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Spielbericht Bundesliga: Hannover 96 – VfL Wolfsburg
Tore, die man nicht schießt, bekommt man. Drei Euro in das Phrasenschwein, doch diese Weisheit bewahrheitete sich am Sonntagnachmittag einmal mehr. Hannover 96 war gegen den VfL Wolfsburg die bessere Mannschaft und dennoch waren es eben die Gäste, die sich die drei Punkte holten.
Von Thomas BAUER
Hannover. Der VfL Wolfsburg setzte seinen Erfolgslauf auch gegen Hannover 96 fort. Mit einem 1:0-Sieg machte die Köstner-Elf drei wichtige Punkte auf dem Weg nach oben in der deutschen Bundesliga.
PERSONAL & TAKTIK
Gegenüber dem 4:1-Erfolg in der Europa League nahm Wolfsburg-Coach Lorenz-Günther Köstner nur eine einzige Änderung vor. Statt dem verletzten Jan Simunek stand dieses Mal Andrea Barzagli in der Verteidigung.
Weniger beständig war auf der Gegenseite Mirko Slomka bei der Wahl seiner Aufstellung. Statt Mario Eggimann, Sofian Chahed, Hanno Balitsch und Konstantin Rausch schenkte der Coach Sergio Pinto, Karim Haggui, Manuel Schmiedebach, Constant Djakpa und Jiri Stajner sein Vertrauen. Jan Schlaudraff war nicht einmal im Kader uns musste von der Tribüne aus zusehen.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Hannover 96 versprach den eigenen Fans vor der Partie eine kämpferische Leistung und hielt das Versprechen von der ersten Minute an ein. Die Gastgeber erwiesen sich offensiv als die aktivere Mannschaft, bekamen vom Gegner viel Platz zum kombinieren, konnten aus den erarbeiteten Chancen aber kein Kapital schlagen. Koné, Elson oder auch Stajner, sie alle brachten den Ball nicht ins Netz. Wolfsburg wirkte vergleichsweise ungefährlich, war der Führung teilweise aber dennoch näher als die Hausherren. Madlung traf mit einem guten Kopfball nur den Pfosten und Misimovic scheiterte wenig später an 96-Keeper Fromlowitz, der einige gute Paraden zeigte. Torlos gingen somit beide Teams in die Halbzeitpause.
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Ohne personelle Veränderungen startete die zweite Hälfte und nach wie vor erwies sich Hannover als das aktivere Team mit mehr Laufarbeit, der letzte entscheidende Pass wollte aber weiterhin nicht ankommen. 90 Minuten lang konnten die Hausherren dieses Tempo erwartungsgemäß nicht beibehalten und so häuften sich die Fehler in der Defensive. Eine Situation, die die „Wölfe“ mit ihrer Erfahrung eiskalt ausnutzen. Nach Vorarbeit von Schäfer und Grafite traf Misimovic (78.) zur 1:0 Führung, die so viele im Stadion bereits befürchtet hatten. Es sollte das letzte Tor an diesem Nachmittag gewesen sein, denn der Meister zog sich infolge zurück verteidigte das Ergebnis bis zur letzten Minute.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
So schnell kann es im Fußball passieren. Hannover 96 konte vor eigenem Publikum überzeugen, der Treffer von Misimovic dämpfte aber die Stimmung im Stadion sowie bei den Spielern selbst. Doe Entscheidung der spannenden Partie.
SPIELER DES SPIELS: Constant Djakpa
Eine ganz starke Vorstellung von Djakpa, der mit viel Laufarbeit und einem guten Offensivspiel überzeugte. Hätte seine Teamkollegen mehr Übersicht bewiesen, wäre dem Mittelfeldspieler wohl sogar ein Tor gegönnt gewesen – mehrmals stand er an der linken Flanke völlig frei, ohne bedient zu werden.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 7
Eine gute Leistung des Referees, der die Partie gut im Griff hatte und sich nur wenige Fehler erlaubte.
Anmerkung: Die Bewertungsskala reicht wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Die Partie in Hannover wurden allen Erwartungen gerecht. Hannover 96 zeigte eine tolle Leistung, scheiterte aber stets vor dem Tor und wurde dafür von Wolfsburg bestraft. Offen war diese Partie jedenfalls bis zur letzten Minute.
STATISTIK
Djakpa wird durch seine starke Leistung einige Punkte in den Castrol Rankings gesammelt haben, wo er derzeit auf dem 977. Rang liegt. Torschütze Misimovic fiel im Ranking zuletzt vom 152. auf den 186. Platz zurück, sein Treffer ist nun also Gold wert.
