender Form und ist ein sicherer WM-Kandidat, wenn er so weiter macht.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Helmut Fleischer - Note: 4
Dr. Fleischer leitete die Partie 80 Minuten ohne Probleme. Dann ließ er nach zwei kritischen Situationen im HSV-Strafraum weiterlaufen - wohl zu unrecht.
SPIELNOTE: 6
Die Zuschauer in der HSH-Nordbank-Arena bekamen ein insgesamt schwungvolle Partie zu sehen, mit Torchancen auf beiden Seiten.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
STATISTIK
Beide Mannschaften haben tolle Keeper in ihrem Tor stehen. Das spiegelt sich auch in den Castrol Rankings wieder, wo der Herthaner Drobny sogar der punktbeste Spieler seines Teams ist. Der Tscheche steht mit 722 Punkten auf Rang 65. Der Hamburger Rost liegt mit 601 Punkten auf Platz 328. Im Monat Dezember lag Rost aber noch auf Platz 183.
FAZIT
Hertha bleibt Tabellenletzter, und die Chancen auf den Klassenerhalt schwinden immer mehr. Für den HSV geht es weiter nach oben, vielleicht reicht es am Ende doch noch für die Champions League.
Eure Meinung: Wohin geht der Weg des HSV und der Hertha in dieser Saison noch?
PERSONAL & TAKTIK
Friedhelm Funkel nahm eine Änderung an seiner Startelf vor. Für den zuletzt erfolglosen Gekas brachte Funkel Routinier Dardai ins Spiel. Raffael rückte dafür vorne in den Sturm an die Seite von Ramos.
Bruno Labbadia nahm beim HSV insgesamt vier Änderungen vor. Für Demel, Boateng, Trochowski und Berg spielten Rincon, Aogo, Jansen und Torun. Van Nistelrooy konnte nach seiner Verletzung auf der Bank Platz nehmen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Das war von Beginn an das erwartet schwere Spiel für Hertha BSC. Der HSV setzte die Berliner gleich unter Druck. Nach zwei Minuten versuchte Jansen Hertha-Keeper Drobny mit der Hacke zu überwinden, doch der Tscheche konnte halten. Drei Minuten später leitete Jansen die nächste Möglichkeit ein. Petric und Zé Roberto konnten mit dem Zuspiel jedoch nichts anfangen.
Die Hamburger blieben das spielbestimmende Team. Nach zehn Minuten wäre die Führung fast geglückt. Elia spielte auf Torun, der auf Aogo zurücklegte, doch sein Schuss wurde geblockt. Hertha fand zum ersten Mal nach einer Viertelstunde in der Offensive statt. Raffael schlug einen Freistoß in den Strafraum, Ramos kam zum Kopfball, aber Rost hielt den Ball.
Danach dauerte es bis zur 40. Minute bis es mal wieder gefährlich wurde im Stadion. Nachdem Jansen mit einem Weitschuss in der 39. Minute noch verpasst hatte, gelang ihm eine Minute später die Führung für den HSV. Elia passte auf Torun, der erst Friedrich stehen ließ und den Ball dann zu Jansen brachte. Diesen schob der Flügelflitzer aus acht Metern ungehindert ins Berliner Tor.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Friedhelm Funkel muss in der Halbzeit die richtigen Worte getroffen haben, denn seine Spieler kamen mit viel mehr Elan in die zweite Hälfte. Nach 49 Minuten wäre den Berlinern fast der Ausgleich geglückt. Cicero suchte den Torabschluss, Ramos kam an den Ball, doch der Kolumbianer jagte den Ball an den Querbalken.
Hertha blieb dran, kurz darauf versuchte es Dardai, doch sein Schuss ging neben das Tor. Beim HSV waren Chancen Mangelware, Hertha stand nun auch hinten besser als in der ersten Hälfte und vorne ergaben sich weitere Tormöglichkeiten. Nach einer Stunde behielt Rost jedoch die Übersicht gegen Lustenberger.
Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Funkel mit Gekas den vierten Stürmer ins Spiel, die Berliner drängten auf den Ausgleich. In der 81. Minute hatte Hertha dann zweimal Pech. Erst landete eine Flanke von Lustenberger an Rozehnals Ellenbogen, dann kam van Nistelrooy nach einem Raffael-Freistoß mit der Hand an den Ball. Beide Male ließ Schiedsrichter Fleischer weiterspielen. Drei Minuten vor dem Ende köpfte Cicero noch einmal auf das HSV-Tor, aber Rost hielt den Ball fest.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Hamburger hatten eine gute erste Halbzeit, in der besonders der junge Torun und Jansen überzeugen konnten. Jansen war es auch, der mit seinem Tor das Spiel entschied. Bei den Berliner gehörten Cicero und Ramos zu den auffälligsten Spielern.
SPIELER DES SPIELS: Marcell Jansen
Im Test gegen Argentinien fehlte Jansen krankheitsbedingt, doch der Mittelfeldspieler befindet sich in bestechender Form und ist ein sicherer WM-Kandidat, wenn er so weiter macht.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Helmut Fleischer - Note: 4
Dr. Fleischer leitete die Partie 80 Minuten ohne Probleme. Dann ließ er nach zwei kritischen Situationen im HSV-Strafraum weiterlaufen - wohl zu unrecht.
SPIELNOTE: 6
Die Zuschauer in der HSH-Nordbank-Arena bekamen ein insgesamt schwungvolle Partie zu sehen, mit Torchancen auf beiden Seiten.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
STATISTIK
Beide Mannschaften haben tolle Keeper in ihrem Tor stehen. Das spiegelt sich auch in den Castrol Rankings wieder, wo der Herthaner Drobny sogar der punktbeste Spieler seines Teams ist. Der Tscheche steht mit 722 Punkten auf Rang 65. Der Hamburger Rost liegt mit 601 Punkten auf Platz 328. Im Monat Dezember lag Rost aber noch auf Platz 183.
FAZIT
Hertha bleibt Tabellenletzter, und die Chancen auf den Klassenerhalt schwinden immer mehr. Für den HSV geht es weiter nach oben, vielleicht reicht es am Ende doch noch für die Champions League.
Eure Meinung: Wohin geht der Weg des HSV und der Hertha in dieser Saison noch?
Goal.com-Flutlicht
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