FAZIT
Hannover 96 genießt große Sympathien und gerne hätte man dem Team zumindest einen Punkt gegönnt, doch vor dem Tor war die Slomka-Elf zu nachlässig. In der Bundesliga wird das natürlich eiskalt bestraft.
Eure Meinung: Wie beurteilt ihr die Leistung der beiden Teams?
PERSONAL & TAKTIK
Gegenüber dem 4:1-Erfolg in der Europa League nahm Wolfsburg-Coach Lorenz-Günther Köstner nur eine einzige Änderung vor. Statt dem verletzten Jan Simunek stand dieses Mal Andrea Barzagli in der Verteidigung.
Weniger beständig war auf der Gegenseite Mirko Slomka bei der Wahl seiner Aufstellung. Statt Mario Eggimann, Sofian Chahed, Hanno Balitsch und Konstantin Rausch schenkte der Coach Sergio Pinto, Karim Haggui, Manuel Schmiedebach, Constant Djakpa und Jiri Stajner sein Vertrauen. Jan Schlaudraff war nicht einmal im Kader uns musste von der Tribüne aus zusehen.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Hannover 96 versprach den eigenen Fans vor der Partie eine kämpferische Leistung und hielt das Versprechen von der ersten Minute an ein. Die Gastgeber erwiesen sich offensiv als die aktivere Mannschaft, bekamen vom Gegner viel Platz zum kombinieren, konnten aus den erarbeiteten Chancen aber kein Kapital schlagen. Koné, Elson oder auch Stajner, sie alle brachten den Ball nicht ins Netz. Wolfsburg wirkte vergleichsweise ungefährlich, war der Führung teilweise aber dennoch näher als die Hausherren. Madlung traf mit einem guten Kopfball nur den Pfosten und Misimovic scheiterte wenig später an 96-Keeper Fromlowitz, der einige gute Paraden zeigte. Torlos gingen somit beide Teams in die Halbzeitpause.
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Ohne personelle Veränderungen startete die zweite Hälfte und nach wie vor erwies sich Hannover als das aktivere Team mit mehr Laufarbeit, der letzte entscheidende Pass wollte aber weiterhin nicht ankommen. 90 Minuten lang konnten die Hausherren dieses Tempo erwartungsgemäß nicht beibehalten und so häuften sich die Fehler in der Defensive. Eine Situation, die die „Wölfe“ mit ihrer Erfahrung eiskalt ausnutzen. Nach Vorarbeit von Schäfer und Grafite traf Misimovic (78.) zur 1:0 Führung, die so viele im Stadion bereits befürchtet hatten. Es sollte das letzte Tor an diesem Nachmittag gewesen sein, denn der Meister zog sich infolge zurück verteidigte das Ergebnis bis zur letzten Minute.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
So schnell kann es im Fußball passieren. Hannover 96 konte vor eigenem Publikum überzeugen, der Treffer von Misimovic dämpfte aber die Stimmung im Stadion sowie bei den Spielern selbst. Doe Entscheidung der spannenden Partie.
SPIELER DES SPIELS: Constant Djakpa
Eine ganz starke Vorstellung von Djakpa, der mit viel Laufarbeit und einem guten Offensivspiel überzeugte. Hätte seine Teamkollegen mehr Übersicht bewiesen, wäre dem Mittelfeldspieler wohl sogar ein Tor gegönnt gewesen – mehrmals stand er an der linken Flanke völlig frei, ohne bedient zu werden.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 7
Eine gute Leistung des Referees, der die Partie gut im Griff hatte und sich nur wenige Fehler erlaubte.
Anmerkung: Die Bewertungsskala reicht wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Die Partie in Hannover wurden allen Erwartungen gerecht. Hannover 96 zeigte eine tolle Leistung, scheiterte aber stets vor dem Tor und wurde dafür von Wolfsburg bestraft. Offen war diese Partie jedenfalls bis zur letzten Minute.
STATISTIK
Djakpa wird durch seine starke Leistung einige Punkte in den Castrol Rankings gesammelt haben, wo er derzeit auf dem 977. Rang liegt. Torschütze Misimovic fiel im Ranking zuletzt vom 152. auf den 186. Platz zurück, sein Treffer ist nun also Gold wert.
FAZIT
Hannover 96 genießt große Sympathien und gerne hätte man dem Team zumindest einen Punkt gegönnt, doch vor dem Tor war die Slomka-Elf zu nachlässig. In der Bundesliga wird das natürlich eiskalt bestraft.
Eure Meinung: Wie beurteilt ihr die Leistung der beiden Teams?
Goal.com-Flutlicht
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